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Grundlagen effizienter und hygienischer Verdunstungskühlung

Bauarten von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme, 42. BImSchV, Legionellen, Kühlwassermangement, Wärmerückgewinnung, VDI 2047

Grundlagen effizienter und hygienischer Verdunstungskühlung
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Verdunstungskühlanlagen schonen Ressourcen. Die Anlagen stellen ganzjährig ein konstant... mehr

Grundlagen effizienter und hygienischer Verdunstungskühlung

Verdunstungskühlanlagen schonen Ressourcen. Die Anlagen stellen ganzjährig ein konstant niedriges Temperaturniveau zur Verfügung, welches einen energieeffizienten Betrieb vieler Prozesse erst erlaubt, ohne auf ökologisch sensible Wärmesenken wie Flüsse oder den Grundwasserleiter zurückgreifen zu müssen. Auch ist der Flächenverbrauch deutlich kleiner als bei der Trockenkühlung.
Die Vielzahl der technischen Lösungen erfordert bei der Planung eine differenzierte wirtschaftliche Betrachtung der Möglichkeiten. Die Planung muss auch das komplexe Thema „Lärmemission“ berücksichtigen und nicht zuletzt den hygienisch sicheren Betrieb im Auge behalten.

Für den Betreiber hingegen stellt in erster Linie die 42. BImSchV seit einigen Jahren eine Herausforderung dar. Der Umsetzung von VDI 2047 (Hygiene-Anforderungen an Verdunstungskühlanlagen) und VDMA 24649 (Betriebsempfehlungen für Verdunstungskühlanlagen) kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, den Kühlwasserkreislauf hygienisch sicher und damit letztlich auch energetisch optimal zu betreiben. Die richtige Wasseraufbereitung und Wasserbehandlung sind für die Lebensdauer der Anlagen von hoher Bedeutung. Laboruntersuchungen auf Legionellen und die alle fünf Jahre vorgeschriebene Überprüfung durch einen Sachverständigen werden so leicht gemeistert.

Andererseits verlangt die zunehmende Komplexität der Anforderungen nach Automatisierung. Diese reicht von der Online-Bestimmung der biologischen Aktivität im Kühlwasser bis hin zum „Kühlturm 4.0“, der, durch intelligente Auswertung einer begrenzten Anzahl von (häufig bereits vorhandenen) Daten, in der Lage sein wird, etwa auf notwendige Revisionsarbeiten mit Vorlauf selbst hinzuweisen.
Beispiele aus der Praxis und aus Wissenschaft und Forschung runden den Themenkreis ab und werden zeigen, dass Verdunstungskühlanlagen auch Wärme zurückgewinnen können.

 

Zum Thema

Die Anforderungen an die Verdunstungskühlung sind vielfälltig. Energieeffizienz und der hygienisch ordnungsgemäße Betrieb entsprechend der 42. BImSchV sind hier zu nennen. Weniger beachtet, aber gleichermaßen von hoher Bedeutung, sind Schallschutz und eine Betriebsweise, welche die teure Investition des langlebigen Wirtschaftsguts sichert. Innovative Bauarten und hochgradig automatisierter Betrieb (Industrie 4.0) helfen bei der Bewältigung dieser Anforderungen und sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Eine Verdunstungskühlanlage nachhaltig zu betreiben, verlangt ein ausgefeiltes Wassermanagement. Auch ein nur kurzzeitiger Ausfall der Aufbereitung oder Behandlung kann zu irreversiblen Schäden und hygienischen Problemen führen.

 

Zielsetzung

Eine Verdunstungskühlanlage unter Berücksichtigung von Schallemissionen wirtschaftlich planen und hygienisch sicher betreiben: Die Kühlwasserversorgung von Anlagen und zur Gebäudeklimatisierung stellt mit Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen und sich verändernden klimatischen Bedingungen eine wachsende Herausforderung dar. Die Weiterbildung trägt dazu bei, Verdunstungskühlanlagen auch mit Hinblick auf die 42. BImSchV optimal zu planen und nachhaltig zu verwenden.

 

Teilnehmerkreis

Betriebsingenieure, Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Planungs- und Ingenieurbüros aller Industriebereiche und der TGA, Sachverständige für Verdunstungskühlanlagen, Behördenvertreter

 

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Referenten

Ulf Bergmann

General Manager – DACH and Northern Europe, Balticare GmbH, Viernheim

Eric Bohn

Abteilungsleiter Mikrobiologie, Institut Kuhlmann GmbH, Ludwigshafen

Carsten Dietz

Geschäftsführer, rw bauphysik, Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Schwäbisch-Hall

Norman Gretzke

Vertrieb, Gohl-KTK GmbH, Durmersheim

Dr. Hans-Martin Hartmann

Vertrieb und Anwendungstechnik, Water & Wastewater Technic WWT GmbH, Pleidelsheim

Dr.-Ing. Dietmar Kuhn

Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Eggenstein-Leopoldshafen

Claus Lamberty

Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG, Meschede

Dr.-Ing. Markus Nickolay

öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider, Ingenieurbüro Nickolay, Gommersheim

Mit Auszeichnung promovierter Chemieingenieur (KIT, 2001)
Entwicklung von Plattenwärmeübertragern (API Schmidt-Bretten GmbH, bis 2010)
Leiter Technologie (KTK Kühlturm Karlsruhe GmbH, bis 2018)
GF ASiRAL HiPUROX GmbH (Anlagen für gereinigtes Chlordioxid, bis 2021)
ÖBVS für Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (seit 2018)
Berufenes Mitglied der ProcessNet Fachgruppe
2014-2018 Vorsitzender der Fachabteilung Rückkühltechnik im VDMA
Träger des Hermann-Billing-Preises 2002

Dr. Bertram Schmid

Geschäftführer, ASiRAL Industriereiniger GmbH, Neustadt an der Weinstraße

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