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Praxis-Seminar

Bruchanalytik für die Werkstoffe der Zukunft

Ein umfassender Einblick in die Bewertung von Mehrschichtverbunden unterschiedlicher Stoffpaarungen auf ihre Einsatzgrenzen

Die optimale Selektion von Verbundpartnern
Bruchanalytik für die Werkstoffe der Zukunft
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Bruchanalytik für die Werkstoffe der Zukunft

• Schaffung eines bruchanalytischen Bewusstseins • Vorstellung von neuen innovativen Bewertungsmethoden • Exklusiver Zugang zu komplexen Themenfeldern – kompakt vermittelt


Inhalt

• Materialkunde: Grundlagen, Einteilung, Begriffe
• Werkstoffmechanik: Grundlagen, Zusammenhänge, Auswirkungen
• Grundlagen der Bruchmechanik: Einteilung, Begriffe, Methoden
• Bruchmechanikkonzepte, Versagenskriterien, Beurteilungskennzahlen
• Prüfverfahren (mechanisch/bruchmechanisch): Überblick, Vergleiche & Entwicklungen
• Schädigungseffekte, Rissdämpfung, Ausheileffekte (Healing)
• Bruchanalyse von Klebstoffverbunden: Überblick, Methoden, Anwendungen
• Fraktographie & Bruchbildanalyse: Vorgehensweise & Auswertung
• Numerische Methoden & Simulation der Bruchanalytik
• Neue Bewertungsmethoden für Multimaterialverbunde: Präsentation & Diskussion  

Zum Thema

Multimaterialverbunde verlangen nach besonders hohen Prüf- & Analysestandards, mehr als jede andere Werkstoffklasse in der Industrie. Vor allem der Einsatz in High-Tech-Schlüsselbranchen mit hohem Leichtbaucharakter, wie z.B. Luft- & Raumfahrt oder Medizintechnik setzt ein rigoroses „fail-safe“ Prinzip voraus. Dies wird nur durch Charakterisieren mit möglichst realen Gütekennzahlen erreicht, mit welchen sich das Rissfortverhalten & Versagen vorhersagen und simulieren lassen.


Diese Voraussetzungen fordern strengere Prüf- und Auswahlverfahren für als derzeit am Markt üblich. In dieser Veranstaltung werden erstmals neuartige Methoden einem speziellen Teilnehmerkreis vorgestellt und näher gebracht.


Das messtechnische korrekte Erfassen und Vermessen der Schädigungszone in der Grenzschicht eines Mehrschichtverbundes bildet die Grundvoraussetzung für die Generierung von Schädigungsparametern, welche ein Beschreiben der verantwortlichen Entfestigungsvorgänge erst möglich macht.
Nur so kann gewährleistet werden, dass ein geklebter Verbund unterschiedlicher Materialien seine prognostizierte Lebensdauer auch einhält und im Schadensfall „gutmütig“ versagt.


Die Veranstaltung zeichnet sich dadurch aus, dass bisher unveröffentlichtes Spezialwissen für die korrekte Bewertung von Multimaterialverbunden unterschiedlicher Stoffpaarungen vermittelt wird. Darüber hinaus erwirbt der Teilnehmer Kompetenzen zur richtigen Auswahl für Verbundpartner unterschiedlicher Stoffgruppen. 


  • Kompetenzerlangung für die optimale Materialselektion von Verbundpartnern 

Methode

Vorträge, Tutorien, Übungen 

Zielsetzung

Leichtbauwerkstoffe sind aus der modernen Industrie nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit innovativen Fügetechniken - wie das Kleben - bilden Sie das Fundament für Spitzenwerkstoffe in Top-Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automotive oder Medizintechnik. Dazu zählen Verbundwerkstoffe unterschiedlicher Natur (Multimaterialsysteme) sowie geklebte Mehrschichtverbunde.

