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Seminar

Bemessung von Stahl- und Spannbetonbrücken nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2

Neubau von Brücken: Vermittlung der Grundlagen, brückenspezifische Fragestellungen und Besonderheiten

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Bemessung von Stahl- und Spannbetonbrücken nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2
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Bemessung von Stahl- und Spannbetonbrücken nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2

Am ersten Tag werden zunächst Brückentypen und Bauverfahren vorgestellt, ehe die Lastannahmen für Straßenbrücken erläutert werden. Es folgt eine Einführung in den Spannbetonbau mit Präsentation der Spannverfahren und deren konstruktiver Umsetzung. Danach werden die Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit unter Berücksichtigung der brücken- und spannbetonbauspezifischen Besonderheiten erläutert. Die Ausführungen zum Neubau schließen mit der baulichen Durchbildung von Überbauten. Den Abschluss des ersten Tages bilden kurze Exkurse zu den Themen "Brückenprüfung, -schäden und -nachrechnung". Am zweiten Tag werden die theoretischen Grundlagen anhand eines Berechnungsbeispiels praktisch angewendet und vertieft.

 

Zum Thema

Der Stahl- und Spannbetonbrückenbau wird als eine der „Königsdisziplinen“ des Massivbaus wahrgenommen, oftmals verbunden mit großem Respekt vor den Leistungen von Planenden und Ausführenden. So angebracht dieser Respekt sicherlich einerseits ist, führt er bei vielen Tragwerksplanenden andererseits zu einer gewissen Scheu vor der spannenden Ingenieuraufgabe des Brückenbaus. Angesichts einer Vielzahl instand zu setzender und neu zu bauender Massivbrücken werden aktuell und zukünftig Ingenieurinnen und Ingenieure benötigt, die sich dieser Aufgabe mit Engagement und Fachkompetenz widmen. Dieses zweitägige Seminar soll dazu beitragen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Scheu vor dem Massivbrückenbau zu nehmen und die erforderlichen Grundlagen zur Bemessung von Straßenbrücken aus Stahl- und Spannbeton nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2 zu vermitteln. Hierzu werden sowohl brückenspezifische Fragestellungen als auch die Besonderheiten der Spannbetonbauweise beleuchtet. 

 

USP

  • Stahl- und Spannbetonbrücken
  • Bemessung nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2
  • mit praxisnahem Berechnungsbeispiel

 

Programm

Tag 1, 10:00 - 17:00 Uhr – Theoretische Grundlagen

10:00 - 12:30 Uhr

  • Einführung Brückenbau, Brückentypen, Bauverfahren
  • Lastannahmen
  • Einführung Spannbetonbau, Spannverfahren

 

12:30 - 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 - 15:00 Uhr

  • Nachweise ULS und SLS
  • Konstruktive Durchbildung, Lager, Übergänge

 

15:00 - 15:30 Uhr Kaffeepause

15:30 - 17:00 Uhr

  • Brückenprüfung, Schäden, Nachrechnung
  • Instandsetzung

 


Tag 2, 10:00 - 17:00 Uhr – Berechnungsbeispiel

10:00 - 12:30 Uhr

  • Lastannahmen
  • Schnittgrößenermittlung
  • Berücksichtigung der Schnittgrößenumlagerung bei abschnittsweise hergestellten Brücken

 

12:30 - 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 - 15:00 Uhr

  • Bemessung in SLS und ULS

 

15:00 - 15:30 Uhr Kaffeepause

15:30 - 17:00 Uhr

  • Ermüdungsnachweise
  • Widerlagerbemessung

 

Zielsetzung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfügen nach der Teilnahme an diesem Seminar über das erforderliche Grundlagenwissen, um die Bemessung und die bauliche Durchbildung von Straßenbrücken aus Stahl- und Spannbeton durchzuführen. 

 

Teilnehmerkreis

Ingenieurinnen und Ingenieure aus Planungsbüros, Behörden und Bauunternehmen

 

Weiterführende Links zu "Bemessung von Stahl- und Spannbetonbrücken nach DIN EN 1991-2 und DIN EN 1992-2"

Referenten

Till Heidrich, M. Sc.

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

2006-2009 Ausbildung zum Maurer, Bauunternehmung Gerd Heidrich, Köln
2006-2013 Duales Studium Bauingenieurwesen, Bergische Universität Wuppertal
2011-2015 Tragwerksplaner bei Pirlet & Partner Baukonstruktionen, Köln
seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held

Leiterin des Instituts für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

1982-1988 Studium Bauingenieurwesen, Ruhr-Universität Bochum, Dipl.-Ing. 

1988-1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Statik und Dynamik, Ruhr-Universität Bochum, Dr.-Ing.

1992-1997 Tragwerksplanung, Projekt- und Gruppenleitung sowie Bauleitung, Philipp Holzmann AG, Hauptniederlassung Düsseldorf

1997-2004 Universitätsprofessorin, Institut für Massivbau, Technische Universität Darmstadt

seit 2004 Universitätsprofessorin, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

Dr.-Ing. Torsten Welsch

Akademischer Rat/Oberrat, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

1997-2001 Studium Bauingenieurwesen, Fachhochschule Köln, Dipl.-Ing. (FH)

2001-2008 Tragwerksplaner, Ingenieurbüro B. Laufenberg, Hennef

2003-2006 Studium Bauingenieurwesen DII (berufsbegleitend), Bergische Universität Wuppertal, Dipl.-Ing.

2008-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehr- und Forschungsgebiet „Massivbau & Tragkonstruktionen“, Bergische Universität Wuppertal, Dr.-Ing. 

2013-2017 Akademischer Rat, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

seit 2017 Akademischer Oberrat, Institut für Massivbau, Universität Duisburg-Essen

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