Schweißen und Konstruieren mit hochfesten und ultrahochfesten Stählen

Hochbeanspruchte Schweißkonstruktionen – Konstruktion und Entwicklung im Kran- und Fahrzeugbau

Veranstaltungstyp: Seminar

Mit Beispielen aus der Praxis!
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Beispiele der schweißtechnischen Gestaltung und Empfehlungen für das Konstruieren mit hochfesten... mehr
Informationen "Schweißen und Konstruieren mit hochfesten und ultrahochfesten Stählen"
Beispiele der schweißtechnischen Gestaltung und Empfehlungen für das Konstruieren mit hochfesten Werkstoffen werden vermittelt. Dazu gehört der Überblick über hochfeste und ultrahochfeste Feinkornbaustähle.
Zielsetzung

Die Teilnehmer lernen anhand von Beispielen die Schweißtechnische Gestaltung und erhalten Empfehlungen für das Konstruieren mit hochfesten Werkstoffen. Dazu gehört der Überblick über die hochfesten und ultrahochfesten Feinkornbaustähle. Eine gezielte Vorgehensweise bei der Konstruktion von hochbeanspruchten Schweißkonstruktionen in Zusammenarbeit von Fachleuten aus Konstruktion, Statikabteilung, Qualitätssicherung und Fertigung wird vermittelt.

Die Möglichkeit zu Fragestellungen und Diskussionen ist in diesem Seminar umfangreich vorhanden. 

Inhalt

In diesem Seminar wird die Schweißtechnische Gestaltung mit Beispielen und die Vorgehensweise beim Konstruieren von hochbeanspruchten Stahlbauteilen behandelt. Dazu werden die Vorteile der hoch- und ultrahochfesten Feinkornbaustähle zur Gewichtseinsparung sowie die spezifischen Verarbeitungsregeln und die einschlägigen  schweißtechnischen Regelwerke - wie Normen, DASt-Richtlinien, DVS-Merkblätter usw., vorgetragen.

Sofern die einschlägigen Regelwerke nicht ausreichen, müssen werksinterne Richtlinien und Anweisungen - intern und extern gültig -  basierend auf den Erfahrungen der jeweiligen Branche, erstellt werden. Dazu wird in dem Seminar die Vorgehensweise erklärt.

Spezifische Anwendungsbeispiele aus dem Kran-, Schiffs- und Fahrzeugbau werden vorgestellt. Zum Thema Reparaturschweißen wird die Vorgehensweise und das Erstellen von Reparaturanweisungen sowie die Durchführung der Reparatur an Hand von Fallbeispielen aus dem Fahrzeugbau, mit den Teilnehmern interaktiv erläutert.

Zum Thema

Die Stahlhersteller entwickeln immer weiter Feinkornbaustähle mit erhöhten Streckgrenzen bis zu 1300 MPa. Die Anwender (z.B. im Kranbau) verarbeiten diese Stähle in zunehmenden Maße wegen der Gewichtseinsparung, zur Erhöhung der Traglast bei der Fertigung von Teleskopauslegern und weiteren hoch beanspruchten Komponenten.

Festigkeitsmäßig adäquate und kaltrisssichere Schweißzusätze fehlen derzeit. Bei den gängigen Schweißprozessen wie MAGM u. UP, müssen deshalb bisher Kompromisse getroffen werden. Schweißnähte sind nach den Ergebnissen der FEM-Berechnung in niedriger beanspruchte Zonen zu verlegen.
Ultrahochfeste Feinkornbaustähle, wie der S1100QL bzw. S1300QL, können somit festigkeitsmäßig noch nicht ausgenutzt werden.


Dazu ist ein Umdenken in gestaltungstechnischer und fertigungstechnischer Hinsicht sowie der Einsatz moderner Schweißprozesse (z.B. Laserstrahlschweißen) und FEM-Berechnungsmethoden mit Technologischen Untersuchungen intern und - soweit erforderlich - auch wissenschaftlich an Instituten (extern) bis zur Serienfreigabe, notwendig.

Teilnehmerkreis

Technische Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, Statikabteilung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung, Schweißaufsichtspersonen aus der Fertigung, Sachverständige

Leiter
Dipl.-Ing. (FH) Walter Gundel
Schweißfachingenieur (ehemals LIEBHERR-Werk Ehingen GmbH)
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Kontakt
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Ehni

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Ehni berät Sie gerne.

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