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Werkstoffe für fossil befeuerte Kraftwerke und Chemieanlagen

Hochbeanspruchbare Stähle und Legierungen für den Langzeitbetrieb

Werkstoffe für fossil befeuerte Kraftwerke und Chemieanlagen
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Warmfeste Werkstoffe, Stähle und Nickellegierungen, ihre Eigenschaften und Besonderheiten bei... mehr

Werkstoffe für fossil befeuerte Kraftwerke und Chemieanlagen

Warmfeste Werkstoffe, Stähle und Nickellegierungen, ihre Eigenschaften und Besonderheiten bei der Verarbeitung und im Langzeiteinsatz für Komponenten in fossilbefeuerten Kraftwerken oder in der chemischen Industrie werden in diesem Seminar behandelt.

Großen Wert wird auf die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen gelegt, um bei den nachfolgenden speziellen Themen das Verhalten der Bauteile unter thermischen, mechanischen und korrosiven Beanspruchungen besser zu verstehen.
Dabei werden solche Gebrauchseigenschaften, wie Zeitstandfestigkeit, Widerstand gegen thermische Ermüdung, verbesserte Duktilität und Bruchzähigkeit aber auch günstigere Verarbeitungseigenschaften, wie Gieß-, Schmied- und Schweißbarkeit, vergleichend, zwischen vorhandenen und neu entwickelten Werkstoffen, näher behandelt.

Für die neu errichteten und in Betrieb genommenen Kraftwerke für unbeheizte Baugruppen bzw. Komponenten reicht die Spanne, ausgehend vom modifizierten X10CrMoVNb9-1 (P91) über den Stahl X11CrMoWVNb9-1-1 (E911) bis hin zum Stahl X10CrWMoVNb9-2 (P92). Komponenten in der Petrochemie werden zunehmend aus diesen Werkstoffen hergestellt und in Betrieb genommen. Ergänzend werden mischkristallverfestigende und aushärtbare Nickellegierungen vorgestellt.

Zum Thema

Die neu errichteten und in Betrieb genommenen fossilbefeuerten Kraftwerke mit deutlich erhöhtem Wirkungsgrad stellen eine effektive Maßnahme zur Ressourcenschonung, zur Reduzierung von Schadstoffemissionen sowie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit dar. Erreicht werden diese anspruchsvollen Ziele u. a. durch eine Anhebung der Dampfparameter, insbesondere der Temperatur. Damit verbunden war die Qualifizierung neuer Werkstoffe, um diesen Beanspruchungen im Langzeitbetrieb standzuhalten. Diese neuen Werkstoffe finden auch Anwendung für Komponenten in der chemischen Industrie.

Bauteile aus diesen Werkstoffen müssen über geplante, lange Einsatzzeiten den thermischen, mechanischen und korrosiven Beanspruchungen standhalten. Ergänzend sind Eigenschaften, wie Wärmeleitfähigkeit und Wärmeausdehnung, hinsichtlich einer thermischen Ermüdung und damit der Lebensdauerbegrenzung bei der konstruktiven Auslegung zu beachten.

Programm

Tag 1, 09:00 bis 16:45 Uhr

Thermodynamik der Wärmekraftmaschine
Prof. Dr.-Ing. Christian Schroeder, Bochum

Metallkundliche Grundlagen der warmfesten Werkstoffe
Prof. Dr.-Ing. Hans-Günther Oehmigen

Grundlagen der Hochtemperaturkorrosion
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Koenigsmann

Aktuelle Werkstoffe für ausgewählte Komponenten eines modernen Großdampferzeugers
Prof. Dr.-Ing. Hans-Günther Oehmigen

 

Tag 2, 09:00 bis 16:15 Uhr

Werkstoff für Dampfturbinen in Kraftwerksneubauten
Dr.-Ing. Torsten-Ulf Kern

Schweißtechnische Verarbeitung warmfester Werkstoffe
Prof. Dr.-Ing. Hans-Günther Oehmigen

Hochtemperaturwerkstoffe und Herstellung von heißgasführenden Bauteilen in Gasturbinen
Dr.-Ing. Uwe Paul

Werkstoffe für konventionelle Kraftwerke - Empfehlungen für die Lebensdauerüberwachung
Dr.-Ing. Peter Seliger

 

Zielsetzung

Sie erwerben Fachwissen zu neuen Werkstoffen für den Langzeitbetrieb in modernen, effizienten fossilbefeuerten Kraftwerken bzw. für Komponeten in der chemischen Industrie. Die Eigenschaften von austenitischen und ferritischen Stählen werden ebenso besprochen wie die von ausgewählten Nickellegierungen, auch im Hinblick auf wiederkehrende Bauteilprüfungen.

Teilnehmerkreis

Ingenieure aus dem Kraftwerks- und Chemieanlagenbau, aus Planung, Betrieb und Instandhaltung der Anlagenbetreiber, von Abnahme- und Überwachungsgesellschaften sowie von Anlagenbauern und Zulieferfirmen

Weiterführende Links zu "Werkstoffe für fossil befeuerte Kraftwerke und Chemieanlagen"

Referenten

Dr.-Ing. Torsten-Ulf Kern

Siemens AG SPG, Mülheim/Ruhr

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Koenigsmann

Mülheim/Ruhr

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günther Oehmigen

ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Schweißverbindungen, Ingenieurbüro Prof. Dr. H.-G. Oehmigen, Bochum

Prof. Dr.-Ing. H.-G. Oehmigen bietet seit Oktober 1997 werkstoff- und schweißtechnische Beratungsleistungen im Rahmen der Projektabwicklung, Schadenuntersuchungen und Begutachtungen im Maschinenbau, Anlagenbau, der chemischen und petrochemischen Industrie, bei Kraftwerksbetreibern, für Betriebe der Stahlverarbeitung und des Industrieofenbaus an.
Von der IHK Bochum erfolgte 1998 die Bestellung zum ö.b.u.v. Sachverständigen für Schäden an Schweißverbindungen. In dieser Eigenschaft führt er gutachterliche Aufträge für Gerichte und Staatsanwaltschaften durch. Als Lehrbeauftragter für Werkstoffkunde übernimmt Vorlesungen in den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management gemeinnützige GmbH in Essen und Düsseldorf. In der Zeit von 2000 bis 2018 war er Lehrbeauftragter für Werkstofftechnik und Materialwissenschaften an der Hochschule Georg Agricola in Bochum.
Langjährige berufliche Erfahrungen wurden überwiegend im Chemie- und Kraftwerksanlagenbau, im Maschinenbau und bei einem namhaften Hersteller von Schweiß- und Lötzusätzen gesammelt. In diesen Firmen leitete er überwiegend Abteilungen, die für Werkstoffeinsatz, Qualitätssicherung und Schweißtechnik zuständig waren. Er ist Mitglied im Verband Beratender Ingenieure (VBI), im Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. (DVS), im VDI-Arbeitskreis Schadensanalyse und nimmt an Veranstaltungen im Härterei-Kreis-Ruhr teil.

Dr.-Ing. Uwe Paul

Siemens AG SPG, Mülheim/Ruhr

Prof. Dr.-Ing. Christian Schroeder

Bochum

Dr.-Ing. Peter Seliger

Siempelkamp Prüf- und Gutachtergesellschaft mbH, Dresden

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