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Virtuelle Diebe, falsche Chefs & echte Erpresser – Social Engineering Awareness

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Virtuelle Diebe, falsche Chefs & echte Erpresser – Social Engineering Awareness

Die Zahl der gegen Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen gerichteten Cyber-Angriffe hat eine kritische Grenze erreicht. Hacker richten hohe Schäden an indem sie:

  • Daten von Unternehmensangehörigen und Kunden verschlüsseln oder löschen, dann für deren Wiedererhalt Lösegeld fordern;
  • Banken & Konzerne mit Spionagewerkzeugen infiltrieren, um sensible Informationen zu stehlen, Geschäftsprozesse zu sabotieren oder Finanztransaktionen unbemerkt zu verändern;
  • Buchalter von vorgeblichen Managern verleiten, hohe Summen auf On- oder Offshore-Konten zu überweisen.

 

Durch einfache Realisierbarkeit und hohe Erfolgsaussichten ist die Manipulation von Unternehmensangehörigen für Kriminelle oft das Mittel der Wahl. Dabei werden jene Angestellte angesprochen, die Zugang zu sensiblen Informationen haben oder relevante Prozesse verantworten. Dieser Personenkreis wird durch Recherche in den sozialen Netzwerken des Internets aufgespürt. Mit diesen Informationen werden Schwachstellen für ein maßgeschneidertes Angriffsszenario ermittelt. Durch eine plausible Hintergrundgeschichte und Ansprache motivationaler Faktoren wird jemand dazu verleitet, einen Mail-Anhang zu öffnen, am Telefon sensible Zugangsdaten preiszugeben oder Gelder ins Ausland zu überweisen. Für diesen Ansatz wird der Begriff Social Engineering verwandt. Social Engineering bezeichnet die Anwendung gezielter Manipulationstechniken unter Ausnutzung psychologischer Motive. Im Workshop werden Möglichkeiten zur wirksamen Sensibilisierung des Personals gegen diese Angriffstechniken vermittelt.

 

Zum Thema

Cyber-Angriffe und Betrugshandlungen gegen Unternehmen werden heute sorgfältig inszeniert und durch international organisierte Gruppierungen umgesetzt. Zunehmend werden dabei Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter in den Zielfirmen persönlich kontaktiert und im Sinne der Angreifer beeinflusst. Für dieses Vorgehen wird das Konzept Social Engineering verwandt. Ausgenutzt werden dabei psychologische Motive und persönliche Informationen, die über eine Vielzahl von Menschen im Internet offen verfügbar sind. Damit werden maßgeschneiderte Angriffsszenarien konzipiert. Viele Unternehmen haben die Risiken solcher personalisierten Angriffe erkannt. Optimierungsbedarf besteht hinsichtlich der Planung und Realisierung geeigneter Sensibilisierungsmaßnahmen. Durch den Workshop ermöglichen wir eine Risikoabschätzung hinsichtlich konkreter Angriffe unter Einbeziehung vorhandener Maßnahmen, deren Bewertung und der Umsetzung einer Gesamtstrategie zur Abwehr von Social Engineering durch Schulungen des Personals.

Programm 

Der Workshop dauert fünf Zeitstunden und besteht aus folgenden Themenblöcken:

09:00 Uhr – 10:30 Uhr:

Von Business E-Mail Compromise bis Emotet:

Zur Einführung in die Thematik erfolgt eine Darstellung aktueller Cyber-Angriffe und Betrugshandlungen bei denen Social Engineering zentrales Element ist. Dabei wird auf aktuelle Kampagnen wie: Ransomware-Angriffe, Emotet, Enkeltrick 2.0, CEO-Fraud, bzw. Business E-Mail Compromise Bezug genommen.

Das Konzept des Social Engineerings wird definiert und dessen psychologische Wirkungsmechanismen dargestellt.

Letztlich vorgestellt werden die Hauptziele des Social Engineering:

Die Einschleusung von Schadsoftware, Wirtschaftsbetrug und die Finanzüberweisungen auf von Kriminellen kontrollierten Konten.

10:45 Uhr – 12:30 Uhr:

Von Google ins Darknet – Dargestellt wird das Vorgehen bei der Identifizierung von Zielpersonen im Unternehmen durch Recherchen im Internet und den sozialen Netzwerken. Dann erläutert werden Techniken der konkreten Manipulation durch psychologische Tricks in E-Mails, bei Telefonanrufen und im persönlichen Kontakt.

13:30 – 15:30 Uhr:

Von Regeln und Spielen – Vorgestellt wird die Angriffsabwehr durch technische Lösungen, personelle & strukturelle Maßnahmen. Dabei werden bereits im Unternehmen etablierte Sicherheitsmaßnahmen und IT-Lösungen berücksichtigt. Auf Basis der vorherigen Inhaltsblöcke wird erläutert, wie eine umfassende Awareness-Kampagne im Unternehmen geplant und realisiert werden kann. Abschließend vorgestellt werden Möglichkeiten von Awareness-Tools wie Erklärvideos, e-Learning und Serious Games.

 

Zielsetzung

Im Workshop wird Social Engineering per E-Mail, Telefonanruf und im persönlichen Kontakt auf Basis konkreter Fälle veranschaulicht. Erläutert wird ebenso die Internet-Recherche zur Identifizierung von Zielpersonen. Darauf basierend wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine umfassende Abwehrstrategie durch Awareness-Schulungen für Unternehmensangehörige vermittelt. Sie werden in die Lage versetzt, eigenständig diese Art von Schulungen in ihrem Betrieb zu planen und zu realisieren.

 

Teilnehmerkreis

Datenschutzbeauftragte, Sicherheitsbeauftragte, Beauftragte Informationssicherheit, Führungskräfte mit Personalverantwortung der Abteilungen: IT, IT-Sicherheit, Informationssicherheit, Arbeitsschutz, Safety, Security, IT-Administration, Personal, Human Ressources, Compliance, Recht, Legal, Buchhaltung, Finance, Controlling, Assistenz, Produktionssteuerung, Operations, Teamleiter, Werksleiter, Betriebsleiter, Schichtführer, Vorarbeiter, Geschäftsführer, Unternehmensinhaber

 

 

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Referenten

Dr. Carsten Hesse

Promovierter Diplom-Psychologe

Dr. Hesse verantwortet bei der RiskWorkers GmbH das Thema Bedrohungsmanagement. Bei seiner Beratungstätigkeit nutzt er psychologische Methoden und Theorien um Unternehmen und Behörden bei der Abwendung realer und virtueller Bedrohungsszenarien zu unterstützen.

Vor seinem Einstieg bei den RiskWorkers war er international lange Zeit für verschiedene Beratungsgesellschaften im Krisenmanagement und der psychologischen Intervention nach belastenden Ereignissen tätig.

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