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Perspektiven und Herausforderungen ressourceneffizienter Abfallverwertung

Kostensenkung und Reduzierung durch selektive Wertstoffrückgewinnung

Perspektiven und Herausforderungen ressourceneffizienter Abfallverwertung
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08.10.2020 – 08.10.2020

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Haus der Technik - Essen
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Perspektiven und Herausforderungen ressourceneffizienter Abfallverwertung

Mit der Durchführung innerbetrieblicher Maßnahmen zur Reduzierung von Abfallmengen und -frachten wird die Minimierung des Rohstoff- und Energieverbrauchs umgesetzt. Die Mehrfachverwendung von nicht vermeidbaren Prozess-, Wasch- und Spülwässern führt zur Ressourcenschonung sowie zur Reduzierung der Abfallmengen und Entsorgungskosten. Gleiches gilt für die Kreislaufschließung, die Wertstoffrückgewinnung und die innerbetriebliche, stoffliche Verwertung. Ebenso werden durch betriebsinterne Vorbehandlung und Aufbereitung Mengen und Belastungen der Abfälle, insbesondere der mit hohen Entsorgungskosten verbundenen gefährlichen Abfälle, reduziert bis vermieden. 

Für den Prozess- und Produktionsbezogener Umweltschutz werden integrierte und additive Verfahren erläutert. Grundlagen thermischer Verfahren und Membranverfahren zur Stofftrennung und –rückgewinnung vermitteln einen wertvollen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen ressourceneffizienter Abfallverwertung.

Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Wertstoffrückgewinnung, Mengen- und Kostenreduzierung werden durch Ausführungsbeispiele mit Verfahrensvergleich, ergänzt um die jeweiligen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, präsentiert.

Neben der Vermittlung von Grundlagen zu Verfahren zur u.a. Wertstoffrückgewinnung, Minimierung von Abfallmengen, Kostenreduzierung, Kreislaufschließung, werden anhand von Praxisbeispielen Verfahrenskombinationen erläutert, ebenso wie Möglichkeiten und Grenzen integrierter und additiver Verfahren zum Prozess- und Produktionsbezogenen Umweltschutz. Die verfahrenstechnischen Darstellungen der Praxisbeispiele, teilweise mit dem Vergleich unterschiedlicher Lösungsansätze, werden mit entsprechenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen vervollständigt. 

 

Zum Thema

In Deutschland fallen jährlich fast 60 Mio. t Abfall in Industrie- und Gewerbebetrieben an, deren Beseitigung mit hohen Kosten verbunden ist. Von den Abfällen aus Industrie- und Gewerbebetrieben werden ca. 13 Mio. t/a der Ablagerung, ca. 3 Mio. t/a der thermischen Beseitigung und ca. 1,5 Mio. t/a der Behandlung zur Beseitigung zugeführt werden. Zur thermischen Verwertung gelangen ca. 12 Mio. t/a. 

Abfälle zu vermeiden ist nach §6 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) das vorrangige Ziel der Abfallwirtschaft. Im besonderen Interesse der abfallerzeugenden Betriebe stehen aus wirtschaftlichen Gründen insbesondere die Verringerung der Abfallmengen, die Wertstoffrückgewinnung sowie die innerbetriebliche Wiederverwendung.

 

Programm

09:00 - 16:30 Uhr 

  • Durchführung innerbetrieblicher Maßnahmen zur Reduzierung von Abfallmengen und– frachten
  • Minimierung des Rohstoff- und Energieverbrauchs
  • Realisierung emissionsarmer oder besser emissionsfreier Verfahren und Anlagen
  • Mehrfachverwendung von nicht vermeidbaren Prozess-, Wasch- und Spülwässern
  • Kreislaufschließung
  • Stoffrückführung / Ressourcenschonung
  • Wertstoffrückgewinnung
  • Stoffliche Verwertung
  • Abfallvorbehandlung und –aufbereitung
  • Stofftrennende und stoffzerstörende „End-of-pipe-Techniken“
  • Prozess- und Produktionsbezogener Umweltschutz
  • Integrierte und additive Verfahren
  • Grundlagen thermischer Verfahren zur Stofftrennung und –rückgewinnung
  • Verfahrensvergleich
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

 

Zielsetzung

Die Veranstaltung richtet sich an verantwortliche Führungskräfte aus dem Bereich Umweltschutz in produzierenden Unternehmen. Sie erhalten Einblick in Verfahren und Verfahrenskombinationen zur u. a. Wertstoffrückgewinnung, Minimierung von Abfallmengen, Kostenreduzierung, Kreislaufschließung. Anhand von Praxisbeispielen werden Verfahrenskombinationen erläutert, ebenso wie Möglichkeiten und Grenzen integrierter und additiver Verfahren zum Prozess- und Produktionsbezogenen Umweltschutz. 

 

Teilnehmerkreis

Abfallbeauftrage, HSE (Health, Safety and Environment)–Beauftragte, Geschäftsführer, Technische Leiter, Betriebsleiter, Vertreter der Entsorgungswirtschaft, Behördenvertreter, Mitarbeiter aus Planungs- und Ingenieurbüros 

 

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Referenten

Dipl.-Ing. Bernd Simbach

Herr Dipl.-Ing. Bernd Simbach war nach dem Studium Maschinenbau/Verfahrenstechnik an der Ruhr-Universität Bochum zunächst als Betriebsleiter Technische Entwicklung in der Aufbereitung industrieller Rückstände in einem deutschen Großunternehmen tätig. Seit 1995 ist Herr Simbach Geschäftsführer der Poll Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH. Sein Aufgabenbereich umfasst u. a.die Verfahrens- und Produktentwicklung. Aus seiner langjährigen beruflichen Praxis verfügt Herr Simbach über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Umwelttechnik. Hierzu zählen insbesondere die Behandlung kommunaler und industrieller Abwässer sowie die Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Abfall mit besonderem Fokus auf der Mengen- und Kostenreduzierung bei der Schlammbehandlung, –entwässerung und –entsorgung. Unter besonderer Berücksichtigung des prozess- und produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS) werden effektive Verfahrenskombinationen zur Prozesswasserbehandlung entwickelt mit dem Ziel der Kreislaufführung in diversen Branchen.

Ausbildung/Studium
Studium Maschinebau, Universität Dortmund
Studium Maschinebau/Verfahrenstechnik, Ruhr-Universität Bochum

Beruflicher Werdegang
1990 – 1994 Betriebsleiter Technische Entwicklung, VAW aluminium AG, Aufbereitung industrieller Rückstände
1995 – lfd. Geschäftsführer Poll Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH

Derzeitige Tätigkeit
Geschäftsführer Poll Umwelt- und Verfahrenstechnik GmbH
• Aufgabenbereich Verfahrens- und Produktentwicklung
• umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Umwelttechnik
- insbesondere Behandlung kommunaler und industrieller Abwässer
- Wertstoffrückgewinnung aus Abwasser und Abfall
- Mengen- und Kostenreduzierung
- Schlammbehandlung, -entwässerung und -entsorgung
- prozess- und produktionsintegrierter Umweltschutzes (PIUS)
- effektive Verfahrenskombinationen zur Prozesswasserbehandlung

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