5. Deutsche Photovoltaik-Betriebs- und Sicherheitstagung

Betriebs-, Sicherheits- und Schutzkonzepte für Solaranlagen und Batteriespeichersysteme - in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Berlin

Veranstaltungstyp: Tagung

2 Teilnehmer einer Firma buchen für 1 Preis (Gruppenpreis gilt nur bei gleichzeitiger Anmeldung von je 2 Teilnehmern einer Firma)
Solartechnik hdt.de©vege-Fotolia.com.
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Informationen "Photovoltaik – Betriebs- und Sicherheitstagung"
Sie werden ausführlich über den aktuellen Stand der Regeln der Technik, Normen und Richtlinien bei Bau, Montage und Installation von PV-Anlagen und von Batteriespeichersystemen informiert.

Zielsetzung

Auch bei der 5. Deutschen Photovoltaik-Betriebs- und Sicherheitstagung in BerlinDie  wird die DGS-Akademie Berlin und das Haus der Technik  eine weitreichende Aganda mit hochrangige Fachreferenten der Fachöffentlichkeit zu präsentieren. 

Die TagVeransatung informiert ausführlich über den aktuellen Stand der Regeln der Technik, Normen und Richtlinien bei Planung, Bau, Montage, Installation und Betrieb von PV-Anlagen auch in Kombination mit Batteriespeichersystemen. Außerdem wird auf Qualitätskriterien und Sicherheitsaspekte insbesondere der Planung und Ausführung sowie auf Betriebserfahrungen vertiefend eingegangen. Es werden typische Fehler und Mängel beim Anlagenbau und Lücken bei der Qualität und Sicherheit aufgezeigt und erläutert. Derzeitige und künftige Anforderungen an die Qualität und optimierten Betrieb und Betriebsweisen werden diskutiert und um Photovoltaik und Solarstromspeicher weiter in allen Anwendungsbereichen voranzubringen.

Zum Thema

Die aktuellen und künftigen normativen elektrotechnischen Anforderungen bei Planung und Installation von PV-Anlagen u.a. nach der neuen VDE 0100-551-1, die künftigen Netzanschlussbedingungen am Niederspannungsnetz nach der E-VDE-AR-N 4100 und E-VDE-AR-4105 sowie zu Inbetriebnahme und Dokumentation mit dem PV-Anlagenpass werden erklärt. Weitere Themen zur elektrotechnischen Auslegung und Planung sind der Blitz- und Überspannungsschutz sowie der Überstromschutz auf Strangebene. Außerdem wird der Trend zu Modulfreischalter als mögliche Sicherheitsmaßnahme mit Vor- und Nachteilen untersucht. Die Messkonzepte für größere PV-Anlagen insbesondere bei Mieterstromkonzepten und die Vorteile von intelligenten Messsystemen werden vermittelt.

Im Themenblock zu baulichen Aspekten werden statischen Anforderungen, Standsicherheit und Dauerhaftigkeit von Montagelösungen vertieft. Konsequenzen fehlerhafter Planung von Modulunterkonstruktionen werden verdeutlicht. Die neuen Normen und Richtlinien von PV-Anlagen auf Flachdächern vorgestellt und deren baurechtliche Konsequenzen erläutert und dabei auf ungelöste technische Fragestellungen eingegangen. Die Anforderungen und der Brandschutz beim PV-Anlagenbau auf feuergefährdeten Betriebsstätten werden erläutert. Welchen Beitrag können PV-Anlagen zur Gebäudeenergieversorgung nach der Energie-einsparverordnung (EnEV) unter Berücksichtigung der DIN V 18599 und der KfW-Förderung von Niedrigenergiehäusern wird vom Fraunhofer IWES dargestellt.

Statistiken und Analysen von Anlagenerträgen und sowie Prognosemethoden sind Grundlagen für die Bewertung des Anlagenbetriebs. Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Betrieb bestehender Anlagen ist der Austausch von Anlagenkomponenten wie PV-Module oder Wechselrichter. Welche EEG-rechtlichen Grundlagen dafür bestehen erläutert die Clearingstellen EEG. Das Potenzial zur wirtschaftlichen Optimierung bei Bestandsanlagen wird erläutert. Aktuelle Methoden der Anlagenuntersuchungen wie Diagnostik und Prognose von Potential-induzierter Degradation, Elektrolumineszenz-Inspektion und STC-Leistungsprüfung von ganzen Solarparks werden anschaulich dargestellt. Es wird beantwortet, wann Reinigungen erforderlich sind, welche Reinigungskonzepte es gibt und welche Ertragssteigerungen daraus resultieren.

Am zweiten Tag der Tagung stehen Batterie-Speichersysteme im Mittelpunkt. Die Markt- und Technologieentwicklung dezentraler Solarstromspeicher präsentiert die RWTH Aachen. Dass deren optimale Auslegung und die Performance entscheidend für den wirtschaftlichen Einsatz sind, zeigen Analysen der Forscher von der HTW-Berlin. Prüfungen und Testmethoden zur Performance im Labor erläutert das österreichische Forschungsinstitut AIT. Forscher des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vergleichen die Performance von unterschiedlichen Lithium-Ionen-Heimspeichersystemen.
Die Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten zu Sicherheitsaspekten von Batteriespeichersystemen werden präsentiert. Die normativen und gesetzlichen Sicherheitsanforderungen sowie die Prüfungen von Li -Ionen-Hausspeicher im Testlabor werden erläutert. Dabei wird auch auf Transport, elektrische und funktionale Sicherheit, Dokumentation, Beschriftungen und vieles mehr eingegangen. Die fachgerechte Installation von Energiespeichersystemen am Niederspannungsnetz und Erfahrungen vor Ort werden dargestellt.
Das Herstellerforum zu den Betriebskonzepten von Solarstrom-Speichern gibt Ihnen einen Überblick zu den aktuelle angebotenen Systemen. 

Teilnehmerkreis

Fachkräfte, Anlagenbetreiber, Behörden, Bauherren, Installateure, Planer und alle weiteren am Thema Interessierte 

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Hinweise

2 Teilnehmer einer Firma buchen für 1 Preis (Gruppenpreis gilt nur bei gleichzeitiger Anmeldung von je 2 Teilnehmern einer Firma) 

Leiter
Dipl.-Ing. Ralf Haselhuhn
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V, Vorsitzender des Fachausschusses Photovoltaik, Berlin
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