Forum Baugrund und Windenergie

Baugrunderkundung, Baugrundverbesserung und Gründungen für Windenergieanlagen

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Forum Baugrund und Windenergie

Das Forum Baugrund und Windenergie richtet den Fokus auf die fachgerechte Durchführung der geotechnischen Standorterkundung und Gründungsberatung, die für den Bau von Windenergieanlagen und deren Kranstellplätzen sowie Zuwegungen entscheidend ist. Die Veranstaltung liefert Wissen zu wissenschaftlichen Grundlagen und präsentiert erprobte Verfahren zur Baugrunderkundung, Bodenverbesserung und Gründung anhand anschaulicher Fallbeispiele. Eine Abendveranstaltung bietet zudem Raum für Networking und Austausch in entspannter Atmosphäre.

Veranstaltungssprache ist deutsch.

Fachausstellung

Treffen Sie internationale Entscheider, die sich mit der sach- und fachgerechten Ausführung der geotechnischen Standorterkundung und Gründungsberatung für den Baugrund von Windenergieanlagen und deren Zuwegungen befassen. Hier finden Sie das Anmeldeformular. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular per E-Mail an fb1@hdt.de.

Zum Thema

Moderne Windenergieanlagen (WEA), charakterisiert durch ihre hohen Nabenhöhen und großen Rotordurchmesser, erfordern innovative Ansätze für die Gründung. Eine ausführliche geotechnische Standorterkundung und fundierte Gründungsberatung sind dabei unverzichtbar, wobei dreidimensionale Baugrundmodelle die Planung der erforderlichen Standsicherheitsnachweise für WEA-Fundamente und Krane erleichtert. Durch die Optimierung der WEA-Fundamente und den Einsatz Verfahren zur Baugrundverbesserung können Einsparpotenziale realisiert und die Effizienz bei der Gründung von Windenergieanlagen gesteigert werden.

Zielsetzung

Das Forum hat das Ziel, umfassende Kenntnisse zur erforderlichen Baugrunderkundung sowie zu effektiven Bodenverbesserungsmaßnahmen und speziellen Gründungsvarianten für Windenergieanlagen (WEA) zu vermitteln. Neben der Erläuterung geotechnischer Grundlagen werden konkrete Fallstudien vorgestellt, die das Zusammenspiel zwischen der Auslegung von WEAs und den jeweiligen Gründungskonzepten verdeutlichen.

Teilnehmerkreis

Das Forum richtet sich an Mitarbeitende und Entscheider von Projektentwicklern und Windparkbetreibern, Hersteller von Windenergieanlagen, Gutachter, Ingenieurbüros sowie Investoren. Es bietet eine wertvolle Plattform, um Fachwissen und aktuelle Entwicklungen im Bereich Baugrund und Windenergie zu diskutieren und zu teilen.

Teilnehmende sind herzlich eingeladen, ihre Fachbeiträge einzubringen und ihr Wissen mit der Gemeinschaft zu teilen. Dadurch wird der Wissensaustausch gefördert und die Entwicklung innovativer Ansätze in der Branche vorangetrieben.

Programm

28.10.2026
11:00—11:15
Begrüßung
11:15—12:30
Keynote | Geotechnik als Basis der Innovation: Die Rolle des Baugrunds bei Windenergieprojekten
13:15—14:15
Mittagspause & Ausstellung
14:15—15:00
Anforderungen an Baugrundgutachten aus Sicht der Windenergie-Projektentwicklung
15:00—15:45
Vom Standard zur individuellen Lösung – Baugrunduntersuchungen unter besonderen Randbedingungen
15:45—16:15
Kaffeepause & Ausstellung
16:15—17:00
Geophysikalische Untersuchungen zur Reduzierung von Risiken beim Bau von Windkraftanlagen
17:00—17:45
N. N.
17:45—17:50
Ende des ersten Veranstaltungstages
18:30—22:00
Erfahrungsaustausch beim Abendessen
29.10.2026
09:00—09:15
Begrüßung
09:15—10:00
Standardisierte Planung von Tiefgründungen - Planungsleitfaden für strukturierte Abläufe und zuverlässige Ergebnisse
10:00—10:45
N. N.
10:45—11:15
Kaffeepause & Ausstellung
11:15—12:00
Bodenschutz beim Bau von Windenergieanlagen
12:00—12:45
Mehr Tragfähigkeit, weniger Materialeinsatz: Innovative Geogittertechnologie für Kranstellflächen und Zuwegungen im Windparkbau
12:45—13:45
Mittagspause & Ausstellung
13:45—14:30
N. N.
15:15—15:30
Ende der Veranstaltung

Referenten

Dipl.-Geol. Christian Schümann
TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG

TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG, Essen

Udo Behrens
Fugro Germany Land GmbH
Fugro Germany Land GmbH, Mössingen

Dipl.-Ing. Udo Behrens studierte von 1990 bis 1995 Allgemeine Verfahrenstechnik mit Vertiefung Kommunal- und Umwelttechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss als Diplom-Ingenieur ab. Nach ersten Tätigkeiten im Bereich Umwelt- und Wirtschaftsgeologie war er ab 1997 bei der Fugro Consult GmbH in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich Geotechnik/CPT tätig. Seit 2017 ist er Teamleiter Land Site Characterisation CPT bei der Fugro Germany Land GmbH mit Verantwortung für onshore-CPT sowie die Entwicklung von Spezial- und Großgeräten.

