Arbeitsschutzmanagement

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Arbeitsschutzmanagement ist der systematische Ansatz zur Erfüllung der umfassenden rechtlichen Grundlagen und erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen. Arbeitsschutzmanagement ist als ein komplettes System wahrzunehmen und kontinuierlich fortzuschreiben. Ein klassisches Arbeitsschutzmanagementsystem erfüllt alle erforderlichen Arbeitsschutzverpflichtungen systematisch – und wird diese rechtssicher dokumentieren.

Das Haus der Technik bietet zahlreiche praxisnahe Veranstaltungen im Bereich des Arbeitsschutzmanagements an, die sich auf Aspekten der Gefährdungsbeurteilung, der Betriebssicherheitsverordnung, des verhaltensorientierten Arbeitsschutzes, Delegation und Pflichtenübertragung, des Einsatzes von Fremdfirmen und der Unterweisung konzentrieren. In diesem Bereich werden gezielt die aktuellen Rechtssprechungen vermittelt.

Ihre Vorteile beim Besuch unserer Arbeitsschutzveranstaltungen:

  • Unsere Veranstaltungen im Arbeitsschutzbereich werden gemäß ArbSchg, BetrSichV und dem berufsgenossenschaftlichen Regelwerk durchgeführt,
  • Sie lernen, effizient und wirtschaftlich die Vorschriften in Ihrem Unternehmen umzusetzen
  • Erfahrene Praktiker beraten und unterstützen Sie

In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer - gemäß DGUV Vorschrift 1 und SGB VII §22 - Sicherheitsbeauftragte zu bestellen. Hierzu bieten wir Ihnen einen Lehrgang mit Praxisteil in Essen sowie einen verkürzten Basislehrgang in München, Esslingen (Region Stuttgart) und Berlin an.

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Arbeitsschutzmanagement

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Arbeitsschutzmanagement ist der systematische Ansatz zur Erfüllung der umfassenden rechtlichen Grundlagen und erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen. Arbeitsschutzmanagement ist als ein komplettes System wahrzunehmen und kontinuierlich fortzuschreiben. Ein klassisches Arbeitsschutzmanagementsystem erfüllt alle erforderlichen Arbeitsschutzverpflichtungen systematisch – und wird diese rechtssicher dokumentieren.

Das Haus der Technik bietet zahlreiche praxisnahe Veranstaltungen im Bereich des Arbeitsschutzmanagements an, die sich auf Aspekten der Gefährdungsbeurteilung, der Betriebssicherheitsverordnung, des verhaltensorientierten Arbeitsschutzes, Delegation und Pflichtenübertragung, des Einsatzes von Fremdfirmen und der Unterweisung konzentrieren. In diesem Bereich werden gezielt die aktuellen Rechtssprechungen vermittelt.

Ihre Vorteile beim Besuch unserer Arbeitsschutzveranstaltungen:

  • Unsere Veranstaltungen im Arbeitsschutzbereich werden gemäß ArbSchg, BetrSichV und dem berufsgenossenschaftlichen Regelwerk durchgeführt,
  • Sie lernen, effizient und wirtschaftlich die Vorschriften in Ihrem Unternehmen umzusetzen
  • Erfahrene Praktiker beraten und unterstützen Sie

In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer - gemäß DGUV Vorschrift 1 und SGB VII §22 - Sicherheitsbeauftragte zu bestellen. Hierzu bieten wir Ihnen einen Lehrgang mit Praxisteil in Essen sowie einen verkürzten Basislehrgang in München, Esslingen (Region Stuttgart) und Berlin an.

