Kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Basiswissen für Ingenieure und Techniker

Veranstaltungstyp: Seminar

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Informationen "Kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Basiswissen für Ingenieure und Techniker"
Nichtkaufleute in Verantwortung als Projektleiter oder Leiter einer Kostenstelle können durch kaufmännisches Grundwissen und vertieftes Verständnis der Betriebswirtschaft rasch die Defensivposition in Gesprächen mit BWLern und Controllern verlassen.

Zielsetzung
  • Sie werden fit im Umgang mit kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Fachbegriffen.
  • Sie bekommen einen Überblick über die wichtigen betriebswirtschaftlichen/kaufmännischen Sach- und Arbeitsgebiete der Unternehmen (welche Aufgaben sie haben/wofür sie verantwortlich sind).
  • Sie erfahren anschaulich, wie Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entstehen. Wie man sie „liest“ und wer für die Richtigkeit die finale Verantwortung trägt).
  • Es wird Ihnen klar, warum die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung die 3 Hauptsäulen der Kostenrechnung sind, wie man diese einsetzt und welche Ergebnisse sie erbringen.
  • Sie wissen nun, aus welchem Grund die Unternehmen unterschiedliche Formen der Abschreibung (bilanzielle und kalkulatorische) einsetzt und warum sie variable Ergebnisse ermöglichen.
  • Sie erlernen die Arbeit mit dem Betriebs–Abrechnungs–Bogen (BAB), ermitteln die Gemeinkostenzuschläge mit dem BAB und kalkulieren den Preis für ein Produkt bis zu den Herstellkosten.
  • Sie erkennen, warum die wichtige Entscheidungshilfe Target Costing bei engen Verkaufspreisen zeigt, ob ein Unternehmen mit diesen sehr knappen Marktpreisen zurechtkommt.
  • Sie wissen, wie die Platzkostenrechnung funktioniert. Denn mit dieser Methode werden bestimmte Kosten aller Maschinenplätze nicht im Gießkannenverfahren verteilt sondern exakt ermittelt.
  • Sie hören, warum die Prozesskostenrechnung derzeit die modernste Methode der Kalkulation ist. Sie nehmen mit, warum sie auch Nachteile hat, und wann sie welche wichtigen Vorteile bietet.

Inhalt
  • Finanzbuchhaltung: Entstehung vom Jahresabschluss (ist sie mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns erstellt?):
    • Kaufmännische Sach- und Arbeitsgebiete
    • Gewinn- und Verlustrechnung (Errechnung der Kennzahl Umsatzrendite)
    • Inventur
    • Bilanz (Errechnung der Kennzahl Kapitalrendite)
    • System der doppelten Buchführung
  • Die Arten der Vollkostenrechnung
    • Die Plan-Vollkostenrechnung
    • Auswirkung von Umsatzplanung auf einzelne Kostenarten
    • Bedeutung und Erhaltung der Voll-Kostenrechnung
    • Unterschiede zwischen der Finanzbuchhaltung und der Kosten- und Leistungsrechnung
  • Der Kostenbegriff in der Vollkostenrechnung (wie der Kostenrechner es beschreibt)
  • Die 3 Säulen der Kostenrechnung: Kostenarten-, Kostenträger- und Kostenstellenrechnung
  • Die Kostenartenrechnung
    • Sonderfall Anlagenkosten (mit Rechenaufgabe für die Teilnehmer)
  • Die Kostenträgerrechnung (mit Rechenaufgabe für die Teilnehmer)
  • Die Kostenstellenrechnung
  • Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) (mit Rechenaufgabe für die Teilnehmer)
  • Kostenmanagement und Controlling
    • Gestaltungsbereiche des Kostenmanagements und Controllings
    • Wichtige Fragen an das Controlling, welche Antworten brauchen die Führungskräfte?
    • Aufgabenstellungen für Kostenrechnung und Controlling
    • Aufgabengebiete und Funktion des Controllings
    • Der BAB als Controllinginstrument
    • Zeitreihen, ein Werkzeug zur Transparenz im Kostencontrolling
  • Target Costing, warum wird diese Kalkulationsmethode benötigt und wie funktioniert sie?
  • Die Deckungsbeitragsrechnung (Teilkostenrechnung) (Rechenaufgabe für die Teilnehmer)
    • Sichtweise auf Kosten der Deckungsbeitragsrechnung
    • Kosten nach ihrem Verhalten bei unterschiedlicher Auslastung
    • Vergleich Zuschlagskalkulation und Deckungsbeitragsrechnung
    • Methoden der Deckungsbeitragsrechnung
  • Die Platzkostenrechnung (Rechenaufgabe für die Teilnehmer)
  • Die Prozesskostenrechnung
    • Wann wird die Einführung der Prozesskostenrechnung empfohlen, wann nicht?
    • Leistungswirtschaftliche Tätigkeiten
    • Ansatzpunkte und Ziele der Prozesskostenrechnung
    • Bildung von Teilprozessen
    • Abbildung über eine Tätigkeitsanalyse in der Prozesskostenrechnung
  • Anhang
    • Literaturempfehlungen
    • Stichwörterverzeichnis und Kurzerläuterungen
    • Ergänzungen zu speziellen Themen

