Seminare zum Prüfen von elektrischen Anlagen, elektrischen Maschinen und elektrischen Geräten

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Das Prüfen elektrotechnischer Anlagen ist eine Vorraussetzung für den störungsfreien und sicheren Betrieb. Die Prüfvorschriften finden sich in der VDE Bestimmungen (DIN VDE 0701-0702, VDE 0113-1/A1 2007-06/2009-10) und der DGUV Vorschrift 3 (vormals BGV A3). Zahlreiche Prüfungen sind regelmäßig durchzuführen. Das Personal muss dafür befähigt sein und geschult werden. In diesem Bereich bündeln wir unsere Seminare zur Geräteprüfung bzw. zu den ortsveränderlichen Geräten, zur Prüfung an Fotovoltaikanlagen, zur Anlagenprüfung, Betriebsmittelprüfung, Isolationsmessung und Erdungsmessung. Dabei geht es immer darum, die Schutzmaßnahmen in Starkstromanlagen und bei elektrischen Geräten einzuhalten. Die verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) muss wissen, was die Mitarbeiter prüfen (wiederkehrende Prüfungen) müssen und dürfen. Unsere Seminare beinhalten meist einen umfangreichen und auswendigen Praxisteil an Geräten. Eigene Messgeräte können mitgebracht werden. Es geht also um die Aus- und Weiterbildung (VDE Prüfung) zur befähigten Person nach BetrSichV, TRBS und der DGUV Vorschrift 3 (BGV A3).

Befähigte Person zur Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte


Für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte ist der Unternehmer gemäß Betriebssicherheitsverordnung, DGUV Vorschrift 3 (vormals BGV A3) und DIN VDE 0701 -0702 für das regelmäßige Prüfen aller im Unternehmen vorhandenen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel verantwortlich.

Auf der Grundlage der neuen Berufsgenossenschaftlichen DGUV Information 203-071I dürfen wiederkehrende Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel nur von befähigten Personen durchgeführt werden. Die erforderliche Qualifikationsstufe ist die der Elektrofachkraft. Die elektrotechnisch unterwiesene Person darf allein keine rechtsverbindlichen Prüfungen mehr durchführen. Diese Prüfungen dürfen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft auch von elektrotechnisch unterwiesenen Personen (euP) vorgenommen werden.

Die Be- und Auswertung der Prüfergebnisse unterliegt der Verantwortung der Befähigten Person. Dies ist durch geeignete Maßnahmen (eigenes Personal oder Hinzuziehung einer Elektrofachkraft) sicherzustellen. Die hier angebotene Ausbildung zur Befähigten Person erfüllt diese Forderung.

Für elektrotechnische Laien empfiehlt sich also zuerst eine elektrotechnische Grundausbildung (Seminare dazu finden Sie hier) sowie der Besuch der Seminare zur elektrotechnisch unterwiesenen Person (euP). 
Durch praktische Messungen an verschiedenen Geräten erlernen die Teilnehmer den genauen Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse.

Unsere Terminvorschau "Elektrotechnik Seminare und Tagungen 1. Halbjahr 2018" finden Sie hier:

Flyer 1. Halbjahr 2018

 

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Seminare zum Prüfen von elektrischen Anlagen, elektrischen Maschinen und elektrischen Geräten