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Gefährdungsbeurteilungen hdt.de Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen er­stel­len nach Be­tr­SichV
Wissen und Methodenkompetenzen zur selbständigen und effektiven Erstellung und Pflege von Gefährdungsbeurteilungen nach ArbSchG, praxisbezogener Nutzen und Vorteile einer Gefährdungsbeurteilung, Dokumentationspflichten, betrieblicher Umgang.
Gefährdungsbeurteilungen hdt.de Die neue Be­triebs­si­cher­heits­ver­ord­nung und ih­re Um­set­zung für die be­trieb­li­che Pra­xis
Wesentliche Änderungen der BetrSichV vom 19.11.2016 und mögliche Auswirkungen auf den Betrieb: Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen, überwachungsbedürftige Anlagen, Explosionsschutzdokument, Dokumentation, TRBS, Erfahrungsaustausch.
Arbeitsschutzmanagement hdt.de Fach­kun­di­ger zum Frei­mes­sen nach DGUV Re­gel 113-004 + AMR 14.2
Die Unterweisung zum Thema "Freimesser", Sicherungsposten / Schweißposten ist mindestens jährlich durchzuführen. Teilnehmer verstehen die besonderen Gefahren bei Schweißarbeiten oder beim Einstieg in Behälter, Silos und enge Räume.
Arbeitsschutzmanagement hdt.de War­tung und In­stand­hal­tung von Auf­zugs­an­la­gen
Im Seminar erfahren Sie Grundsätze und technisches Know-how zur Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Aufzugsanlage
Managementsysteme Normen hdt.de In­te­grier­te Ma­nage­ment­sys­te­me
Seminar: Integrierte Managementsysteme. Qualität-Umwelt-Arbeitssicherheit. Befähigung ein integriertes Managementsystem als Projekt zu planen und umzusetzen.
Sprinkleranlagen hdt.de DIN ISO 23601:2010-12 neue An­for­de­run­gen an Flucht- und Ret­tungs­plä­ne
Flucht - und Rettungspläne - pflichtgemäße Angaben und Inhalte - Rechtsgrundlagen - normgerechte Erstellung und Ausführung - Praxisbeispiele - typische Mängel
befähigte Personen Fördertechnik hdt.de Fort­bil­dungs­lehr­gang Flur­för­der­zeu­ge, Hub­ar­beits­büh­nen, Erd­bau­ma­schi­nen und Te­le­skop­ma­schi­nen
Fortbildungslehrgang: Für Ausbilder und Einsatzleiter im Bereich von Flurförderzeugen, Hubarbeitsbühnen, Erdbau- und Teleskopmaschinen.
PSA Absturz hdt.de Be­fä­hig­te Per­son von PSA ge­gen Ab­sturz
Die Befähigte Person ist verantwortlich für den sicheren Einsatz von PSA. Die Ausbildung entspricht dem DGUV Grundsatz 312-906: Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften, allgemein anerkannte Regeln der Technik. Schutzsysteme in der Höhe.
Arbeitsschutzmanagement hdt.de Wei­ter­bil­dung von Fach­kräf­ten für Ar­beits­si­cher­heit und Si­cher­heits­be­auf­trag­ten
Praxisnahe Fragen konkret beantwortet: Aktualisierungsfortbildung und Erfahrungsaustausch für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte mit umfangreichen Checklisten für die Praxis.
Arbeitsschutzmanagement hdt.de Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen nach Arb­SchG mit recht­si­che­rer Do­ku­men­ten­steue­rung
Wissen und Methodenkompetenzen zur selbständigen und effektiven Erstellung und Pflege von Gefährdungsbeurteilungen nach ArbSchG, praxisbezogener Nutzen und Vorteile einer Gefährdungsbeurteilung, Dokumentationspflichten, betrieblicher Umgang.
Arbeitsschutzmanagement hdt.de De­le­ga­ti­on und Pflich­ten­über­tra­gung im Ar­beits­schutz
Abgrenzung der Verantwortungsbereiche und Übertragung von Unternehmerpflichten als Basis für eine umfassende Sicherheitsorganisation, Delegation und Dokumentation von Verantwortung auch beim Einsatz von Fremdfirmen gerichtsfest organisieren.
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Arbeitsschutzmanagement im Betrieb:

Typische Aspekte eines Arbeitsschutzmanagementsystems sind u. a.:

  • Organisation des Arbeitsschutzes (mit entsprechenden Aufgaben- und Funktionsbeschreibungen, Bestellungen, Organigramm)
  • Gefährdungsbeurteilung (Ermittlung und Bewertung der möglichen Gefährdungen und Belastungen im Betrieb)
  • Qualifikation, Schulung, Unterweisung des Personals
  • Umgang mit Fremdfirmen und AÜG-Personal
  • Prüfung, Wartung, Instandhaltung
  • Arbeitsmedizin
  • Umgang mit Unfall/Beinaheunfall. 