Zum Thema

Viele Nichtkaufleute werden zunehmend in betriebliche Gespräche einbezogen, die wenig oder gar nichts mit Technik, Natur- oder Geisteswissenschaften zu tun haben. Dabei machen sie nicht selten die unangenehme Erfahrung, dass die Betriebswirtschaftler und Kostenrechner eine eigene Sprache gebrauchen und der gemeinsame „Zeichenvorrat“ überraschender Weise sehr klein ist. Denn viele Begriffe können nur unscharf oder gar nicht zugeordnet werden. Daher sind solche Themen für alle Beteiligten, besonders allerdings für den kaufmännisch /betriebswirtschaftlich nicht vorgebildeten Mitarbeiter, oft anstrengend und unbefriedigend. Andererseits stehen solche Meetings für ein Unternehmen immer mehr im Focus.

Naheliegend ist daher, dass „Nichtkaufleute“ (ganz besonders, wenn sie dazu noch Verantwortung als Projektleiter oder Leiter einer Kostenstelle tragen) möglichst rasch die „Defensivposition“ in kaufmännischen oder betriebswirtschaftlichen Gesprächen verlassen wollen. Sie streben vielmehr an, diesen Bereich besser zu verstehen und aus eigener Sachkenntnis zu argumentieren und auch zu überzeugen. Durch die Teilnahme an diesem Seminar nehmen Sie eine stabile Wissensplattform mit und sind in der Lage, durch offene Kommunikation während des Seminars noch vorhandene Lücken schließen.

 Die leicht verständlichen Inhalte (vertieft durch Rechenbeispiele) ermöglichen Ihnen, auch ohne *ökonomische Ausbildung, ein kaufmännisches Grundwissen und ein besseres Verständnis für betriebswirtschaftliche Gesamtzusammenhänge erwerben zu können.

*(sprachliche Herkunft: abgeleitet vom griechischen oikonomia. Das bedeutet Haushaltung, Verwaltung Rentabilität, Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Effektivität, Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit usw.).

Teilnehmerkreis

Ingenieure, Techniker, Geistes- und Sozialwissenschaftler, Nichtkaufleute in unterschiedlichen Bereichen der Unternehmen

Leiter
Dipl.-Betriebswirt Erhard Sanft
Krapp Consult, Gerlingen
Maßgeschneiderte Lösungen

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Ort & Termin
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14.05.2018 09:00 - 15.05.2018 17:00
Kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Basiswissen für Ingenieure und Techniker Lernen Sie die Aspekte der Betriebswirtschaft in einer Unternehmenssimulation praktisch zu begreifen, vertiefen Sie Ihr Faktenwissen anschaulich „l... Essen (Haus der Technik) Hollestr. 1 Essen 45127 DE
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  • stabile Wissensplattform
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