Schweiß- und Verbindungstechnik - Seminare und Weiterbildungen

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Schweißen von Rohrleitungen im Kraftwerks- und Chemieanlagenbau

Von Prof. Dr. H.-G. Oehmigen, Bochum


Schweißen ist das dominierende Fügeverfahren zum Verbinden von Rohrleitungen. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und weiteren Regelwerken, z. B. AD 2000, DIN EN 12952 oder DIN EN 13480 müssen Rohrleitungen so beschaffen sein, dass diese den zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen bei der vorgesehenen Betriebsweise sicher genügen und die geplante Lebensdauer erreichen.

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Schweißen von Rohrleitungen im Kraftwerks- und Chemieanlagenbau

Von Prof. Dr. H.-G. Oehmigen, Bochum


Schweißen ist das dominierende Fügeverfahren zum Verbinden von Rohrleitungen. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und weiteren Regelwerken, z. B. AD 2000, DIN EN 12952 oder DIN EN 13480 müssen Rohrleitungen so beschaffen sein, dass diese den zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen bei der vorgesehenen Betriebsweise sicher genügen und die geplante Lebensdauer erreichen.

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Produktion-Fertigung hdt.de Kle­ben und Dich­ten auf la­ckier­ten Ober­flä­chen
Der Stand der Technik zum Kleben und Dichten auf lackierten Oberflächen wird praxisnah dargestellt; über neue Entwicklungen und Forschungsergebnisse wird berichtet. Im Fokus liegt die Gewährleistung der sicheren und alterungsstabilen Haftung.
nichtmetallische Werkstoffe Kunststoffe hdt.de In­dus­tri­el­le Kleb­tech­nik - Grund­la­gen und Ver­fah­ren
Klebtechnisch lassen sich alle Werkstoffe mit- oder untereinander flächig, stoffschlüssig und alterungsbeständig verbinden: Grundlagen des Klebens, welcher Klebstoff für welche Anwendung? korrekte Klebung, Metall- und Kunststoffverklebungen.

Die Norm zur Darlegung eines Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001 (Ausgabe 12/2000) fordert ein Schweißen unter beherrschten Bedingungen. Da die erreichte Schweißnahtgüte durch zerstörungsfreie Prüfungen nicht vollständig verifiziert werden kann, muss der Hersteller seine Fähigkeit zum Erreichen der geplanten Ergebnisse im Rahmen einer Validierung darlegen. Die schweiß-technischen Anforderungen zur Qualifizierung eines Schweißbetriebes sind in der DIN EN ISO 3834 festgelegt.

Qualität kann nicht in ein Erzeugnis hineingeprüft werden, sondern sie muss erzeugt werden. Deshalb sind umfangreiche qualitätssichernde Maßnahmen, beginnend bei Entwicklung und Konstruktion über Fertigung und Montage hin zur Prüfung und Überwachung, bei der Erstellung von Schweißverbindungen notwendig.

„Schweißbarkeit“ (gemäß DIN 8528) ist ein sehr komplexer Begriff. Neben der Frage, wie ein Werkstoff auf die zu ertragenden Temperatur-Zeit-Zyklen beim Schmelzschweißen reagiert, sind auch die Fragen nach der günstigsten konstruktiven Gestaltung sowie dem optimalen Prozess der schweißtechnischen Fertigung/Montage zu beantworten.

Bei der Beurteilung der Schweißeignung der für drucktragende Bauteile zugelassenen Stähle kann zwischen Stählen, die bei Abkühlung aus der Schweißwärme eine Gefügeumwandlung durchlaufen und solchen Stählen, die umwandlungsfrei bleiben, unterschieden werden. Entsprechend unterschiedlich sind die Konzepte zur Bewertung ihrer Schweißeignung.

Die Schweißeignung eines Stahles liefert auf der Basis seiner chemischen Zusammensetzung, seines Erstarrungs- und Umwandlungsverhaltens sowie seiner 
physikalischen Eigenschaften Aussagen zu seiner Rissanfälligkeit, während und nach dem Schweißvorgang.

