
Notbeleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung
Das Seminar beginnt mit einer Einführung in die geltenden Normen und Vorschriften für die Not- und Sicherheitsbeleuchtung sowie die Kennzeichnung der Rettungswege.
Lichttechnische Anforderungen werden nach den geltenden Normen dargestellt.
Wichtig für die Planung ist die Wahl des richtigen Anlagenkonzepts. Hier werden vier Modelle wie Stromkreismischbetrieb, klassische 4-Leitungsanlage, ausgelagerte Stromkreise und die Einzelleuchtenüberwachung incl. ihrer Planung, der Realisierung und des Betriebs einander gegenüber gestellt.
Kriterien für die Auswahl von LED-Leuchten sind Ausleuchtung sowie deren Lebensdauer und Wartung. Eine Ergänzung der Notbeleuchtung mit Sicherheitsleitsystemen ist sinnvoll und wird als Kopplung mit der Brandmeldezentrale empfohlen.
Die „Befähigte Person zur Prüfung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen“ existiert derzeit nicht, bzw. es gibt keine gesetzliche Regelung für eine solche Qualifikation.
Was Sie bei uns lernen ist klar und deutlich definiert. Eine Prüfung ist bei einem eintägigen Seminar nicht notwendig.
Das Seminar ist anerkannt von der Ingenieurkammer-Bau NRW und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit jeweils 7 Unterrichtseinheiten.
Zum Thema
Sicherheitsbeleuchtung ist wesentlich für die Minimierung von Gefahren und Risiken, die im Falle eines Stromausfalls auftreten können. Sie hilft Personen sich in einem von einem Stromausfall betroffenen Gebäude zu orientieren und dieses auf schnellem und sicherem Weg zu verlassen. Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen durch Feuerwehren und andere Hilfsdienste werden wesentlich unterstützt.
Das Haupt-Unterscheidungsmerkmal einer Sicherheitsbeleuchtung ist die Wahl zwischen zentral versorgter Sicherheitsbeleuchtung und Einzelbatterieleuchten. Weiteres wichtiges Kriterium ist, ob eine zentrale Überwachung aller Leuchten notwendig ist oder z. B. eine Stromkreisüberwachung ausreichend sein kann.
Spätestens hier treten die Fragen für die Erstinstallation in den Hintergrund und die Aspekte des wirtschaftlichen sicheren Betriebs sind vorrangig zu betrachten – immer vor dem Hintergrund der relevanten Normen und Vorschriften.
Zielsetzung
Durch Wahl des richtigen Anlagenkonzepts ist es möglich, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit nicht gegeneinander auszuspielen. Veränderungen der Vorschriften, aber auch neue Techniken, die sich in den letzten Jahren etabliert haben - z.B. Stromkreismischbetrieb, ausgelagerte Endstromkreismodule, LED-Leuchtmittel - bieten viele neue Möglichkeiten. Sie machen es aber nicht unbedingt leichter, sich zurechtzufinden und eine gute und sichere Sicherheitsbeleuchtung zu realisieren.
Teilnehmerkreis
Elektroplaner, Elektroinstallateure, Mitarbeitende von Hochbauämtern und anderen aufsichtsführenden Behörden, Gebäudebetreiber, Facility-Manager, Brandschutzbeauftragte, Architekten
Programm
Übersicht über geltende Normen und Vorschriften
- DIN V VDE V 0108-100, DIN EN 50172, DIN EN 50171, DIN EN 50272-2
Ausleuchtung und Kennzeichnung der Rettungswege
- Anwendung alter und neuer Piktogramme
- ASR 3.4/3, DIN EN ISO 7010, DIN SPEC 4844-4
Lichttechnische Anforderungen nach DIN 4844-1 und DIN 1838
Gegenüberstellung unterschiedlicher Anlagenkonzepte
- Vor- und Nachteile – Stromkreismischbetrieb
- klassische 4-Leitungsanlage
- ausgelagerte Stromkreise
- Einzelleuchtenüberwachung
- Planung/Realisierung/Betrieb
LED-Leuchten - besonders im Hinblick auf
- Ausleuchtung
- Lebensdauer und Wartung DIN EN 60598-1, DIN EN 60598-2-22
Sicherheitsleitsysteme
- sinnvolle Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtung bei Brandgefahr
- Kopplung mit Brandmeldezentralen, ASR 3.4/3, ISO 16069
- nationales Normvorhaben
Referenten
DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Frankfurt
Hinweise
Bitte beachten Sie: Das Fachbuch ‚Not- und Sicherheitsbeleuchtung‘ (Hüthig Verlag) in der zweiten, völlig neu bearbeiteten Auflage gehört neben der Teilnehmerunterlage zum Veranstaltungsumfang.
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
info@hdt.de
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Bernd Hömberg
B.Hoemberg@hdt.de
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