Maschinenbau - Produktion - Fertigung

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Produktion (v.lat.: producere hervor führen) ist der vom Menschen bewirkte Transformationsprozess, der aus natürlichen wie bereits produzierten Ausgangsstoffen unter Einsatz von Energie und Arbeitskraft lagerbare Wirtschafts- oder Gebrauchsgüter erzeugt. Eine umfassende Betrachtung der Produktion erstreckt sich nicht nur auf technologische Gesichtspunkte, sondern auch auf soziokulturelle und ethisch-normative Wertvorstellungen über die Arbeit, denen sie als einer der grundlegenden Vorgänge zur Deckung der menschlichen Bedürfnisse unterliegt.

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Produktion (v.lat.: producere hervor führen) ist der vom Menschen bewirkte Transformationsprozess, der aus natürlichen wie bereits produzierten Ausgangsstoffen unter Einsatz von Energie und Arbeitskraft lagerbare Wirtschafts- oder Gebrauchsgüter erzeugt. Eine umfassende Betrachtung der Produktion erstreckt sich nicht nur auf technologische Gesichtspunkte, sondern auch auf soziokulturelle und ethisch-normative Wertvorstellungen über die Arbeit, denen sie als einer der grundlegenden Vorgänge zur Deckung der menschlichen Bedürfnisse unterliegt.

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Der Begriff der Produktion ist dabei zunächst nicht auf den industriellen Bereich beschränkt. Produziert wird ebenso im Handwerk , in der Land - und Forstwirtschaft und auf künstlerischem Gebiet. Dienstleistungen sind eingeschränkt produzierbar, solange ein zumindest in Maßen als Gegenstand zu begreifendes Produkt erzeugt wird (Fernsehsendung). Nicht lagerbare Wirtschaftsgüter, wie beispielsweise Elektrizität, werden dagegen in der Regel nicht produziert, sondern bereitgestellt.

Die Betrachtung der Produktion ist jedoch insbesondere auf die industrielle Fertigung im Produktionsbetrieb ausgerichtet. Die Betriebswirtschaftslehre führt sie als eine der klassischen Funktionen im Betrieb (Produktionswirtschaft, Industriebetriebslehre,Technologie s. nachfolgend). Unter Technologie (altgr. technología ; zu engl. technology ) versteht man die Gesamtheit der Verfahren zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die einer Gesellschaft zur Verfügung steht. Technologie beinhaltet die Komponenten der Technik (Werkzeuge, Geräte, Apparate), die materiellen und organisatorischen Voraussetzungen und deren Anwendung. In jüngster Zeit gewinnt die Technikfolgenabschätzung immer mehr an Bedeutung.

Technologie hat einen zeitlichen und kulturellen Kontext, so dass eine Technologie oft als Synonym für eine bestimmte Epoche (beispielsweise Bronzezeit, Informationszeitalter) oder als Bestimmung für eine Kultur (zum Beispiel bandkeramische Kultur) dient.

Die verfügbare Technologie beschränkt die erreichbare Produktivität sowohl in qualitativer Hinsicht (was kann ich produzieren, was brauche ich an Voraussetzungen) als auch in quantitativer Hinsicht (Kosten, Produktivität).
Unter High-Tech versteht man hochentwickelte Technologien, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse umsetzen, so beispielsweise die Produktion von CPUs oder bakteriell hergestelltes Insulin.

Im Gegensatz dazu bezeichnet Low-Tech absichtlich möglichst einfache, ausfallsichere Technologien (bei deren Entwicklung natürlich auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz kommen können), die dadurch einfach in Herstellung, Anwendung oder Wartung sind.

Juristisch gibt es den Begriff Stand der Technik, der eher im Sinne von Innovation verstanden wird und zu unterscheiden ist vom mehr konservativ geprägten Begriff anerkannte Regeln der Technik .

Hinsichtlich der Entwicklung von Technologie unterscheidet man zwei Ansätze: zum einen den "technology push" - Ansatz, bei dem zuerst eine neue technische Entwicklung gemacht wird und danach nach möglichen Anwendungen und Nutzern gesucht wird und zum anderen den Ansatz des "demand/market-pulls" bei dem technische Entwicklung nach den Bedürfnissen der Benutzer erfolgt. Seit den 80ern wird in der Industrie und bei der Technologiepolitik meist eine Doppelstrategie benutzt.

In der Volkswirtschaftslehre wird ein Produktionsprozess mit Hilfe einer Produktionsfunktion modelliert.
Siehe auch: Lean Production (engl. für "schlanke Produktion") bedeutete ursprünglich eine Verringerung der Produktionstiefe je Produktionsschritt und Werk ("Schlank durch Abspecken"). Dies wird dadurch ermöglicht, dass die der Endfertigung vorgelagerten Fertigungsschritte auf unterschiedliche Werke im In- und Ausland ausgelagert werden. Die sog. Zuliefererbetriebe erhalten einen festeren und wichtigeren Stellenwert. Die Produktionsfertigung wird in den Mittelpunkt des Betriebes gestellt und alle anderen Bereiche sollen diese unterstützen. Außerdem soll die Arbeit in Gruppen erledigt werden, in denen die einzelnen Mitarbeiter höher qualifiziert sind. Die Mitarbeiter sollen verschiedene Aufgaben erledigen können, damit es nicht zur Monotonie kommt, wie bei der früher sehr häufig genutzten Fließbandarbeit. Dies führt aber zu Entlassungen in den einzelnen Betrieben.

