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Seminar

Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben

Mit der Benennung eines/einer Hygienebeauftragten erfüllen sie die Vorschriften nach SGB, IfSG, PQSG, EU-VO 852/2004, LMHV

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Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben
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* mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen, sowie Mittagessen und Pausengetränken

Veranstaltungsnr.: H020033641

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29.03.2021 – 30.03.2021

Beginn: 09:00 Uhr

Ende: 17:00 Uhr

Haus der Technik - Essen
Hollestr. 1
45127 Essen

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Allgemeine Hygienevorgaben ergeben sich automatisch für jeden Betrieb aus den Fürsorgepflichten... mehr

Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben

Allgemeine Hygienevorgaben ergeben sich automatisch für jeden Betrieb aus den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers nach ArbSchG bzw. DGUV-V 1. Die Arbeitsstättenverordnung und ihre Technischen Regeln, z. B. ASR A4.2 "Pausen- und Bereitschaftsräume" vertiefen das Ganze.

Im Wesentlichen werden hier jedoch ganz elementare Sachverhalte geregelt wie die Verfügbarkeit von Waschgelegenheiten und Toiletten und die immer noch oft ignorierte Festlegung, dass Seife und Handtücher nie gemeinschaftlich benutzt werden dürfen. Fragen zur Reinigungsintensität und -häufigkeit, die in der betrieblichen Praxis gerade in sensiblen Bereichen immer wieder auftreten können, sind also nicht mit festen Vorgaben zu beantworten, sondern durch die Gefährdungsbeurteilung.

Solange für Deutschland die "epidemische Lage nationaler Tragweite" nach § 5 IfSG in Bezug auf das SARS-CoV-2-Virus festgestellt bleibt, gilt für alle Unternehmen in Deutschland die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 20.8.2020. Sie aktualisiert den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard vom 16.4.2020, der formell weiter in Kraft bleibt. Beides wird durch länder- oder branchenspezifische Vorgaben der Unfallversicherungsträger ergänzt.

 

Zum Thema

Beispielhaft zeigt die Coronapandemie, dass übertragbare Krankheiten eine Herausforderung für Unternehmen jeglicher Art sind. Namhafte Experten aus Forschung und Praxis sowie das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) haben deshalb Richtlinien und einen Stufenleitplan entwickelt, um das Gesundheitsrisiko in Betrieben zu minimieren. 

Ein Bestandteil ist der/die Fachbeauftragte für Hygiene im Betrieb.

 

USP

  • Rechtliche Grundlagen: Aktueller Stand 
  • Gefährdungsbeurteilung mit Einbeziehung von Hygieneregeln
  • Schutz- und Sicherungsmaßnahmen

 

Programm

 1. Tag, 09:00 - 17:00 Uhr

  • Einführung in die Thematik
  • Kurzer Ex-Kurs Rechtsgrundlagen: SGB, IfSG, PQSG, EU-VO 852/2004, LMHV
  • Rechtliche Grundlagenänderungen 2020
  • Verantwortung & Haftung in Zeiten der Pandemieregelungen
  • Hygienische Grundlagen
  • Qualifikationsanforderungen an der Hygienebeauftragten

  

2. Tag, 09:00 - 17:00 Uhr

  • Einführung Mikrobiologie: Nosokomiale Infektionen, Prävention von Infektionen
  • Lebensmittelhygiene
  • Personal- und Körperhygiene
  • Flächenreinigung und Flächendesinfektion
  • Hygienepläne
  • Prüf- und Checklisten
  • Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung unter Hygienerichtlinien
  • Dokumentationspflichten (Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen)
  • Zusammenfassung, Diskussionsrunde

 

Zielsetzung

Unsere Veranstaltung ist geeignet als Fortbildung im Sinne des § 5 Absatz 3 ASIG. Zudem werden sie in die Lage versetzt, in ihrem Betrieb die Aufgaben eines/einer internen Hygienebeauftragten kompetent wahrzunehmen.

Darauf werden Sie in der Ausbildung optimal vorbereitet. Außerdem sind Sie nach Abschluss der Ausbildung in der Lage, ein Hygienemonitoring aufzustellen und Hygieneschulungen in Ihrem Betrieb durchzuführen.

 

Teilnehmerkreis

Verantwortliche für Arbeitsschutz, Fachkräfte und Beschäftigte, Führungskräfte, Managementsystembeauftragte, Mitglieder oder Leiter der Hygienesicherheitsgruppe, Sicherheitsbeauftragte

 

Weiterführende Links zu "Fachbeauftragte/r für Hygiene in allgemeinen Betrieben"

Referenten

Frank Scharf

Besus Betriebliche Sicherheitsunterweisungen Scharf, Gränna/Schweden

Herr Scharf beschäftigt sich als Inhaber der Firma Besus seit über 15 Jahren mit der Durchführung von spezifizierten, praxisorientierten Sicherheitsunterweisungen für alle Beschäftigten und Verantwortlichen aus Industrie, Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor nach europäischer und nationaler Gesetzgebung und verfügt über folgende sicherheitstechnische Qualifikationen:

- Hygienebeauftragter (HACCP)

- EHS-Manager

- CFPA Brandschutzbeauftragter

- OSH-Trainer nach ISSA Richtlinie

- Fachreferent im Bereich Arbeitssicherheit, Brand- und Explosionsschutz

- zertifizierter Prüfer und Sachverständiger von Gefahrstofflagertechnik

 

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