Veranstaltung

KOMMUNIKATIONS- UND INFORMATIONSTECHNIK FÜR LEITSTELLEN UND DEN MOBILEN EINSATZ

Soft- und Hardware auch zur Vernetzung von Führungshilfsmitteln - Kommunikationsmittel

Teilen:

KOMMUNIKATIONS- UND INFORMATIONSTECHNIK FÜR LEITSTELLEN UND DEN MOBILEN EINSATZ

In der Kommunikations- und Informationstechnik werden Geoinformationssysteme (GIS) von immer mehr Dienststellen der Gefahrenabwehrorganisationen mit genutzt.
Die Gefahrenabwehr kann hiervon oft kostengünstig und einfach profitieren.
GIS müssen richtig geplant und gut gepflegt werden, sonst sind sie schnell nicht mehr up to date und damit sinnlos.

Die Tagung liefert die Grundlagen und gibt Beispiele für sinnvolle und anwenderfreundliche Soft- und Hardware für verschiedene Einsatzgebiete, wie z. B.

  • Resilienz technischer Systeme sowohl im ländlichen, wie auch städtischen Bereich
  • Herausforderungen im Betrieb der Geräte stationär in Gebäuden und mobil auch in Fahrzeugen
  • Einsatzplanung und Erkundung, Lagedarstellung und Einsatzführung
  • Datenübertragung bzw. auch automatisierter Datenaustausch (zwischen Fahrzeugen) und bessere Ausnutzung verschiedener Ressourcen
  • Betrieb von Digitalfunk
  • Alarmierung und Information
  • Redundante Systeme

 

Auf die damit verbundenen Möglichkeiten (z.B. Datenquellen, moderne Softwaretools wie Apps) wie auch Probleme, wie das Schnittstellendilemma, taktische und technische Schwierigkeiten verschiedener Systeme (Haushaltssoftware, Geräteprüfung usw.), wird verständlich eingegangen.

Zum Thema

Der Betrieb größerer Einheiten oder Organisationen erfordert heute umfangreiche Digitalisierungsmaßnahmen, um alle Anforderungen aus (Unfallverhütungs-) Vorschriften, Garantie-/Herstelleranweisungen bzw. haushaltstechnischer kommunaler Vorgaben erfüllen zu können.

Dazu gehören

- der Betrieb von Fahrzeugen und Geräten inkl.
- dafür vorhandener eigener Werkstätten

  • KFZ
  • Atemschutz
  • Geräteprüfung (Elektro, Pneumatik, Hydraulik, Rettungswesten, Schläuche, uvm.)
  • Kammer
  • Personaldaten

 

- und ggf. auch größerer Läger.

Die große Herausforderung ist die Vernetzung dieser Systeme untereinander bzw. mit der Haushaltssoftware zur Buchung bzw. Abrechnung.

Auch im Vorbeugenden Brandschutz erfolgt immer stärker eine digitalisierte Bearbeitung der Akten bzw. Anträge und Abnahmen.

Neben der Polizei betreiben Feuerwehr, Rettungsdienst und alle anderen in der Gefahrenabwehr Beteiligten Führungshilfsmittel, inkl. immer mehr mobile Datenendgeräte vom Smartphone bis zum vollwertigen und robusten und damit einsatztauglichen Laptop oder Industrie-PC auf Fahrzeugen. Technische Zusatzoptionen wie Drohnen werden immer beliebter und verbreiten sich auch bei den Gefahrenabwehrorganisationen. Ihr Einsatz bietet besondere Möglichkeiten – aber auch besondere Herausforderungen.

Die Kommunikation funktioniert nur, wenn sie gut vorbereitet ist. Dazu gehören u.a. die Organisation, die Technik und die Ausbildung. Grundlagen und spezielle Lösungen werden gezeigt.

Geoinformationssysteme werden von immer mehr Dienststellen mit genutzt. Die Gefahrenabwehr kann hiervon oft kostengünstig und einfach profitieren.

Das Seminar liefert die Grundlagen und gibt Beispiele für sinnvolle und anwenderfreundliche Soft- und Hardware für verschiedene Einsatzgebiete, wie z. B.

  • Herausforderungen im Betrieb der Geräte stationär und mobil auch in Fahrzeugen
  • Einsatzplanung und Erkundung, Lagedarstellung und Einsatzführung
  • Datenübertragung bzw. auch automatisierter Datenaustausch (zwischen Fahrzeugen) und bessere Ausnutzung verschiedener Ressourcen
  • Betrieb von Digitalfunk
  • Alarmierung und Information
  • Redundante Systeme

 

Auf die damit verbundenen Möglichkeiten (z.B. Datenquellen, moderne Softwaretools wie Apps), aber auch auf Probleme wie das Schnittstellendilemma, taktische und technische Schwierigkeiten verschiedener Systeme (Haushaltssoftware, Geräteprüfung usw.) wird verständlich eingegangen.

