Asbesthaltige Brandschutz-Einrichtungen

Die unsichtbare Gefahr
Fortbildung nach vfdb-Richtlinie 12-09/01

Veranstaltungstyp: Seminar

Angewandter Brandschutz hdt.de©Bertold-Werkmann-Fotolia.com
Im Brandschutz begegnen uns viele langlebige Asbestprodukte wie Brandschutztüren, Baustoffe oder... mehr
Informationen "Asbesthaltige Brandschutz-Einrichtungen"
Im Brandschutz begegnen uns viele langlebige Asbestprodukte wie Brandschutztüren, Baustoffe oder Dachplatten. Daher müssen auch Brandschutzbeauftragte und Brandschutzverantwortliche Personen über Asbest Bescheid wissen.

Zielsetzung

Ziel des Seminars ist es, asbesthaltige Baustoffe zu erkennen oder das Wissen zu erlangen, wie eine klärende Abfrage des Vorhandenseins erfolgen kann. Wo und welche Unterlagen einzusehen sind, um die Gefahr des Freiwerdens von Asbestfasern gänzlich zu verhindern und somit die Gefährdung von Menschenleben auszuschließen und Krebsrisiken zu senken. 

Inhalt
  • Rechtliche Grundlagen
  • Verordnung (EG) Nr. 1907/2006
  • Bewertung nach TRGS für sachkundige Personen
  • Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle der LAGA (Bund/ Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall)
  • Pflichten für Betreiber und Arbeitgeber
  • Schwach gebundene Asbestprodukte
  • Fest gebundene Asbestprodukte
  • Asbest in Brandschutzklappen, Kabelkanälen und Brandschutztüren
  • Lufthygiene und Verwirbelung durch Klimaanlagen
  • Schutzmaßnahmendurch unbeabsichtigtes Freiwerden von Fasern durch Unkenntnis
  • Prüfverfahren durch Raumluftmessung
  • Prüfverfahren durch Material- und staubprobe
  • Informationen durch Umweltbehörde und
  • Umgang mit Asbest am Arbeitsplatz und Berufskrankheiten –BAUA-DGUV
  • Asbestwarnzeichen (ACM- Asbesthaltige Stoffe)
  • Wann muss saniert werden bzw. ausgetauscht?
  • Dringlichkeitsbewertung durch Einteilung Punkteverfahren / Dringlichkeitsstufen
  • Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Arbeitsmedizinischen Vorsorge

Zum Thema

Asbest wurde wegen seiner vielen praktischen Eigenschaften in so großen Mengen wie kaum ein anderer Werkstoff verwendet – bis er in Deutschland im Jahr 1993 verboten wurde, da er krebserregend ist. Die vielen langlebigen Asbestprodukte wie Brandschutztüren, Baustoffe oder Dachplatten begegnen uns noch heute im Alltag. Besonders Unternehmer sollten über Asbest Bescheid wissen, um sich und ihre Mitarbeiter nicht zu gefährden. Oft tritt das Problem auf, dass heutigen Besitzerinnen und Besitzern einer Immobilie nicht bekannt ist, wo Asbest verbaut sein könnte, und daher bei Umbauten und Sanierungen Asbest freigesetzt werden kann. Viele Menschen erkennen Asbest im Umfeld nicht mehr und ihnen ist die Diskussionen um den Werkstoff Asbest aus den Zeiten vor dem endgültigen Verbot nicht bekannt. Nur wer jedoch über Asbest Bescheid weiß, kann sich vor diesem nach wie vor sehr gefährlichen Werkstoff richtig schützen. Asbestose wurde bereits 1936 als Berufskrankheit anerkannt. 

Teilnehmerkreis

Personalverantwortliche, Unternehmer, Hausmeister und Haustechniker, Brandschutzbeauftragte, Brandschutzverantwortliche, technische Angestellte, Personal- und Betriebsräte, Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzhelfer und natürlich alle Interessierten! 

Leiter
Elke Schmeken
LKS - Arbeitsschutz, Dortmund
Referent
Martin Alexander
LKS Arbeitsschutz, Dortmund
Maßgeschneiderte Lösungen

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Dipl.- Ing. Kai Brommann

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