Hygienebeauftragte: Mit Herz und sauberer Hand

Seit dem Frühjahr 2020 ist die Frage „Wie geht´s?“ keine bloße Floskel mehr. Schade, dass es erst einer Pandemie bedurfte, um das wichtigste Thema von allen wieder zu einem solchen zu machen, statt es laufend zu verdrängen. Dabei ist es eigentlich kaum verwunderlich, dass in unserer Leistungsgesellschaft, in der scheinbar nur der strahlend gesunde Erfolgsmensch etwas zählt, die Kehrseiten des Lebens tabuisiert werden. 

Verstärkend wirkt das permanente Wetteifern in den sozialen Netzwerken – nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, mein Boot …“. Vor allem bei jungen, weniger gefestigten Menschen erzeugt es zunehmend das Gefühl, nicht mithalten zu können. Was wiederum mittlerweile unter anderem Soziologen und Pädagogen beschäftigt. Fast ist man geneigt, ein neues Schulfach zu fordern: „Digitale Hygiene“. Vermutlich täte sie uns allen hin und wieder gut.

Hygiene im Betrieb: Kernkompetenzen zur Aufrechterhaltung des Geschäfts

Die klassische „analoge“ Hygiene ist pandemiebedingt natürlich ebenfalls ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Ein entscheidender Aspekt ist hierbei die Hygiene in Betrieben. Die nicht immer angemessen priorisierten Fürsorgepflichten des Arbeitgebers – man denke allein an die oft ignorierte Vorgabe, Seife und Handtücher niemals gemeinschaftlich zu verwenden – sind praktisch über Nacht zu absoluten Schlüsselkompetenzen für die Aufrechterhaltung des Geschäfts geworden.

Die Funktion eines Bindeglieds zwischen Unternehmensleitungen und Mitarbeitern nehmen hier Hygienebeauftragte wahr, die ausreichendes mikrobiologisches und hygienisches Fachwissen besitzen. Sozusagen mit Herz und sauberer Hand widmen sie sich der Infektionsprävention, legen verbindliche Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen fest, stellen Hygienemonitorings auf und führen Hygieneschulungen durch.

Schlüsselrolle: Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben

Das HDT bietet mit dem Seminar „Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben“ eine passende, im Sinne des § 5 Absatz 3 ASIG geeignete Fortbildung. Sie versetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage, die von Hygienebeauftragten erwarteten Pflichten, wie sie sich aus den Hygienevorgaben von ArbSchG beziehungsweise DGUV-V 1 sowie der Arbeitsstättenverordnung und ihren Technischen Regeln ergeben, kompetent wahrzunehmen. Nicht zu vergessen: Die während der Pandemie geltenden SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Das HDT-Seminar, bei dem die Online-Teilnahmemöglichkeit besteht, empfiehlt sich für Verantwortliche für Arbeitsschutz, Fachkräfte und Beschäftigte, Führungskräfte, Managementsystembeauftragte, Mitglieder oder Leiter der Hygienesicherheitsgruppe sowie Sicherheitsbeauftragte. Weitere Informationen finden Interessierte hier: https://www.hdt.de/fachbeauftragte-r-fuer-hygiene-in-allgemeinen-betrieben-h020033641

Autor: Michael Graef, 12.02.2021

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