Leider stoßen gerade in der Bewertung und Beurteilung von Einsatzgrenzen übliche und vor allem genormte Prüfmethoden an Ihre Grenzen, in dem diese den tatsächlichen Versagensprozess nicht erfassen und beschreiben. Vor allem Kennwerte aus Produktdatenblätter namhafter Hersteller können das sogenannte „Nachbruchverhalten“ – also das Versagensverhalten des Bauteils, nachdem bereits ein Riss aufgetreten ist – nicht ausreichend und zufriedenstellend beschreiben.

Viele Versagensvorgänge im Inneren von Verbundwerkstoffen sind noch nicht ausreichend erforscht und stellen den Anwender immer wieder vor großen Herausforderungen.

Das Highlight dieses Seminars ist Präsentation einer neuen innovativen Bewertungsmethode für die bruchmechanische Charakterisierung von Mehrschicht-Verbundmaterialien aller gängigen Paarungen.
Verglichen zu herkömmlichen Seminaren werden auch genormte und als „Up-to-Date“ bekannte Prüfmethoden kritisch beleuchtet und die Notwendigkeit einer neuen Alternative aufgezeigt.
Innovative Leichtbau-Werkstoffe, wie z.B. geklebte Verbundwerkstoffe, verlangen nach besonders hohen Prüf- & Analysestandards, mehr als jede andere Werkstoffklasse in der Industrie. Vor allem der Einsatz in High-Tech-Schlüsselbranchen mit hohem Leichtbaucharakter, wie z.B. Luft- & Raumfahrt oder Medizintechnik setzt ein rigoroses „fail-safe“ Prinzip voraus.
Das bedeutet, dass selbst bei Beschädigungen und Risse im Bauteil kein unkontrolliertes Versagen im laufenden Betrieb auftreten darf.
Dies wird nur durch Charakterisieren mit möglichst realen Gütekennzahlen erreicht, mit welchen sich das Rissverhalten & Versagen vorhersagen und simulieren lassen.
Diese Voraussetzungen fordern strengere Prüf- und Auswahlverfahren für Multimaterial- und Mehrschichtverbunden als derzeit am Markt üblich. In dieser Veranstaltung werden solche Methoden erstmals einem speziellen Teilnehmerkreis vorgestellt und näher gebracht.

Der Konkrete Nutzen für den Teilnehmer ist der exklusive Wissensvorsprung und die erworbene Kompetenz im Bereich der Bedarfserkennung von bruchanalytischen Bewertungen komplexer Multimaterialsysteme in der High-Tech-Industrie.
Das bedeutet zusammengefasst:

• Zugang zu exklusivem Wissen
• Bedarfserkennung von bruchmechanischen Bewertungen
• Kompetenzerlangung für die optimale Materialselektion von Verbundpartnern

Vorteile für den Teilnehmer:
• Schaffung eines bruchanalytischen Bewusstseins
• Vorstellung von neuen innovativen Bewertungsmethoden
• Exklusiver Zugang zu komplexen Themenfeldern – kompakt vermittelt
 

Teilnehmerkreis

Sachverständige, Gutachter, Technische Berater, Schadensanalytiker, Entwicklungsingenieure,  Berechnungsingenieure, Anwendungsingenieure, Konstrukteure, Qualitätsingenieure, Simulationsingenieure (FEM), Produktingenieure, Klebfachingenieure (European Adhesive Engineer), Composite Engineer Mitarbeiter von Prüflaboren und Inspektionsstellen, Prüfaufsichten für die zerstörende Werkstoffprüfung, Verantwortliche aus Fertigungs- und Anlagenüberwachung, Mitarbeiter von Ingenieurbüros und Abnahmegesellschaften, Werkstoff- & Materialwissenschaftler, Doktorranden & Studenten aus dem Bereich Mechanik/Maschinenbau/Werkstofftechnik, Technische Leiter aus dem Bereich, Composites/Adhesives/Lightweight Construction. 

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Referenten

Dipl.-Ing. Dr. techn. Martin Brandtner-Hafner

Fracture Professional, Mörbisch am See

Hinweise

Hinweise

Voraussetzungen sind technisches Grundverständnis und erste Erfahrungen mit Verbundwerkstoffen 

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