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Das Prüfen elektrotechnischer Anlagen ist eine Vorraussetzung für den störungsfreien und sicheren Betrieb. Die Prüfvorschriften finden sich in der VDE Bestimmungen (DIN VDE 0701-0702, VDE 0113-1/A1 2007-06/2009-10) und der DGUV Vorschrift 3 (vormals BGV A3). Zahlreiche Prüfungen sind regelmäßig durchzuführen. Das Personal muss dafür befähigt sein und geschult werden. In diesem Bereich bündeln wir unsere Seminare zur Geräteprüfung bzw. zu den ortsveränderlichen Geräten, zur Prüfung an Fotovoltaikanlagen, zur Anlagenprüfung, Betriebsmittelprüfung, Isolationsmessung und Erdungsmessung. Dabei geht es immer darum, die Schutzmaßnahmen in Starkstromanlagen und bei elektrischen Geräten einzuhalten. Die verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) muss wissen, was die Mitarbeiter prüfen (wiederkehrende Prüfungen) müssen und dürfen. Unsere Seminare beinhalten meist einen umfangreichen und auswendigen Praxisteil an Geräten. Eigene Messgeräte können mitgebracht werden. Es geht also um die Aus- und Weiterbildung (VDE Prüfung) zur befähigten Person nach BetrSichV, TRBS und der DGUV Vorschrift 3 (BGV A3).

Befähigte Person zur Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte


Für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte ist der Unternehmer gemäß Betriebssicherheitsverordnung, DGUV Vorschrift 3 (vormals BGV A3) und DIN VDE 0701 -0702 für das regelmäßige Prüfen aller im Unternehmen vorhandenen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel verantwortlich.

Auf der Grundlage der neuen Berufsgenossenschaftlichen DGUV Information 203-071I dürfen wiederkehrende Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel nur von befähigten Personen durchgeführt werden. Die erforderliche Qualifikationsstufe ist die der Elektrofachkraft. Die elektrotechnisch unterwiesene Person darf allein keine rechtsverbindlichen Prüfungen mehr durchführen. Diese Prüfungen dürfen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft auch von elektrotechnisch unterwiesenen Personen (euP) vorgenommen werden.

Die Be- und Auswertung der Prüfergebnisse unterliegt der Verantwortung der Befähigten Person. Dies ist durch geeignete Maßnahmen (eigenes Personal oder Hinzuziehung einer Elektrofachkraft) sicherzustellen. Die hier angebotene Ausbildung zur Befähigten Person erfüllt diese Forderung.

Für elektrotechnische Laien empfiehlt sich also zuerst eine elektrotechnische Grundausbildung (Seminare dazu finden Sie hier) sowie der Besuch der Seminare zur elektrotechnisch unterwiesenen Person (euP). 
Durch praktische Messungen an verschiedenen Geräten erlernen die Teilnehmer den genauen Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse.

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Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Mess­prak­ti­kum zum Prü­fen elek­tri­scher An­la­gen und Be­triebs­mit­tel BGV A3
• Schutz gegen elektrischen Schlag nach DIN VDE 0100-410 2007-06 • Prüfung elektrischer Geräte nach DIN VDE 0701-0702 neu 2008-06, 0751-1 2008-08 • Prüfung elektrischer Maschinen nach VDE 0113-1/A1 neu 2007-06/2009-10 • Befähigte Person
Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Mess­prak­ti­kum zum Prü­fen von elek­tri­schen An­la­gen, Ma­schi­nen und Ge­rä­ten
Die zur regelmäßigen Überprüfung und Wartung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel erforderlichen Kenntnisse wären vermittelt. Errichtungs- und Betriebsbestimmungen werden praxisnah behandelt. Ausführlicher Praxisteil!
Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Prüf­stra­te­gi­en zum Prü­fen elek­tri­scher An­la­gen und Ma­schi­nen
Sie lernen individuelle auf die Anlage und Maschine abgestimmte Prüfstrategien in regelmäßigen Zeitabständen nach Gefährdungsbeurteilung durch den Betreiber anzuwenden.
Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Jah­res­un­ter­wei­sung Elek­tro­f­ach­kraft nach VDE 0105-100
Sie lernen anhand von Unfallbeispiele im Nieder- und Hochspannungsbereich gefährliche Situationen in der betrieblichen Praxis zu identifizieren. Auf die richtige Auswahl und Anwendung von Schutzmaßnahmen, Schutzgeräten wird besonders eingegangen.
Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Mess­prak­ti­kum Ge­rä­te­prü­fung: Prü­fen orts­ver­än­der­li­cher elek­tri­scher Ge­rä­te
Durch Messungen an verschiedenen Geräten erlernen Sie den Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse. Dokumentation für gerichtsfeste Nachweisführung wird vorgestellt. Umfangreicher Praxisteil.
Elektrische Prüfungen und Messungen hdt.de Prü­fen orts­ver­än­der­li­cher elek­tri­scher Be­triebs­mit­tel
Durch Messungen an verschiedenen Geräten erlernen Sie den formalen Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse. Sie kennen die Anforderungen der Dokumentation für eine gerichtsfeste Nachweisführung.
Grundlagen Elektrotechnik hdt.de Die Elek­tro­f­ach­kraft für ein be­grenz­tes Auf­ga­ben­ge­biet
Elektrotechnisch unterwiesene Personen können sich zur Elektrofachkraft für ein begrenztes Aufgabengebiet weiterqualifizieren.
NEU
Krantypen hdt.de Zer­ti­fi­zier­te Per­son für die Prü­fung von Kra­nen nach DGVU V3 (BGV A3)
Erwerb der Fachkunde für die praktische und theoretische Durchführung der DGUV V3 (früher BGV A3) Prüfung an Krane