Alle diese Maßnahmen werden dokumentiert, kontrolliert und auf dem neuesten Stand gehalten. Die geläufigen Arbeitsschutzmanagementsysteme wie OHSAS 18001, SCC, ASCA oder OHRIS bedienen sich dieser Aspekte.

Arbeitsschutzrecht:

Im Arbeitsschutzrecht beschreibt die moderne Betriebs- und Anlagensicherheit ein komplexes Wirkungsgefüge verschiedener Faktoren. Im wesentlichen zählen dazu der Betrieb, die Beschäftigten, die Arbeitsmittel und die Anlagenüberwachung. Als vom Umfang mit 27 Paragraphen und fünf Anhängen sehr knappe Betriebssicherheitsverordnung, sind die Aussagen jedoch sehr bedeutsam. So finden Verpflichtungen des Bereitstellers und Benutzers von Arbeitsmitteln eine gesetzliche Grundlage, der betriebliche Explosionsschutz erhält eine besondere Bedeutung, die Anforderungen an alle Arbeitsmittel (einfache und weitergehende) sind besonders hinsichtlich ihrer Prüffristen europäisch einheitlich geregelt und das Anzeigeverfahren ist verändert. Die Entwicklung im deutschen Arbeitsschutzrecht wird in den nächsten Jahren sehr spannend sein und tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen, so wird das Unfallverhütungrecht und die Technischen Regeln aufgrund der Betriebssicherheitsverordnung reformiert.

Im § 5 des Arbeitsschutzgesetzes ist die Beurteilung der Arbeitsbedingungen verankert. Anhand einer Arbeitsplatzbeurteilung ermittelt der Arbeitgeber den Zustand des Arbeitsplatzes und -umfelds und die Gefährdungen, denen seine Mitarbeiter ausgesetzt werden und bestimmt damit, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Die Arbeitsplatzbeurteilung ist ein komplexes Instrumentarium, das bezogen auf den jeweiligen Arbeitsplatz alle Aspekte der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung erkennt, bewertet und beseitigt. Neben den rechtlichen Grundlagen spielen die Gefährdungs- und Belastungsfaktoren, das Erkennen von Gefährdungspotenzialen und deren effektive Dokumentation eine besondere Rolle.

Umgang mit Fremdfirmen:

Durch den stetig steigenden Einsatz von Fremdfirmen im eigenen Betrieb ergibt sich die Notwendigkeit einer sicheren Organisation und den Bedarf mit geeigneten Werkzeugen den Ablauf dieser Einsätze gerichtsfest, vor allem aber auch sicher zu lenken. 90 Prozent der deutschen Unternehmen arbeiten mit Fremdfirmen. Das kann externes Personal für Dienst- und Werktätigkeiten sein (z. B. der externe Betriebsarzt, die Reinigungsfirma, das Catering-Personal im Betriebsrestaurant oder die Elektro-Fachfirma).
Fremdfirmen stellen immer wieder ein großes Problem in der Arbeitssicherheit dar: Fehlende Einweisung, fehlendes Pflichtbewusstsein, das Nichtkennen der Gegebenheiten vor Ort etc. führen wiederholt zu unnötigen Unfällen, kritischen Situationen und Unstimmigkeiten. Mitarbeiter von Fremdfirmen verunfallen dreimal häufiger als eigene Mitarbeiter. Nicht umsonst ist der Auftraggeber gesetzlich verpflichtet, Fremdfirmen angemessen in die örtlichen Gegebenheiten und Unfallgefahren einzuweisen.