Zielsetzung

Die Inhalte vermitteln Wissen zum technischen und taktischen Betrieb von Stäben, Leitstellen, mobilen Kommunikationsmitteln sowie deren Kommunikation mit Fahrzeugen und Geräten. Die Teilnehmer lernen die damit verbundenen Probleme praxisnah kennen und können so bei geplanten eigenen Anwendungen teure Fehler vermeiden.

Teilnehmerkreis

Taktiker und (Kommunikations- bzw. EDV-) Techniker sowie Führungskräfte v.a. von Leitstellen und Führungsstäben aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Polizei, Zoll und Energieversorger sowie Mitarbeiter entsprechender Vergabestellen.

Programm

04.03.2027
09:00—09:45
Einführung und Aktuelles
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino
09:45—10:30
Erfahrungen als Führer einer Einheit im überörtlichen Einsatz bei einer flächigen Großlage zur Kommunikation
10:45—11:30
Resilienz - für Energieversorgung und Kommunikation
11:30—12:15
Datenaustausch zwischen verschiedenen städtischen Ämtern vereinfacht die Nutzung für alle
13:30—14:15
Resilienz und Redundanz inkl. Hinweisen zum Notfunk
14:15—15:00
Notfallinformationsradio
15:30—16:15
Neues von der Kennzeichenabfrage – wichtige Informationen für den Einsatz mit KFZ
16:15—17:00
RFID-Technik in der Fahrzeug- und Geräteunterhaltung von Werkstätten der BOS
05.03.2027
09:00—09:45
Erzeugung handlicher topografischer Einsatzkarten mit Hilfe von Open-Source-Software und -Daten
09:45—10:30
Geodaten – Nutzung im Stabsbereich S 2 – Zusammenarbeit mit dem S 6 oder anderen, Einbindung von Luftbildern und anderen Kartenwerken
11:00—11:45
Basisausstattung an EDV für
11:45—12:30
Digitale Vernetzung von Fahrzeugen, Geräten und Personen
13:30—14:15
NPGeo-Kat: die nationale Plattform für Geodaten der vfdb
14:15—15:00
Lagedarstellung außerhalb der Leitstelle am Beispiel eines Waldbrandes in der Sächsischen Schweiz

Referenten

Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-Büro Dr. Cimolino

Ing.-Büro Dr. Cimolino, Vorsitzender AK Waldbrand im DFV, Mitglied im Ref. 3 der vfdb

• FF Pfarrkirchen seit 1981
• Studium der Sicherheitstechnik Universität Wuppertal zum Dipl.-Ing. 1986 – 1991
• Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst über die Feuerwehr Düsseldorf, danach dort Festanstellung (1991-12.2024)
• Abteilungsleiter (Ausbildung bis 1998, Technik von 1997- 06.2018)
• Stab für KatS und Wissenschaft ab 07.2018
• Promotion zum Dr. rer. sec. 2014
• Langjährige Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Ausbildung, Normung, Einsatztaktik
• Gutachter und Sachverständiger für Technik und Taktik der BOS
• Fachautor
• Honorardozent

Preise

Präsenz-Teilnahme
790,00 €*
HDT-Mitglieder
690,00 €*
Behördenvertreter
ab 490,00 €*
Online-Teilnahme
790,00 €*
HDT-Mitglieder
690,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Termine

Essen
06.10.26 - 07.10.26
FlyerAuswählen
04.03.27 - 05.03.27
FlyerAuswählen

Inhouse

"Seminar nach Maß" – Diesen Inhalt oder weitere Themen als maßgeschneidertes Seminar – Sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
Dipl.-Ing. Kai Brommann
k.brommann@hdt.de
+49 201 1803-251

Infos zu unseren Veranstaltungen

Auf Wunsch konzipieren wir für Sie auch spezielle Online-Seminare nach Maß sowie virtuelle Inhouse-Seminare für Ihr Unternehmens­team.
Nutzen auch Sie die Sommermonate, um Ihr Wissen an ausgesuchten Veranstaltungsorten aufzufrischen oder sich neue Qualifikationen anzueignen. 

Ähnliche Schulungen

abwehrender Brandschutz
Erhalten Sie alle notwendigen Information zur Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und -Material.
Nächster Termin25.11.26
Dauer1 Tag
VeranstaltungsortHaus der Technik e.V.
Teilnahmegebühr690,00 €
abwehrender Brandschutz
Sie erhalten auf der Tagung einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung und die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und Einsatzgeräten.
Nächster Termin26.11.26 - 27.11.26
Dauer2 Tage
VeranstaltungsortHaus der Technik e.V.
Teilnahmegebühr790,00 €