Heute versteht man unter Lean Production die aus Japan stammende Unternehmensphilosophie des (bis ins Kleinste gehende) Weglassens aller überflüssigen Arbeitsgänge in der Produktion und in der Verwaltung ( Lean Administration - "schlanke Verwaltung") durch eine intelligentere Organisation.

Der Begriff der Produktion ist dabei zunächst nicht auf den industriellen Bereich beschränkt. Produziert wird ebenso im Handwerk , in der Land - und Forstwirtschaft und auf künstlerischem... mehr erfahren »
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Der Begriff der Produktion ist dabei zunächst nicht auf den industriellen Bereich beschränkt. Produziert wird ebenso im Handwerk , in der Land - und Forstwirtschaft und auf künstlerischem Gebiet. Dienstleistungen sind eingeschränkt produzierbar, solange ein zumindest in Maßen als Gegenstand zu begreifendes Produkt erzeugt wird (Fernsehsendung). Nicht lagerbare Wirtschaftsgüter, wie beispielsweise Elektrizität, werden dagegen in der Regel nicht produziert, sondern bereitgestellt.

Die Betrachtung der Produktion ist jedoch insbesondere auf die industrielle Fertigung im Produktionsbetrieb ausgerichtet. Die Betriebswirtschaftslehre führt sie als eine der klassischen Funktionen im Betrieb (Produktionswirtschaft, Industriebetriebslehre,Technologie s. nachfolgend). Unter Technologie (altgr. technología ; zu engl. technology ) versteht man die Gesamtheit der Verfahren zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die einer Gesellschaft zur Verfügung steht. Technologie beinhaltet die Komponenten der Technik (Werkzeuge, Geräte, Apparate), die materiellen und organisatorischen Voraussetzungen und deren Anwendung. In jüngster Zeit gewinnt die Technikfolgenabschätzung immer mehr an Bedeutung.

Technologie hat einen zeitlichen und kulturellen Kontext, so dass eine Technologie oft als Synonym für eine bestimmte Epoche (beispielsweise Bronzezeit, Informationszeitalter) oder als Bestimmung für eine Kultur (zum Beispiel bandkeramische Kultur) dient.

Die verfügbare Technologie beschränkt die erreichbare Produktivität sowohl in qualitativer Hinsicht (was kann ich produzieren, was brauche ich an Voraussetzungen) als auch in quantitativer Hinsicht (Kosten, Produktivität).
Unter High-Tech versteht man hochentwickelte Technologien, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse umsetzen, so beispielsweise die Produktion von CPUs oder bakteriell hergestelltes Insulin.

Im Gegensatz dazu bezeichnet Low-Tech absichtlich möglichst einfache, ausfallsichere Technologien (bei deren Entwicklung natürlich auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz kommen können), die dadurch einfach in Herstellung, Anwendung oder Wartung sind.

Juristisch gibt es den Begriff Stand der Technik, der eher im Sinne von Innovation verstanden wird und zu unterscheiden ist vom mehr konservativ geprägten Begriff anerkannte Regeln der Technik .

Hinsichtlich der Entwicklung von Technologie unterscheidet man zwei Ansätze: zum einen den "technology push" - Ansatz, bei dem zuerst eine neue technische Entwicklung gemacht wird und danach nach möglichen Anwendungen und Nutzern gesucht wird und zum anderen den Ansatz des "demand/market-pulls" bei dem technische Entwicklung nach den Bedürfnissen der Benutzer erfolgt. Seit den 80ern wird in der Industrie und bei der Technologiepolitik meist eine Doppelstrategie benutzt.

In der Volkswirtschaftslehre wird ein Produktionsprozess mit Hilfe einer Produktionsfunktion modelliert.
Siehe auch: Lean Production (engl. für "schlanke Produktion") bedeutete ursprünglich eine Verringerung der Produktionstiefe je Produktionsschritt und Werk ("Schlank durch Abspecken"). Dies wird dadurch ermöglicht, dass die der Endfertigung vorgelagerten Fertigungsschritte auf unterschiedliche Werke im In- und Ausland ausgelagert werden. Die sog. Zuliefererbetriebe erhalten einen festeren und wichtigeren Stellenwert. Die Produktionsfertigung wird in den Mittelpunkt des Betriebes gestellt und alle anderen Bereiche sollen diese unterstützen. Außerdem soll die Arbeit in Gruppen erledigt werden, in denen die einzelnen Mitarbeiter höher qualifiziert sind. Die Mitarbeiter sollen verschiedene Aufgaben erledigen können, damit es nicht zur Monotonie kommt, wie bei der früher sehr häufig genutzten Fließbandarbeit. Dies führt aber zu Entlassungen in den einzelnen Betrieben.

Heute versteht man unter Lean Production die aus Japan stammende Unternehmensphilosophie des (bis ins Kleinste gehende) Weglassens aller überflüssigen Arbeitsgänge in der Produktion und in der Verwaltung ( Lean Administration - "schlanke Verwaltung") durch eine intelligentere Organisation.

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