Die Grundpflichten gegenüber Fremdfirmen sind konkret:

  • Richtige Auswahl („der Billigste ist nicht unbedingt der Beste“)
  • Einweisung
  • Kontrolle.

Diese Maßnahmen sollten unbedingt schriftlich dokumentiert werden.
Sinnvoll ist auch das Erstellen einer Haus- oder Fremdfirmenordnung, in der diese hinsichtlich der betrieblichen Gegebenheiten, möglichen Gefahren, erforderlichen Verhaltensmaßnahmen und der Ansprechpartner kurz und knapp informiert werden. Auch kann diese Haus- oder Fremdfirmenordnung bereits als Vertragsbestandteil herangezogen werden – und als Voraussetzung für die Auftragserteilung verpflichtet werden.

Diese Fremdfirmenordnung soll einen störungsfreien Arbeitsablauf ermöglichen und wesentlich zu Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten und sonstiger Personen (z. B. Gäste und Besucher) beitragen.
Sie enthält Regelungen zur Organisation, Koordination und Überwachung des sicheren Betriebes und umfasst Maßgaben zur Arbeitssicherheit, die insbesondere die Zusammenarbeit aller Beteiligten betreffen. Jede Fremdfirma hat sein Personal über den Inhalt der Fremdfirmenordnung zu unterrichten; ihre Einhaltung ist Teil der Vertragserfüllung und kann bei Nichteinhaltung ohne weitere Androhung zum Hausverweis und zur Aufhebung des Vertrags führen.

Die Veranstaltungen des Hauses der Technik im Arbeitschutzbereich stehen für praktische Hilfe bei der Umsetzung eines erfolgreichen Arbeitsschutzes in den Unternehmen.

Arbeitsschutzmanagement im Betrieb: Typische Aspekte eines Arbeitsschutzmanagementsystems sind u. a.: Organisation des Arbeitsschutzes (mit entsprechenden Aufgaben- und... mehr erfahren »
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Arbeitsschutzmanagement im Betrieb:

Typische Aspekte eines Arbeitsschutzmanagementsystems sind u. a.:

  • Organisation des Arbeitsschutzes (mit entsprechenden Aufgaben- und Funktionsbeschreibungen, Bestellungen, Organigramm)
  • Gefährdungsbeurteilung (Ermittlung und Bewertung der möglichen Gefährdungen und Belastungen im Betrieb)
  • Qualifikation, Schulung, Unterweisung des Personals
  • Umgang mit Fremdfirmen und AÜG-Personal
  • Prüfung, Wartung, Instandhaltung
  • Arbeitsmedizin
  • Umgang mit Unfall/Beinaheunfall. 

Alle diese Maßnahmen werden dokumentiert, kontrolliert und auf dem neuesten Stand gehalten. Die geläufigen Arbeitsschutzmanagementsysteme wie OHSAS 18001, SCC, ASCA oder OHRIS bedienen sich dieser Aspekte.

Arbeitsschutzrecht:

Im Arbeitsschutzrecht beschreibt die moderne Betriebs- und Anlagensicherheit ein komplexes Wirkungsgefüge verschiedener Faktoren. Im wesentlichen zählen dazu der Betrieb, die Beschäftigten, die Arbeitsmittel und die Anlagenüberwachung. Als vom Umfang mit 27 Paragraphen und fünf Anhängen sehr knappe Betriebssicherheitsverordnung, sind die Aussagen jedoch sehr bedeutsam. So finden Verpflichtungen des Bereitstellers und Benutzers von Arbeitsmitteln eine gesetzliche Grundlage, der betriebliche Explosionsschutz erhält eine besondere Bedeutung, die Anforderungen an alle Arbeitsmittel (einfache und weitergehende) sind besonders hinsichtlich ihrer Prüffristen europäisch einheitlich geregelt und das Anzeigeverfahren ist verändert. Die Entwicklung im deutschen Arbeitsschutzrecht wird in den nächsten Jahren sehr spannend sein und tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen, so wird das Unfallverhütungrecht und die Technischen Regeln aufgrund der Betriebssicherheitsverordnung reformiert.