Befähigte Person Elektrische Prüfungen Seminare

Autor: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ralf Ensmann

Vergleichbarkeit von Elektrofachkraft und befähigter Person
Sind Elektrofachkräfte gemäß BGV A3 und DIN VDE 0105-100 "automatisch" auch befähigte Personen im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203? In der Praxis herrscht derzeit bei elektrotechnisch ausgebildeten Führungskräften und selbst bei verantwortlichen Elektrofachkräften eine große Unsicherheit bezüglich der oben aufgeworfenen Fragestellung. Die häufigste Antwort auf die Frage der Befähigung lautet lapidar: "Wieso sollte der Mitarbeiter nicht befähigt sein? Er hat doch eine Elektro-Ausbildung absolviert."

Klärung der Vergleichbarkeit bzw. Übertragbarkeit der Begriffe "Elektrofachkraft" und "befähigte Person" im Elektrobereich
Diese Fachfrage beschäftigt sich mit der Thematik, ob es eine inhaltliche Vergleichbarkeit bzw. Übertragbarkeit zwischen dem etablierten Begriff der "Elektrofachkraft" und dem nicht mehr neuen, aber immer noch nicht umfassend bekannten Begriff der "befähigten Person" im Elektrobereich gibt.

Im elektrotechnischen Bereich wird der Begriff befähigte Person nur eingeschränkt verwendet 
Die konkreten Anforderungen für den Bereich der elektrischen Gefährdungen sind im Abschnitt 3.3 der TRBS 1203 beschrieben, die im Frühjahr 2010 aktualisiert wurde. Die ausführliche Bezeichnung der befähigten Person für den elektrotechnischen Bereich lautet dort: "befähigte Person für Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen"2. Daran lässt sich bereits ablesen, dass der Begriff der befähigten Person (zumindest derzeit) nur in Verbindung mit elektrischen Prüfungen anzutreffen ist. Es handelt sich hierbei speziell um die oben erwähnten Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen, die von elektrischen Arbeitsmitteln, wie Geräten, Maschinen und Anlagen, ausgehen können.