Die Schweißmöglichkeit betrachtet alle Faktoren um den Schweißprozess selbst, beginnend bei der Schweißnahtvorbereitung, dem anschließenden Schweißprozess und den möglichen Nachbehandlungen von Schweißverbindungen.

Die Schweißsicherheit liefert auf der Basis von Festigkeitsberechnungen Hinweise zu einer optimalen konstruktiven Gestaltung von Schweißkonstruktionen mit dem Ziel, deren Beanspruchbarkeit über die geplante Lebensdauer sicherzustellen.

Die hergestellte Schweißnahtqualität wird mittels zerstörender und zerstörungsfreier Schweißnahtprüfungen ermittelt und dem Anforderungsprofil gegenübergestellt. Wird die geforderte Schweißnahtqualität nicht erreicht und im Rahmen von nachfolgenden Prüfungen Schweißnahtfehler, insbesondere Risse, nicht detektiert, können während des Betriebes Bauteilschäden auftreten.

Die Norm zur Darlegung eines Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001 (Ausgabe 12/2000) fordert ein Schweißen unter beherrschten Bedingungen. Da die erreichte Schweißnahtgüte durch... mehr erfahren »
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Die Norm zur Darlegung eines Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001 (Ausgabe 12/2000) fordert ein Schweißen unter beherrschten Bedingungen. Da die erreichte Schweißnahtgüte durch zerstörungsfreie Prüfungen nicht vollständig verifiziert werden kann, muss der Hersteller seine Fähigkeit zum Erreichen der geplanten Ergebnisse im Rahmen einer Validierung darlegen. Die schweiß-technischen Anforderungen zur Qualifizierung eines Schweißbetriebes sind in der DIN EN ISO 3834 festgelegt.

Qualität kann nicht in ein Erzeugnis hineingeprüft werden, sondern sie muss erzeugt werden. Deshalb sind umfangreiche qualitätssichernde Maßnahmen, beginnend bei Entwicklung und Konstruktion über Fertigung und Montage hin zur Prüfung und Überwachung, bei der Erstellung von Schweißverbindungen notwendig.

„Schweißbarkeit“ (gemäß DIN 8528) ist ein sehr komplexer Begriff. Neben der Frage, wie ein Werkstoff auf die zu ertragenden Temperatur-Zeit-Zyklen beim Schmelzschweißen reagiert, sind auch die Fragen nach der günstigsten konstruktiven Gestaltung sowie dem optimalen Prozess der schweißtechnischen Fertigung/Montage zu beantworten.

Bei der Beurteilung der Schweißeignung der für drucktragende Bauteile zugelassenen Stähle kann zwischen Stählen, die bei Abkühlung aus der Schweißwärme eine Gefügeumwandlung durchlaufen und solchen Stählen, die umwandlungsfrei bleiben, unterschieden werden. Entsprechend unterschiedlich sind die Konzepte zur Bewertung ihrer Schweißeignung.

Die Schweißeignung eines Stahles liefert auf der Basis seiner chemischen Zusammensetzung, seines Erstarrungs- und Umwandlungsverhaltens sowie seiner 
physikalischen Eigenschaften Aussagen zu seiner Rissanfälligkeit, während und nach dem Schweißvorgang.

Die Schweißmöglichkeit betrachtet alle Faktoren um den Schweißprozess selbst, beginnend bei der Schweißnahtvorbereitung, dem anschließenden Schweißprozess und den möglichen Nachbehandlungen von Schweißverbindungen.

Die Schweißsicherheit liefert auf der Basis von Festigkeitsberechnungen Hinweise zu einer optimalen konstruktiven Gestaltung von Schweißkonstruktionen mit dem Ziel, deren Beanspruchbarkeit über die geplante Lebensdauer sicherzustellen.

Die hergestellte Schweißnahtqualität wird mittels zerstörender und zerstörungsfreier Schweißnahtprüfungen ermittelt und dem Anforderungsprofil gegenübergestellt. Wird die geforderte Schweißnahtqualität nicht erreicht und im Rahmen von nachfolgenden Prüfungen Schweißnahtfehler, insbesondere Risse, nicht detektiert, können während des Betriebes Bauteilschäden auftreten.

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