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Professionelles Prozessmanagement

Der sichere und beherrschte Prozess für die Produktrealisierung von der Entwicklung bis hin zur Produktion und Logistik

Professionelles Prozessmanagement
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Prozessbeherrschung beginnt bei der Identifikation eines Prozesses: Welches sind seine... mehr

Professionelles Prozessmanagement

Prozessbeherrschung beginnt bei der Identifikation eines Prozesses: Welches sind seine kennzeichnenden Merkmale?

Im Fokus steht der „Kunde“ des Prozesses. Seine Anforderungen und Bedürfnisse lückenlos zu berücksichtigen und abzuwägen, ist Aufgabe der QFD und von Reviews. Je nach Prozess spielen hier auch Aspekte der Sicherheit eine Rolle.

FMEA - richtig eingesetzt - dient der Analyse von Risiken und dokumentiert die ergriffenen Maßnahmen zur Prozesssicherheit. Neu ist der Einsatz der FMEA-Methodik zur Identifikation von Chancen, wie in ISO 9001 gefordert.

Eine wesentliche Rolle bei der Prozessbeherrschung spielt der Einsatz von statistischen Methoden. Zur Prozessentwicklung und Optimierung dient die Versuchsmethodik (DoE). Ist ein Prozess grundsätzlich gestaltet, dienen Fähigkeitsuntersuchungen der Qualifizierung und Validierung. Je nach Ergebnis schließen sich hier erneut statistisch geplante Versuche zur weiteren Optimierung an.

Fähigkeitsuntersuchungen sind auch für Messmittel durchzuführen. Zur Überwachung und Lenkung des laufenden Prozesses sind schließlich geeignete Eingriffsgrenzen und Maßnahmen zur Statistischen Prozessregelung (SPC) festzulegen.

Auch ein etablierter, stabiler Prozess wird langfristig auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. Hierzu kommen Six Sigma und andere Verbesserungsmethoden, z. B. Lean-Werkzeuge zum Einsatz. Nicht zuletzt muss aber auch auf unerwünschte Störungen durch Einsatz von Problemlösungsmethoden wie z. B. 8D reagiert werden.

Zum Thema

Konsequente Prozessorientierung gehört seit vielen Jahren zu den Grundsätzen des modernen Qualitätsmanagements. Auch die aktuellen Lean-Ansätze haben die Prozesse der Produktentstehung bzw. der Dienstleistungserbringung im Fokus. Spätestens mit ISO 9001:2015 und der darauf basierenden IATF 16949:2016 rückt die Notwendigkeit des professionellen Prozessmanagements noch weiter in den Mittelpunkt. Spezielle Aspekte hierbei sind die Fähigkeit und die Validierung von Prozessen. Fähigkeitsnachweise können nicht nach einem starren Schema erfolgen, sondern erfordern Verständnis für das Wesen eines Prozesses und eine gezielte Auswahl aus dem verfügbaren Spektrum von Methoden, zu denen auch die "Core Tools" zählen. Die Kompetenz hierfür zu wecken und zu fördern ist ein Ziel des Seminars. 

 

USP

  • Prozesssicherheit und -beherrschung
  • Methoden + Techniken in Relation
  • praxisorientiert mit Übungen

Programm

Tag 1, 09:00 bis 17:30 Uhr

Grundsätzliches zu Prozessen und Prozessmanagement
- Abfrage: "Mein Prozess"

Quality Function Deployment (QFD)
- Was will der "Kunde" des Prozesses und was muss der Prozess dazu leisten? 
(je nach Gruppenbedarf Übung möglich)

Reviews
- Sind die Anforderungen an den Prozess vollständig und widerspruchsfrei erfasst?
- Wurden Anforderungen aller Interessens- und Schnittstellenpartner bedacht?