Anforderungen an Prüfpersonal im elektrotechnischen Bereich gemäßTRBS 1203
Der Arbeitgeber trägt gemäß Betriebssicherheitsverordnung die Auswahlverantwortung für Personen, die von ihm mit der Durchführung der Prüfungen zur Erhaltung des ordnungsgemäßen Zustandes der Anlagen und Arbeitsmittel beauftragt werden. Die erforderliche Qualifikation der befähigten Person3 ist an die Berufsausbildung, die Berufserfahrung und die zeitnahe berufliche Tätigkeit gebunden.
Aus diesen Forderungen wird klar, dass zur sicherheitstechnischen Beurteilung elektrischer Arbeitsmittel ‚Äì das können Geräte, Maschinen oder Anlagen sein - dem Grundsatz nach klar die Qualifikationsmerkmale einer Elektrofachkraft mit fundierter fachlicher Ausbildung, mit umfassenden praktischen Kenntnissen und Erfahrungen sowie mit der Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen - insbesondere auch aus dem Prüfbereich - erforderlich sind. Die TRBS 1203 ergänzt die oben genannten Forderungen um den zeitnahen Einsatz im entsprechenden Tätigkeitsbereich und setzt zudem eine bestimmte Dauer für die Ausübung der Tätigkeit voraus, damit von "Berufserfahrung" gesprochen werden kann.

Fazit
Zusammenfassend kann festgehalten werden: Die befähigte Person deckt (derzeit) im Vergleich zur Elektrofachkraft nur einen elektrotechnischen Teilbereich ab, nämlich die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen und den Einsatz des dazu notwendigen Personals. Eine im elektrotechnischen Prüfgeschäft gut ausgebildete und im praktischen Messen und Prüfen versierte Elektrofachkraft kann gemäß vorstehender Ausführungen vom Unternehmer bzw. Arbeitgeber problemlos zur befähigten Person bestellt werden.


Alle anderen Elektrofachkräfte, die andere betriebliche Aufgabenschwerpunkte haben und dort die Qualifikation einer Elektrofachkraft problemlos erfüllen, können trotzdem nicht (ohne vorherige spezielle Qualifikation) zu befähigten Personen bestellt werden.
An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Anteil an Mitarbeitern aus den verschiedensten elektrotechnischen Bereichen, die heute den Status einer Elektrofachkraft faktisch noch nicht einmal auf ihr konkretes Aufgabengebiet bezogen erfüllen, bedauerlicherweise zunimmt. Diese Mitarbeiter können dementsprechend erst recht nicht zur befähigten Person für das Tätigkeitsfeld der elektrotechnischen Prüfungen bestellt werden.
Erschwerend kommt häufig hinzu, dass das Messen und Prüfen, das von einer befähigten Person ausgeführt werden muss, nicht in allen Unternehmen ein "Vollzeitgeschäft" ist und aus Sicht des Vorgesetzten im günstigsten Fall "geräuschlos" von der Elektrofachkraft neben deren eigentlichen Aufgabengebiet durchgeführt werden soll.

Befähigte Person Elektrische Prüfungen Seminare Autor: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ralf Ensmann Vergleichbarkeit von Elektrofachkraft und befähigter Person Sind... mehr erfahren »
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Befähigte Person Elektrische Prüfungen Seminare

Autor: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ralf Ensmann

Vergleichbarkeit von Elektrofachkraft und befähigter Person
Sind Elektrofachkräfte gemäß BGV A3 und DIN VDE 0105-100 "automatisch" auch befähigte Personen im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203? In der Praxis herrscht derzeit bei elektrotechnisch ausgebildeten Führungskräften und selbst bei verantwortlichen Elektrofachkräften eine große Unsicherheit bezüglich der oben aufgeworfenen Fragestellung. Die häufigste Antwort auf die Frage der Befähigung lautet lapidar: "Wieso sollte der Mitarbeiter nicht befähigt sein? Er hat doch eine Elektro-Ausbildung absolviert."

Klärung der Vergleichbarkeit bzw. Übertragbarkeit der Begriffe "Elektrofachkraft" und "befähigte Person" im Elektrobereich
Diese Fachfrage beschäftigt sich mit der Thematik, ob es eine inhaltliche Vergleichbarkeit bzw. Übertragbarkeit zwischen dem etablierten Begriff der "Elektrofachkraft" und dem nicht mehr neuen, aber immer noch nicht umfassend bekannten Begriff der "befähigten Person" im Elektrobereich gibt.

