Neue ISO-Maß- und Toleranznormung für die wirtschaftliche Serienfertigung von Bauteilen

Längenmaß- und F+L-Tolerierung - 2D- und 3D-CAD-Tolerierung - Koordinatenmesstechnik - Oberflächenbeschreibung - Klein-und Großserienfertigung

Veranstaltungstyp: Seminar

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Informationen "Neue ISO-Maß- und Toleranznormung für die wirtschaftliche Serienfertigung von Bauteilen"
Sie erfahren den neuen Normenstand und vielfältige Hinweise zu Anwendungssituationen.Sie lernen diese neue Zeichnungssprache erlernen, ohne die keine rechtlich verbindlichen Fertigungsunterlagen erstellt werden können.
Zielsetzung

Vermittlung der notwendigen Grundlagen zur Anwendung des aktuellen nationalen und internationalen Normungsstandes. 

Inhalt

1. Höherer Qualitätsstandard der E+K-Tätigkeiten mit CAD und Koordinatenmesstechnik

2. Überblick über neues DIN EN ISO-Normungssystem zur Bemaßung und Tolerierung

3. Spezielle Anforderungen an 3D-CAD-Modellen und 2D-Fertigungszeichnungen gemäß ISO 16792

4. Auswertprinzipien (Hüll-, Ausgleichs- und Pferchkreis) der digitalen Fertigungsmesstechnik (CNC-KMG)

5. Schriftfeldeinträge für Übergangszeit und Neu-Zeichnungen

6. Eindeutige Bauteilbeschreibung mit Längenmaßen (ISO 14405-1) und Geometrietoleranzen (ISO 14405-2, ISO 1101)

7. Bedeutung der Rangordnungsmaße und deren Kennzeichnung für die Qualitätssicherung und Erstmusterprüfungen mit Messmaschinen

8. Normgerechte Darstellung und Interpretation von Maß-und Toleranzangaben, Toleranzzonen, projizierte Toleranzzonen, Toleranzlagen und TED-Maßen

9. Behandlung von flexiblen Bauteilen nach ISO 10579

10. Tolerierung von dünnen Blechteilen und Formteilen nach ISO 1660

11. Regeln für 3D-Modelle und Darstellung an ausgeführten Zeichnungen

12. Bedeutung und Handhabung des GPS-Systems

13. Toleranzkompensation durch Materialbedingungen nach ISO 2692

14. Maßketten-Rechnung in typischen Montagesituationen
 

Zum Thema

In letzter Zeit hat sich das internationale Normenwerk zur funktionellen und fertigungsgerechten Tolerierung von Bauteilen in 2D- und 3D-CAD-Darstellung gravierend verändert.

Treiber hierfür war die Automobilindustrie sowie die Hersteller von CAD-Software und Koordinaten-Messmaschinen. Jeder Konstrukteur ist hiervon betroffen, weil der Tolerierungs-grundsatz „Unabhängigkeit“ durch die ISO 8015 neu festgelegt wurde, die Plus-Minus-Tolerierung durch die ISO 14405-1/2 abgelöst worden ist, die Angabe von Form- und Lage-toleranzen in Fertigungs- und CAD-Zeichnungen durch die neu ISO 1101 viel exakter zu erfolgen hat und sich durch die Koordinatenmesstechnik neue Möglichkeiten zur Bezugs-bildung ergeben, welches in der ISO 5459 festgeschrieben wurde. Ergänzend sind mit der ISO 1660 über die Profiltolerierung neue Spezifikationen für dünne Blechteile, Formteile und Rohrleitungen festgeschrieben worden.

Nach Aussage vieler Praktiker ermöglicht das neue Normenwerk, Bauteile funktionssicherer, fertigungs- und prüfgerechter sowie qualitätsfähiger auszulegen.

Das Seminar fokussiert sich daher inhaltlich auf den neuen Normenstand und gibt vielfältige Hinweise zu Anwendungssituationen. Jeder Konstrukteur muss heute diese neue Zeichnungssprache erlernen, da er ansonsten keine rechtlich verbindlichen Fertigungsunterlagen erstellen kann.
 

Teilnehmerkreis

Technische Zeichner, Techniker, Konstrukteure, Fertigungsplaner, QS-Mitarbeiter 

Methode

Vortrag, Video-Simulationen, Bearbeitung von Beispielen, Lehrunterlage

 

Leiter
Prof. em. Dr. Bernd Klein
Beratender Ingenieur, Calden
Maßgeschneiderte Lösungen

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  • H110112477
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  • neue Zeichensprache für Konstrukteure 
Kontakt
Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch

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