
Dichtflächen und Rückhaltesysteme in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
Das Seminar legt dar, welche Qualifikationen fachkundige Planer in Bezug auf Dichtflächen und Rückhaltesystem vorlegen müssen. Wie unterscheidet sich das Aufgabenspektrum von fachkundigen Planern von dem der Fachbetriebe?
Im Einzelnen geht das Seminar der Frage nach, welche wasserrechtlichen Aspekte bei der Planung, Auslegung, Zustandsbewertung und Instandhaltung von Dichtflächen und Rückhaltesystemen zu beachten sind. Die möglichen Abdichtsysteme sowie die korrekte Wahl des jeweiligen Systems werden besprochen. Anforderungen an die Anlagendokumentation werden dargelegt. Wie wird das Volumen eines Rückhaltesystems bestimmt und was ist bei der Instandhaltung von Dichtflächen und Rückhaltesystemen zu beachten? Auch dieser Frage wird im Seminar nachgegangen. Auch dieser Frage wird im Seminar nachgegangen.
Zum Thema
Dichtflächen und Rückhaltesysteme sind der zentrale Aspekt im Sicherheitskonzept für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.
Im Seminar werden Kenntnisse für die Planung, Bewertung, Ausführung und Instandsetzung von Dichtflächen nach TRwS 786 und Rückhaltesystemen nach TRwS 785 vermittelt.
Die aktuellen rechtlichen Anforderungen nach WHG und Anlagenverordnung werden erläutert.
Das Referententeam, bestehend aus Sachverständigen, Planern, Fachbetrieben und Herstellern beleuchtet die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Zielsetzung
Die Aus- und Weiterbildung von Planern, Anlagenbetreibern, Fachbetrieben und Sachverständigen.
Teilnehmerkreis
Anlagenbetreiber, Planer, Fachbetriebe, Behördenmitarbeiter, Sachverständige aus der Chemieindustrie, Wasserbehörden, Bezirksregierungen, mittelständische Unternehmen die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, Energieversorger, Baubetriebe, Planungsbüros, Fachbetriebe Rohrleitungsbau, Hersteller Betonfertigteile, Beschichtungen, Fugensysteme, Leichtstoffabscheider, Prüforganisationen (z. B. TÜV, DEKRA)
Programm
Anwendungsbereich - Beanspruchung von Dichtflächen - Bauausführungen von
Neuanlagen - Bewertung bestehender Dichtflächen - Vergleich mit der bisherigen
TRwS
Aufbau - Anforderungen an Fugendichtstoffe - Verarbeitung der Materialien -
Beispiellösungen
Referenten
Timo Pflugbeil, geboren 16.01.1966 in Münster/Westfalen, staatlich geprüfte Techniker Fachrichtung Hochbau und technischer Betriebswirt, war nach seiner Ausbildung im Juli 1992, als Bautechniker verantwortlich bei der GeoTec Systeme für saubere Umwelt GmbH in Greven, für den Fachbereich der Planung, Koordination, und Projektrealisierung von umweltrelevanten Anlagen im gesamten Bundesgebiet. Diese umfassten Anlagen zur biologischen Abluftreinigung, Bio– und Restmüllkompostierungsanlagen, sowie Anlagen im Bereich der wassergefährdenden Stoffe.
Zur Ergänzung der technischen Ausbildung, erfolgte von 1997 bis 1998 die Weiterbildung zum technischen Betriebswirt. Technisches Wissen wurde mit betriebswirtschaftlichen Kompetenzen und Managementwissen verknüpft.
Ende 1998 vollzog sich der Wechsel vom Anlagenbau, zu den Produzenten von umweltrelevanten Betonfertigteilen. Erst im Unternehmen Betonwerk Klostermann Coesfeld und ab 2002 bis 2009 im Unternehmen Kortmann Beton Schüttorf. Hier Verantwortlich als Produktkoordinator und als Vertriebsmanager für alle technischen Dichtflächenprodukte und Betonfertigteile in umweltsensiblen Bereichen. Seit Mai 2009 im Unternehmen Mall Umweltsysteme für die Betreuung der Produktbereiche Abscheidetechnik, Oberflächenwasserbehandlung und Sonderlösungen im Sinne der AwSV verantwortlich.
Am 01.07.2015 erfolgte die Bestellung zu AwSV Sachverständigen im Sinne des §62 WHG.
Seit 2015 Referententätigkeiten beim BZB in Krefeld, mit dem Schwerpunkt Gewässerschutz.
Stellvertretender Vorsitzender der VDI Fachgruppe 6230-1 Prüfung von Dichtflächen mittels Lufttest und VDI Fachgruppe 6230-2 – Ausbildung zur prüfenden Person. Timo Pflugbeil ist Mitglied der Envisafe Sachverständigen-Organisation in Essen.
- geboren am 24.04.1964 in Bautzen / Sachsen
- nach Abitur und Wehrdienst Studium chemische Verfahrenstechnik an der TU Dresden
- 1990 Abschluss als Dipl.-Ing. für Verfahrenstechnik / Umweltschutztechnik
- bis 1995 im Zementwerk Rüdersdorf ( Redymix, heute CEMEX ) Schichtleiter Zementwerk, später Verkauf Ostdeutschland.
- seit November 1995 bei SABA GmbH, Verkauf D,A,CH
KTW Kunststofftechnik GmbH, Mellingen
Dipl.-Ing. Klaus Deininger, geboren am 9. Dezember 1951 in Arnstadt/Thüringen, studierte Baustoffverfahrenstechnik an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar (heute Bauhaus-Universität) und schloss als Diplomingenieur ab. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Baustoffe Weimar (1981–1990) gründete er 1990 die KTW Kunststoff-Technik GmbH sowie später weitere Unternehmen im Bereich Fassaden- und Umweltschutztechnik. Seit 2008 engagiert er sich in Fachgremien der Windenergie, unter anderem als Leiter des Arbeitskreises Gründungen und Tragwerke der FGW. 2023 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Dipl.-Ing. Michael Neukert, Ing.-Büro UAP Umweltschutz, Anlagensicherheit und Projektmanagement, Schlüchtern
1983 - 1989
Entwicklungsingenieur am Zentralinstitut für Physik der Erde, Akademie der Wissenschaften der DDR, Potsdam
1989 – 1999
Sachverständiger TÜV Südwest e.V., Stuttgart und Technische Überwachung Hessen GmbH, Frankfurt/Main
2000 – 2002
Produktentwicklung TÜV Süddeutschland „Wissensmanagement - netinform“, Karlsruhe
2001 – 2003
Niederlassungsleiter Colfirmit Rajasil GmbH & Co. KG degussa AG, Altlandsberg
2004
Gründung Ing.-Büro UAP, Dipl.-Ing. M. Neukert Umweltschutz, Anlagensicherheit und Projektmanagement
2004 – 2025 Sachverständiger AwSV und Betriebssicherheit
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Uwe Schröer
u.schroeer@hdt.de
+49 201 1803-388