Schicksalstage für Europa

Spätestens die Ereignisse der letzten Woche ließen wesentliche Grundlagen deutscher Außen- und Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre und Jahrzehnte wie Seifenblasen zerplatzen. Bis zuletzt haben sich auch hierzulande zahlreiche Menschen mit aktiver politischer Verantwortung beziehungsweise mit aus ehemaliger Verantwortung resultierendem Einfluss geweigert, die nicht erst heute augenfällige Brutalität und Skrupellosigkeit jenes Mannes zu erkennen (und sich klar von ihm zu distanzieren), der vor unseren Augen mit dem Mittel der Massentötung die Karte Europas neu zu zeichnen versucht. 

Mit allergrößter Sorge nehmen auch wir im HDT die unfassbaren Nachrichten aus der Ukraine zur Kenntnis und erblicken das Leid eines überfallenen Volkes in unerträglichen Bildern. Wir sehen einen feigen Angriffskrieg, der durch nichts und niemanden zu rechtfertigen ist. 

Wir sind, was den kriegerischen Überfall betrifft, freilich dazu verurteilt zuzusehen und können lediglich unserer großen, tief empfundenen Betroffenheit Ausdruck verleihen. Dennoch sind wir nicht völlig tatenlos. Unser Essener Stammhaus mit den Farben der Ukraine zu flaggen, war für uns selbstverständlich. Wichtiger noch: Das HDT-Team beteiligt sich aktuell an einer Essener Spendensammlung, welche in den kommenden Tagen Sachspenden direkt in die Ukraine zu transportieren versucht.

Dabei wird es nicht bleiben. Die ankommenden flüchtenden Menschen brauchen dringend unsere Unterstützung. Unsere uneingeschränkte Solidarität haben sie ohnehin.

Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine. Wir beten dafür und hoffen von ganzem Herzen, dass der Wahnsinn nicht obsiegt.

Im Namen des HDT-Teams

Herzlichst
Michael Graef 

Tags: Ukraine, Frieden
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