FMEA - Analyse von Risiken im Prozess und Identifikation von Chancen
- Erläuterung der Methode
- Zusammenspiel mit QFD und Reviews
(Gruppenübungen)

Core Tools und begleitende Werkzeuge
- Einsatz von Basistools (Q7)
- Managementtools (M7) unter anderem im Prozessmanagement insbesondere in Zusammenspiel mit QFD, Reviews, FMEA

Offene Fragen, Zusammenfassung und Feedback Tag 1, Ausblick auf Tag 2


Tag 2, 08:30 bis 16:00 Uhr

Rückblick und Feedback Tag 1

Prinzipien der Statistik
- Überblick über statistische Methoden und deren Bedeutung für die - Prozesssicherheit
- Messungen an Prozessen und Leistungsindikatoren

Statistische Versuchsmethodik (DOE und verwandte Methoden)
- Einsatz zur Prozessgestaltung und -optimierung mit Demo-Beispiel
(je nach Gruppenbedarf Übung möglich)

Prozessqualifizierung und -validierung
- Statistische Fähigkeitsanalysen
- Kurz- und Langzeituntersuchungen
- Zusammenspiel mit DOE mit Demo-Beispiel
(je nach Gruppenbedarf Übung möglich)

Fähigkeit von Messsystemen (Measure System Analysis - MSA) als wichtiger Teilaspekt
- Mit Demo-Beispiel

Statistische Prozessregelung: 
SPC = Show Program for Customers?
- Wie geht das richtig? 
- Mit Demo-Beispiel 
(je nach Gruppenbedarf Übung möglich)

Prozess in Ordnung/nicht in Ordnung und was dann?
- Notwendigkeit langfristiger Prozessverbesserung beispielsweise durch den Einsatz von Six Sigma und/oder Lean-Methoden bzw. Problemlösungsmethodik, wie z. B. 8D

Offene Fragerunde

 

Zielsetzung

  • Die Teilnehmer erwerben den Überblick über Zusammenhänge der Funktionsweisen und die Einsatzgebiete der einzelnen Prozessmethoden.
  • Die Teilnehmer können beurteilen, welchen Methoden im eigenen Unternehmen zweckmäßig eingesetzt werden sollten und legen eine Basis für optionale Vertiefungsseminare.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, als Auditoren, z. B. im Rahmen von Lieferantenaudits, die eingesetzten Qualitätstechniken kritisch zu hinterfragen und auf methodische Korrektheit zu überprüfen.

Teilnehmerkreis

Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement, der Qualitätssicherung, der Produktentwicklung, der Konstruktion, der Prozessentwicklung und -qualifizierung sowie Auditoren zur Beurteilung des sachgerechten Prozessmanagements

Das Seminar ist branchenübergreifend konzipiert und beispielsweise relevant für den Automobilbereich, den Fahrzeugbau, die Luftfahrtindustrie, den Maschinenbau, die Elektronikindustrie und die Medizintechnik.

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Referenten

Prof. Dr. Manfred Hopfenmüller

Professor für Qualitätsmanagement und Statistik, Ostbayerische Technische Hochschule (OTH), Regensburg

Nach dem Studium der Physik und Promotion in Polymerphysik war Herr Dr. Hopfenmüller mehrere Jahre in der Elektroindustrie tätig, wo er sich zunächst mit Werkstofftechnik, später mit Qualitätsmanagement und QM-Methoden befasste. 1992 wurde er als Professor für Qualitätsmanagement und Statistik an die damalige FH Regensburg berufen. Neben seiner Lehrtätigkeit in technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengängen trägt er seit 1999 als QM-Beauftragter Verantwortung für die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der OTH. Sein wissenschaftliches Interesse gilt besonders der Integration und Verschlankung von Managementsystemen sowie der Zusammenführung und praxisgerechten Anwendung von Methoden und Tools. Seit Beginn seiner Hochschultätigkeit ist Herr Professor Hopfenmüller im Technologie- und Wissenstransfer aktiv. Als Trainer und Berater unterstützt er Unternehmen verschiedenster Branchen zu den Themen Qualitätsmanagement, QM-Werkzeuge und -Methoden, Statistik und Anwendung statistischer Tools. Wichtig ist ihm dabei der „Blick über den Tellerrand“, also das branchen- und technologieübergreifende Lernen.

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