Gefährdungsbeurteilung in der Anlagenplanung

Veranstaltungstyp: Seminar

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Das Seminar erläutert die Prinzipien, Möglichkeiten und Grenzen der Gefährdungsbeurteilung in der... mehr
Informationen "Gefährdungsbeurteilung in der Anlagenplanung"
Das Seminar erläutert die Prinzipien, Möglichkeiten und Grenzen der Gefährdungsbeurteilung in der Anlagenplanung. Dazu werden Gefährdungen bereits im Planungsablauf ermittelt und analysiert.
Zielsetzung

Auftretende Gefährdungen für Mensch und Maschine sollen ausgeschlossen werden, möglichst durch technische Maßnahmen. Dies geschieht für neue Maschinen und technische Anlagen nicht erst im laufenden Prozess, sondern bereits bei deren Planung. Dafür sind die Gefährdungen zu ermitteln und zu analysieren. Welche Daten dafür erforderlich sind, wie die Vorgehensweise zu Ergebnissen führt, wie diese bis zur Realisierung umgesetzt werden – dafür werden Methoden erläutert und mit Übungsbeispielen praktisch ausgeführt.

Inhalt
  • Gefährdungen – wie treten sie auf?
  • Prinzipien der Gefährdungsbeurteilung, ihre Möglichkeiten und Grenzen
  • Einbettung der Gefährdungsbeurteilung im Planungsablauf
  • Basis-Dokumente für eine Beurteilung – so genau wie nötig
  • Vorgehensweise und Arbeitsprinzip
  • Zusammenhang „Stoffe – Prozess – Bedienung/Logistik“
  • Anlagenplanung, Regelungstechnik und Betriebsorganisation – nur gemeinsam geht’s
  • Betrachtung aller Zustände einer Anlage/Maschine (Ausfall, Abschaltung,…)
  • Ergebnisse der Beurteilung – was mache ich damit?
  • Gute Vorbereitung für die Sicherheits-Abnahmen
  • Konsequenzen bei Rest-Risiko – auch für das Management
  • Weitere Anwendungensgebiete für die Gefährdungsbeurteilung
     
Zum Thema

Gefährdungsbeurteilungen sind bewährte Methoden, um für laufende oder neu zu errichtende technische Systeme die erforderliche Arbeits- und Anlagensicherheit zu gewährleisten. Ihre Anwendung reicht vom einzelnen Büroarbeitsplatz bis zu kompletten Fertigungslinien. Während die Beurteilung z.B. einer vorhandenen Maschine auf einer ausreichenden Datenbasis relativ leicht ist, ist dies für ein erst in der Planung befindliches technisches System schwieriger. Die Gefährdungen können sowohl aus den Eigenschaften der verwendeten Stoffe (z.B. Explosionsneigung, Toxizität, Aggressivität) als auch den ablaufenden Prozessen (z.B. elektrostatische Aufladungen, bewegte Teile, bei Scherkräften, falsche Bedienpositionen) resultieren.

 

 

 

Die Sicherheit bei neuen Anlagen wird jedoch nur erreicht, wenn bereits in der Planung die nötigen Maßnahmen realisiert werden.
(Sicherheit in die Chemieanlagen nicht hinein-inspizieren, sondern hinein-konzipieren!)
Dies ist auch für das Management bedeutsam (und auch gesetzlich gefordert), da die fertigen Anlagen nicht freigegeben werden, Nachbesserungen notwendig sind und damit Termine wegbrechen.
 

Teilnehmerkreis

Anlagenplaner und –bauleiter, Verfahrenstechniker und MSR-Ingenieure/Techniker, Sicherheitsbeauftragte der Betriebe und Sicherheitskoordinatoren, Montageleiter, Betriebsleiter und –Meister sowie alle, die in Innovationen eingebunden sind.

Leiter
Dipl.-Ing. Bernd Ebert
Groß-Zimmern
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