Im § 5 des Arbeitsschutzgesetzes ist die Beurteilung der Arbeitsbedingungen verankert. Anhand einer Arbeitsplatzbeurteilung ermittelt der Arbeitgeber den Zustand des Arbeitsplatzes und -umfelds und die Gefährdungen, denen seine Mitarbeiter ausgesetzt werden und bestimmt damit, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Die Arbeitsplatzbeurteilung ist ein komplexes Instrumentarium, das bezogen auf den jeweiligen Arbeitsplatz alle Aspekte der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung erkennt, bewertet und beseitigt. Neben den rechtlichen Grundlagen spielen die Gefährdungs- und Belastungsfaktoren, das Erkennen von Gefährdungspotenzialen und deren effektive Dokumentation eine besondere Rolle.

Umgang mit Fremdfirmen:

Durch den stetig steigenden Einsatz von Fremdfirmen im eigenen Betrieb ergibt sich die Notwendigkeit einer sicheren Organisation und den Bedarf mit geeigneten Werkzeugen den Ablauf dieser Einsätze gerichtsfest, vor allem aber auch sicher zu lenken. 90 Prozent der deutschen Unternehmen arbeiten mit Fremdfirmen. Das kann externes Personal für Dienst- und Werktätigkeiten sein (z. B. der externe Betriebsarzt, die Reinigungsfirma, das Catering-Personal im Betriebsrestaurant oder die Elektro-Fachfirma).
Fremdfirmen stellen immer wieder ein großes Problem in der Arbeitssicherheit dar: Fehlende Einweisung, fehlendes Pflichtbewusstsein, das Nichtkennen der Gegebenheiten vor Ort etc. führen wiederholt zu unnötigen Unfällen, kritischen Situationen und Unstimmigkeiten. Mitarbeiter von Fremdfirmen verunfallen dreimal häufiger als eigene Mitarbeiter. Nicht umsonst ist der Auftraggeber gesetzlich verpflichtet, Fremdfirmen angemessen in die örtlichen Gegebenheiten und Unfallgefahren einzuweisen.

Die Grundpflichten gegenüber Fremdfirmen sind konkret:

  • Richtige Auswahl („der Billigste ist nicht unbedingt der Beste“)
  • Einweisung
  • Kontrolle.

Diese Maßnahmen sollten unbedingt schriftlich dokumentiert werden.
Sinnvoll ist auch das Erstellen einer Haus- oder Fremdfirmenordnung, in der diese hinsichtlich der betrieblichen Gegebenheiten, möglichen Gefahren, erforderlichen Verhaltensmaßnahmen und der Ansprechpartner kurz und knapp informiert werden. Auch kann diese Haus- oder Fremdfirmenordnung bereits als Vertragsbestandteil herangezogen werden – und als Voraussetzung für die Auftragserteilung verpflichtet werden.

Diese Fremdfirmenordnung soll einen störungsfreien Arbeitsablauf ermöglichen und wesentlich zu Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten und sonstiger Personen (z. B. Gäste und Besucher) beitragen.
Sie enthält Regelungen zur Organisation, Koordination und Überwachung des sicheren Betriebes und umfasst Maßgaben zur Arbeitssicherheit, die insbesondere die Zusammenarbeit aller Beteiligten betreffen. Jede Fremdfirma hat sein Personal über den Inhalt der Fremdfirmenordnung zu unterrichten; ihre Einhaltung ist Teil der Vertragserfüllung und kann bei Nichteinhaltung ohne weitere Androhung zum Hausverweis und zur Aufhebung des Vertrags führen.

Die Veranstaltungen des Hauses der Technik im Arbeitschutzbereich stehen für praktische Hilfe bei der Umsetzung eines erfolgreichen Arbeitsschutzes in den Unternehmen.

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