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Autonomes Fahren und Unfallvermeidung

Fahrerassistenz, Automatisiertes Fahren, Technologien, Sensoren, Verbraucherschutz, Rechtliche Aspekte, Systemabsicherung, Herausforderungen
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Autonomes Fahren und Unfallvermeidung
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Fahrerassistenz Assistenzsysteme haben drei Ausprägungen und sind entsprechend skalierbar: den... mehr

Autonomes Fahren und Unfallvermeidung

Fahrerassistenz
Assistenzsysteme haben drei Ausprägungen und sind entsprechend skalierbar: den Fahrer in kritischen Situationen warnen und bei Unfallgefahr eingreifen, ihn entlasten und Fahreraufgaben übernehmen. Nach einer Übersicht über die aktuellen Systeme werden die Kundenerwartungen, Markttrends und Regularien erörtert, mit speziellem Fokus auf EURO-NCAP. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fahrzeugbedienung und Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Unfallvermeidung
Zunächst werden die Grundlagen auf Basis von Unfallanalysen sowie der Vorschriften besprochen. Daraus ergeben sich die Anforderungen bzgl. Unfallvermeidung: Inertialsensoren zur Analyse der Fahrzeugbewegung und Rundumsensoren zur Beobachtung der Fahrzeugumgebung.
Die Unfallvermeidungssysteme werden nach folgenden Kriterien behandelt: Stabilisieren, nicht losfahren, bremsen, spurhalten und ausweichen.

Autonomes Fahren
Nach der Beschreibung aktueller Szenarien, Strategien, den rechtlichen Aspekten, speziell der Verantwortung des Fahrers werden die zum autonomen Fahren benötigten Technologien detailliert beschrieben.

Eingesetzte Technologien
Zunächst werden die rund ums Fahrzeug angeordneten prädiktiven Sensoren besprochen: RADAR, LiDAR / LASER, Kameras, Ultraschall und Sensorfusion, sowie deren Auswertung mittels künstlicher Intelligenz: Machine Learning, und Deep Learning auf Basis neuronaler Netze. Danach geht es um die beim Manövrieren benötigte Unterstützung durch hochgenaue Echtzeitkarten und die damit verbundene Fahrzeug-Lokalisierung. Des Weiteren wird die Fahrzeugvernetzung und Kommunikation mit der Infrastruktur besprochen.

Herausforderungen
Neben Gesetzgebung, Haftung, Systemsicherheit und Absicherung sind dies vor allem die zahlreichen technischen Lücken, speziell in der Wahrnehmung und Interpretation, witterungsbedingte Systemgrenzen, der Durchführung von kooperativen Manövern, dem vorausschauenden Fahren sowie dem Faktor Mensch.

Zum Thema

Um der „VISION ZERO“ nahezukommen, sind Maßnahmen zur Unfallvermeidung unabdingbar. Nach den Elektronischen Stabilitätssystemen werden die durch EURO-NCAP geförderten Fahrerassistenzsysteme einen weiteren Schub bewirken. Auch dem Thema „Autonomes Fahren“ kommt eine bedeutende Rolle zu: Autonome Fahrzeuge dürfen keine Unfälle verursachen, und sollen fremdverursachte Unfälle vermeiden helfen. Damit sind Autopiloten ein wesentlicher Treiber für hochintelligente Sensoren und Systemsteuerung. Beim automatisierten Fahren wetteifern zwei Industrien mit völlig unterschiedlichen Strategien: Während die Automobilindustrie automatisiertes Fahren zunächst nur temporär und in bestimmten Szenarien anbieten will und dabei schrittweise den Automatisierungsgrad von assistiert auf teil-, hoch- und vollautomatisierte Systeme erweitern will, will die disruptive Internetindustrie direkt fahrerlose bzw. selbstfahrende Robot-Taxis und Shuttle-Busse einführen.

Programm

1. Tag, 10:00 - 17:00 Uhr

VISION ZERO
(Unfallanalyse)

Unfallvermeidungssysteme
Automatisiertes Fahren: Markt
(Pioniere Neue - Mobilität - Kundenerwartungen - PROGNOS-Studie)

Automatisiertes Fahren: Technik
(Szenarien & Heutige Systeme - Manövrieren - Kommunikation & Vernet-
zung - Systemarchitekturenund Aktuatoren)


2. Tag, 09:00 - 17:00 Uhr

Sensoriken
(Grundlagen - Radar - LiDAR, LASER - Kameras - Ultraschall - Sensor-Fusion)
Gesetzgebung und Verbraucherschutz

Herausforderungen
(Unfälle, Lücken, Systemgrenzen - Funktionale Sicherheit & Systemabsi-
cherung - Rück-Übergabe an den Fahrer)

Neue Insassenschutzsysteme
(Neues Interieur und Neue Technologien - Occupant Out-Of-Position
(OOP) - Erweiterter Insassenschutz)
(Neues Interieur und Neue Technologien - Occupant Out-Of-Position (OOP) - Erweiterter Insassenschutz)

 

Zielsetzung

Auf Basis aktueller Vorschriften (Gesetzgebung) und dem Stand der Technik erhalten Sie im Seminar ein vertieftes Wissen über Entwicklungen im Bereich Fahrerassistenzsysteme, die Systemanforderungen hinsichtlich der Vermeidung von Unfällen sowie neueste Entwicklungen der benötigten Technologien. Die verschiedenen Sensortechnologien werden ebenso vorgestellt wie deren Auswertung mittels Künstlicher Intelligenz (Machine Learning, Deep Learning) und es erfolgt ein Blick auf technische Systemgrenzen.

Teilnehmerkreis

Das Seminar wendet sich nicht nur an alle im Bereich Fahrerassistenz, Fahrzeugsicherheit und Automatisiertes (hochautomatiisertes) Fahren tätigen Techniker und Ingenieure in Forschung, Entwicklung und Applikation in der Automobil- und Zulieferindustrie, sondern auch an alle betroffenen Disziplinen wie Rechtsprechung, Produkthaftung und Marketing, die eine Übersicht und ein vertieftes Verständnis der aktuellen und zukünftigen Technologien erhalten möchten.

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Referenten

Dr. Lothar Grösch

Grösch Automotive Safety Consulting

Dr. Lothar Grösch arbeitet seit mehr als 40 Jahren im Bereich Fahrzeugsicherheit, sowohl in der Passiven (Crash-Sensorik & Elektronik, Insassenschutz) als auch in der Aktiven Sicherheit (Umgebungssensoren, Unfallvermeidung). Bei einem der in der Fahrzeugsicherheit führendem OEM war er 18 Jahre lang tätig, und bei einem der in Sensorik und Elektronik führenden Zulieferer weitere 16 Jahre. 

Aufgrund seiner Tätigkeit in USA von 2000 bis 2009 kennt er sich besonders gut mit den dortigen Anforderungen bzgl. Markt, Gesetzgebung und Produkthaftung aus. Seit 2009 firmiert Herr Dr. Grösch unter Automotive Safety Consulting und fokussiert sich auf Fahrerassistenz- und Unfallvermeidungssysteme sowie das autonomen Fahren.

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