
Betriebsverfassungsrecht für Betriebsräte Teil 2 – Mitbestimmung bei personellen Maßnahmen
Das zweitägige Hybrid-Seminar vertieft die Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei personellen Maßnahmen mit Schwerpunkt auf den Zustimmungsverfahren nach dem Betriebsverfassungsgesetz. Im Mittelpunkt stehen Einstellungen, Versetzungen und Eingruppierungen nach § 99 BetrVG sowie die Beteiligung bei Kündigungen nach § 102 BetrVG.
Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen betrieblichen Praxis werden die formalen und inhaltlichen Anforderungen an Beteiligungsverfahren systematisch dargestellt. Besonderes Gewicht liegt auf der rechtssicheren Prüfung von Maßnahmen des Arbeitgebers sowie auf den Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme durch den Betriebsrat.
Ein zentraler Bestandteil ist die Zustimmungsverweigerung nach § 99 BetrVG. Behandelt werden die einzelnen Verweigerungsgründe, Fristen sowie die rechtlichen Konsequenzen fehlerhafter Verfahren. Ergänzend wird das gerichtliche Zustimmungsersetzungsverfahren eingeordnet. Darüber hinaus wird die Beteiligung des Betriebsrats bei Kündigungen nach § 102 BetrVG vertieft. Es wird aufgezeigt, welche Anforderungen an die Anhörung zu stellen sind und welche Auswirkungen Fehler auf die Wirksamkeit von Kündigungen haben.
Die Schulung verbindet die rechtliche Systematik mit praxisnahen Fallkonstellationen und zeigt, wie Beteiligungsrechte in personellen Angelegenheiten effektiv genutzt und typische Fehler vermieden werden können.
Zum Thema
Die Mitbestimmung bei personellen Maßnahmen zählt zu den zentralen Aufgaben des Betriebsrats. Schwerpunkte sind die Beteiligung bei Einstellungen, Versetzungen und Eingruppierungen nach § 99 BetrVG sowie die Anhörung bei Kündigungen nach § 102 BetrVG. Von besonderer Bedeutung sind die formalen Anforderungen an Beteiligungsverfahren, die Zustimmungsverweigerung und die Einhaltung gesetzlicher Fristen.
Das Seminar stellt die rechtlichen Grundlagen dar und verknüpft diese mit typischen Anwendungsfällen und Konfliktsituationen aus der betrieblichen Praxis.
Zielsetzung
Die Veranstaltung fokussiert sich auf die strukturierte Analyse personeller Maßnahmen und die rechtssichere Anwendung der Beteiligungsrechte des Betriebsrats. Im Mittelpunkt stehen typische Fehler in Zustimmungsverfahren sowie deren
Auswirkungen auf die Wirksamkeit von Maßnahmen.
Die Darstellung verbindet die Systematik der Beteiligungsrechte mit der praktischen Anwendung im betrieblichen Alltag. Besonderer Wert wird auf die Identifikation von Handlungsspielräumen, die Bewertung von Zustimmungsverweigerungsgründen und
die sichere Einordnung von Kündigungen gelegt.
Ziel ist die Stärkung der Handlungssicherheit in einem zentralen Bereich der Betriebsratsarbeit sowie die effektive Nutzung der bestehenden Einflussmöglichkeiten.
Teilnehmerkreis
- Betriebsratsmitglieder mit oder ohne Grundkenntnisse im Betriebsverfassungsrecht
- Betriebsratsvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende
- Ersatzmitglieder
- Mitglieder von Personalvertretungen
Programm
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
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Ute Jasper
U.Jasper@hdt.de
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