
Das Explosionsschutzdokument
- Allgemeine Angaben
- Dokumente und Organisationsanweisungen
- Beurteilung der Explosionsgefahren innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte
- Einstufung der explosionsgefährdeten Bereiche/Zonen
- Stoffeigenschaften und sicherheitstechnische Kennzahlen der Stoffe
- Risikoanalysen
- Zoneneinteilung, grafische Darstellung
- Neue Anforderungen an nichtelektrische Arbeitsmittel
- Auswahl der Arbeits- und Betriebsmittel nach der Zoneneinteilung
- Beurteilung von Altanlagen (nichtelektrisch)
- Umsetzung der TRBS (Technische Regeln Betriebssicherheit)
- Anforderungen an die Befähigten Personen nach TRBS 1203 Teil 1
- Nachweise über:
- den Einsatz, Montage und Installation von Betriebsmitteln
- die Überwachung der Betriebssicherheit
- die Eignung von Schutzeinrichtungen
- die Unterweisung der Unternehmensangehörigen und Fremdfirmen
- Reinigungspläne
- Betriebsanweisungen
- Prüfungen
- Aktualisierungen
Zum Thema
Durch die Betriebssicherheitsverordnung werden folgende Forderungen an den Arbeitgeber/Betreiber gestellt:
• Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber
• Benutzung der Arbeitsmittel durch den Arbeitnehmer
• Betrieb und Überwachung überwachungsbedürftiger Anlagen
Die Erlaubnis, der Betrieb und die Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen sind bei der Neukonzeption und Inbetriebnahme von Anlagen Änderungen unterworfen. Die Betriebssicherheitsverordnung verpflichtet den Betreiber zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für die dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel. Eine Besonderheit dieser Verordnung ist die Verbindlichkeit des Arbeitgebers/Betreibers zur Erstellung eines Explosionsschutzdokumentes. Für Altanlagen schreibt der Gesetzgeber die Erstellung bis zum 31.12.2005 vor - für Neuanlagen vor Inbetriebnahme. Es beinhaltet die Ergebnisse der "Gefährdungsbeurteilung" (Schutzmaßnahmen/Zoneneinteilung) für gefährliche explosionsgefährdete Bereiche. Die Schulung gibt Ihnen praktische Hilfen zur Erstellung dieses Dokumentes.
Ergänzend wird im Seminar vermittelt, wie explosionsfähige Atmosphäre durch Gase, Dämpfe oder Stäube fachgerecht erkannt, bewertet und im Explosionsschutzdokument nachvollziehbar beschrieben wird. Dabei steht die Sicherheit von Beschäftigten, Anlagen und Arbeitsbereichen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, mögliche Zündquellen systematisch zu identifizieren und geeignete Explosionsschutzmaßnahmen abzuleiten, um Risiken im betrieblichen Alltag wirksam zu reduzieren.
Zielsetzung
Den Teilnehmern werden Fachkenntnisse vermittelt Erläuterungen und Begriffserklärungen zu Schutzkonzepten im Explosionsschutz betrieblich zu verwenden
Den Teilnehmern wird erklärt Explosionsschutzdokumente zu erstellen und vorhandene zu prüfen.
Es wird erklärt wie man Explosionsgefährdungen fachgerecht beurteilen kann.
Teilnehmerkreis
Vertreter aus Behörden, Führungskräfte/Technische Leiter, Hersteller von Werkzeugen/Geräten/Maschinen/Anlagen, Sicherheitsfachkräfte, Betreiber von Anlagen mit Ex-Gefährdung
Programm
- Dokumentationsaufbau Explosionsschutzkonzept
- Zoneneinteilung und Gefährdungsbeurteilung anhand von Beispielen aus der betrieblichen Praxis, aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten
Referenten
- Ausgebildeter Versorgungstechniker und Industriekaufmann
- Fachreferent im Bereich Arbeitssicherheit, Brand- und Explosionsschutz
- Brandschutzbeauftragter
- Sicherheitsbeauftragter
- Brandsimulations-Trainer
- Durchführung von spezifizierten, praxisorientierte Sicherheitsunterweisungen (auch in Form von Experimentalvorträgen und Brandsimulationsschulungen) für alle Beschäftigten aus Industrie, Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor.
- Branchenunabhängig
- Richtlinien- und Regelkompetent
- Innovativ, Informativ, Aktiv
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Ausgewählter Termin
Mo. 08.03.2027, 17:00 Uhr
Hollestr. 1
45127 Essen
Digitaler Campus
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Kai Brommann
K.Brommann@hdt.de
+49 201 1803-251