Im elektrotechnischen Bereich wird der Begriff befähigte Person nur eingeschränkt verwendet 
Die konkreten Anforderungen für den Bereich der elektrischen Gefährdungen sind im Abschnitt 3.3 der TRBS 1203 beschrieben, die im Frühjahr 2010 aktualisiert wurde. Die ausführliche Bezeichnung der befähigten Person für den elektrotechnischen Bereich lautet dort: "befähigte Person für Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen"2. Daran lässt sich bereits ablesen, dass der Begriff der befähigten Person (zumindest derzeit) nur in Verbindung mit elektrischen Prüfungen anzutreffen ist. Es handelt sich hierbei speziell um die oben erwähnten Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen, die von elektrischen Arbeitsmitteln, wie Geräten, Maschinen und Anlagen, ausgehen können.

Anforderungen an Prüfpersonal im elektrotechnischen Bereich gemäßTRBS 1203
Der Arbeitgeber trägt gemäß Betriebssicherheitsverordnung die Auswahlverantwortung für Personen, die von ihm mit der Durchführung der Prüfungen zur Erhaltung des ordnungsgemäßen Zustandes der Anlagen und Arbeitsmittel beauftragt werden. Die erforderliche Qualifikation der befähigten Person3 ist an die Berufsausbildung, die Berufserfahrung und die zeitnahe berufliche Tätigkeit gebunden.
Aus diesen Forderungen wird klar, dass zur sicherheitstechnischen Beurteilung elektrischer Arbeitsmittel ‚Äì das können Geräte, Maschinen oder Anlagen sein - dem Grundsatz nach klar die Qualifikationsmerkmale einer Elektrofachkraft mit fundierter fachlicher Ausbildung, mit umfassenden praktischen Kenntnissen und Erfahrungen sowie mit der Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen - insbesondere auch aus dem Prüfbereich - erforderlich sind. Die TRBS 1203 ergänzt die oben genannten Forderungen um den zeitnahen Einsatz im entsprechenden Tätigkeitsbereich und setzt zudem eine bestimmte Dauer für die Ausübung der Tätigkeit voraus, damit von "Berufserfahrung" gesprochen werden kann.

Fazit
Zusammenfassend kann festgehalten werden: Die befähigte Person deckt (derzeit) im Vergleich zur Elektrofachkraft nur einen elektrotechnischen Teilbereich ab, nämlich die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen und den Einsatz des dazu notwendigen Personals. Eine im elektrotechnischen Prüfgeschäft gut ausgebildete und im praktischen Messen und Prüfen versierte Elektrofachkraft kann gemäß vorstehender Ausführungen vom Unternehmer bzw. Arbeitgeber problemlos zur befähigten Person bestellt werden.


Alle anderen Elektrofachkräfte, die andere betriebliche Aufgabenschwerpunkte haben und dort die Qualifikation einer Elektrofachkraft problemlos erfüllen, können trotzdem nicht (ohne vorherige spezielle Qualifikation) zu befähigten Personen bestellt werden.
An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Anteil an Mitarbeitern aus den verschiedensten elektrotechnischen Bereichen, die heute den Status einer Elektrofachkraft faktisch noch nicht einmal auf ihr konkretes Aufgabengebiet bezogen erfüllen, bedauerlicherweise zunimmt. Diese Mitarbeiter können dementsprechend erst recht nicht zur befähigten Person für das Tätigkeitsfeld der elektrotechnischen Prüfungen bestellt werden.
Erschwerend kommt häufig hinzu, dass das Messen und Prüfen, das von einer befähigten Person ausgeführt werden muss, nicht in allen Unternehmen ein "Vollzeitgeschäft" ist und aus Sicht des Vorgesetzten im günstigsten Fall "geräuschlos" von der Elektrofachkraft neben deren eigentlichen Aufgabengebiet durchgeführt werden soll.

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