Alles eine Frage der Persönlichkeit: Ausgewählte Berühmtheiten zu Gast im HDT

Bereits in den Anfangsjahren nach 1927 traten im HDT immer wieder ganz herausragende Persönlichkeiten ans Rednerpult, darunter viele Nobelpreisträger. Aus Anlass unseres 95. Gründungsjubiläums nachfolgend eine kleine Auswahl. 

Oskar von Miller (* 1855; † 1934)
Deutscher Bauingenieur. Von Miller wurde als Elektrotechniker, Wasserkraftpionier und Begründer des Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (kurz: Deutsches Museum; Gründung 1903, Eröffnung 1906) bekannt. 

Max Planck (* 1858; † 1947)
Deutscher Physiker und Begründer der revolutionären Quantenphysik. Planck erhielt 1919 den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung der später nach ihm benannten Planck-Konstante (auch Plancksches Wirkungsquantum genannt). Sein Name lebt zudem heute durch die Max-Planck-Gesellschaft und die 86 von ihr unterhaltenen Forschungsinstitute und -einrichtungen weiter, die eine Speerspitze der deutschen Spitzenforschung bilden. 

Conrad Matschoß (* 1871; † 1942)
Deutscher Ingenieur. Auf Matschoß geht die Einführung der Technikgeschichte als wissenschaftliche Disziplin und Studienfach zurück. 

Ludwig Prandtl (* 1875; † 1953)
Deutscher Ingenieur und Entwickler der Grenzschichttheorie (ein Gebiet der Strömungsmechanik). Prandtl lieferte bedeutende Beiträge zum grundlegenden Verständnis des physikalischen Verhaltens von Fluiden. 

Otto Hahn (* 1879 ; † 1968)
Deutscher Chemiker und Radiochemie-Pionier oft bezeichnet als „Vater der Kernchemie“. Hahn wurde 1945 der Nobelpreis für Chemie verliehen. Albert Einstein betrachtete ihn als einen der „Wenigen, die [während der NS-Zeit] aufrecht geblieben sind und ihr Bestes taten“. 

Max von Laue (* 1879; † 1960)
Deutscher Physiker und Entdecker der Röntgenstrahleninterferenz. Für diesen wichtigen Meilenstein in der Erforschung des atomaren Aufbaus der Materie wurde er 1914 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. 

Walter Gropius (* 1883; † 1969)
Deutscher Architekt. Der Gründer des Bauhauses gilt als Pionier der internationalen modernistischen Architektur. 

Peter Debye (* 1884; † 1966)
Niederländischer Physiker und theoretischer Chemiker. Debye erhielt 1936 den Nobelpreis für Chemie. Sein Studium absolvierte er an der RWTH Aachen, zu deren Partnern das HDT zählt. Zu den vielen eindrucksvollen Karrierestationen Debyes zählt auch eine Professur für Theoretische Physik an der Universität Zürich, die er von Albert Einstein übernahm. 

Nach dem Krieg wurde diese Tradition mit vielen weiteren Auftritten, Keynotes und Vorträgen von herausragenden Forschenden fortgesetzt, zu denen beispielsweise die Nobelpreisträger Reinhard Selten (Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, 1994) und Robert Huber (Nobelpreis für Chemie, 1988) zählen. Und auch in Zukunft bleibt das HDT das zentrale Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen auf höchstem Niveau mit zahlreichen internationale Spitzen-Tagungen, darunter die „Advanced Battery Power – Kraftwerk Batterie“ und die „Gurtförderer und ihre Elemente“, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Autor: Michael Graef, 06.12.2022

Tags: 95 Jahre HDT
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