Werkstoffe in Kühlwassersystemen - Seminare und Weiterbildungen

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Besondere Bedeutung hat das Thema in Wassersystemen, besonders in Kühlwasser- oder auch Abwassersystemen, weil dort ideale Bedingungen für mikrobiologisches Wachstum durch ausreichendes Nährstoffangebot und vorteilhafte Temperaturen herrschen. Abgesehen davon, dass die Kühlsysteme einen Teil ihrer Leistung durch Biofilmbeläge verlieren, können die verbauten Werkstoffe, selbst normalerweise als beständig geltende nichtrostende Stähle, unter solchen Betriebsbedingungen angegriffen und durch krater- oder grübchenförmige Schäden geschwächt werden, was sehr rasch auch zu Durchbrüchen führen kann.  

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Werkstoffe in Kühlwassersystemen - Seminare und Weiterbildungen

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Besondere Bedeutung hat das Thema in Wassersystemen, besonders in Kühlwasser- oder auch Abwassersystemen, weil dort ideale Bedingungen für mikrobiologisches Wachstum durch ausreichendes Nährstoffangebot und vorteilhafte Temperaturen herrschen. Abgesehen davon, dass die Kühlsysteme einen Teil ihrer Leistung durch Biofilmbeläge verlieren, können die verbauten Werkstoffe, selbst normalerweise als beständig geltende nichtrostende Stähle, unter solchen Betriebsbedingungen angegriffen und durch krater- oder grübchenförmige Schäden geschwächt werden, was sehr rasch auch zu Durchbrüchen führen kann.  

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Um dieses zu vermeiden, kommen verschiedene Lösungsmaßnahmen1  in Betracht: Neben der richtigen Werkstoffauswahl hat es sich als sehr wirkungsvoll erwiesen, die Bildung von Anlauffarben beim Schweißen nichtrostender Stähle zu vermeiden bzw. diese vollständig zu entfernen, am effektivsten durch Beizen im Vollbad. Auch alle anderen anhaftenden Ablagerungen, etwa Metallabrieb oder Rost sind gründlich zu entfernen. Geschliffene Schweißnähte, blanke und glatte Oberflächen sind die Grundvoraussetzung für ein Nichtanhaften von Mikroorganismen. Daneben sind genügend hohe Strömungsgeschwindigkeiten, regelmäßige Reinigung und die Gabe von bestimmten Bioziden zur Desinfektion unerlässlich, um Werkstoffschäden unter diesen Betriebsbedingungen auszuschließen. 

 

Dr. Wilhelm Hild: Mikrobiologische Probleme in kühlwasserführenden Systemen – Vermeidung und Kontrolle, Seminar im Haus der Technik, 2011

Um dieses zu vermeiden, kommen verschiedene Lösungsmaßnahmen 1   in Betracht: Neben der richtigen Werkstoffauswahl hat es sich als sehr wirkungsvoll erwiesen, die Bildung von... mehr erfahren »
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Um dieses zu vermeiden, kommen verschiedene Lösungsmaßnahmen1  in Betracht: Neben der richtigen Werkstoffauswahl hat es sich als sehr wirkungsvoll erwiesen, die Bildung von Anlauffarben beim Schweißen nichtrostender Stähle zu vermeiden bzw. diese vollständig zu entfernen, am effektivsten durch Beizen im Vollbad. Auch alle anderen anhaftenden Ablagerungen, etwa Metallabrieb oder Rost sind gründlich zu entfernen. Geschliffene Schweißnähte, blanke und glatte Oberflächen sind die Grundvoraussetzung für ein Nichtanhaften von Mikroorganismen. Daneben sind genügend hohe Strömungsgeschwindigkeiten, regelmäßige Reinigung und die Gabe von bestimmten Bioziden zur Desinfektion unerlässlich, um Werkstoffschäden unter diesen Betriebsbedingungen auszuschließen. 

 

Dr. Wilhelm Hild: Mikrobiologische Probleme in kühlwasserführenden Systemen – Vermeidung und Kontrolle, Seminar im Haus der Technik, 2011

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