Dipl.-Ing. (FH) Patrick Mühlenweg
ENERCON GmbH
ENERCON Global GmbH, Bremen

  • Studium des Bauingenieurwesens – konstruktiver Ingenieurbau an der TH OWL in Detmold, Abschluss Dipl.-Ing. (FH)
  • 2011 Jagau Ingenieurbüro in Bremen als Geotechniker
  • Mitte 2012 Start bei ENERCON als Projektingenieur
  • Ab 2017 Teamleiter bei ENERCON für den Bereich Foundation Engineering & Dismantling
  • Seit April 2023 Abteilungsleiter Civil Engineering bei ENERCON
  • Oktober 2024 Abschluss des berufsbegleitend Master of Business Administration (MBA) an der SMBS in Salzburg
Leif Rune Helk
DMT GmbH & Co. KG
DMT GmbH & Co. KG, Bochum

  • 10.2015 – 03.2024: Geophysik-Studium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Bachelor + Master)
  • 03.2024 – 06.2025: Angestellt am Geophysikalischen Institut des KIT (Arbeitsbereich (induzierte) Seismologie) u.a. Mitarbeit am Projekt DB-MISS
  • Seit 06.2025: Angestellt bei der DMT GmbH & Co. KG (Arbeitsbereich induzierte Seismologie) u.a. Anfertigung von Stellungnahmen zur Einwirkung von Windenergieanlagen auf seismische Messstationen
Nils Kirchhof, B.Sc.
TERRA-MIX Bodenstabilisierungs GmbH
TERRA-MIX Bodenstabilisierungs GmbH

  • Seit 2019 Technischer Berater Spezialtiefbau/Wasserbau Strabag BMTI
  • technischer Instandhaltungsleiter auf dem Mälar Projekt in Schweden für Züblin 2019/2020
  • Fuhrparkleitung Gewinnung MHI-Gruppe, zuständig für gut 30 Steinbrüche und alle mobilen Baumaschinen 2023/2024
  • Seit 10/2024 bei Terra-Mix
Dr.-Ing. Jens Wasner
PORR Spezialtiefbau Planung GmbH
PORR Spezialtiefbau Planung GmbH, Seevetal

  • Seit Juni 2019: Technischer Leiter bei PORR Spezialtiefbau Planung GmbH, Seevetal
    (bis 2020: ISG Ingenieurservice Grundbau; bis 2023: Stump-Franki Planung)
  • April 2017 – Mai 2019: Teamleiter Gründungstechnik bei ISG Ingenieurservice Grundbau GmbH, Seevetal
  • April 2013 – März 2017: Projektleiter bei Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg
  • Februar 2015: Promotion zum Thema
    „Rissbildung in fugenlosen Kaianlagen – Ein Berechnungsmodell für massige Bauteile aus Stahlbeton“
  • Mai 2008 – Januar 2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Sigrist, Institut für Massivbau, Technische Universität Hamburg
    (DFG-Stipendiat im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Seehäfen für Containerschiffe zukünftiger Generationen: Interaktion von Schiff, Fluid, Struktur und Boden“)
  • September 2002 – April 2008: Studium Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, TU Hamburg
Isabel H. Kuchta
Naue GmbH & Co. KG
Naue GmbH & Co. KG, Espelkamp

Frau Kuchta ist Ingenieurin für Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik und seit Anfang dieses Jahres im Rahmen eines Traineeprogramms bei der NAUE GmbH & Co. KG tätig. Dort beschäftigt sie sich aktuell intensiv mit Fragen rund um tragfähige temporäre Baustraßen und Kranstellflächen. Ihr Studium der Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik (B.Sc.) hat Frau Kuchta an der Hochschule Osnabrück absolviert und im vergangenen Dezember erfolgreich abgeschlossen. Während ihres Studiums nahm sie außerdem am renommierten European Project Semester in Finnland teil.

Erdem Üncü, M. Sc.
Borusan EnBW Enerji Pürtelas Hasan Efendi Mahallesi
Borusan EnBW Enerji, Istanbul, Türkiye

Erdem Üncü is a civil engineer who graduated from Istanbul University in 2007 and holds an MSc in Soil Mechanics and Geotechnical Engineering from Istanbul Technical University. Between 2007 and 2012, he worked as a geotechnical engineer in various companies, specializing in geotechnical investigation, design and application, instrumentation and monitoring, as well as environmental geotechnics.

Since 2012, he has been working at Borusan EnBW Energy, where he has held several engineering and project management roles. He has actively contributed to the development and construction of wind power plant projects with a total installed capacity of 700 MW, and is currently managing two wind and energy storage projects  with 220 MW installed capacity WEPP and 220MWh storage. Since 2019, he has been serving as the Civil and Geo Engineering Manager, leading the design and construction processes of renewable energy power plants, including wind, hydro, solar and storage projects.

Dipl.-Ing. Thomas Hartwig
HCE Ingenieurgesellschaft mbH - HCE Design Group

HCE Ingenieurgesellschaft mbH - HCE Design Group, Hamburg


Dipl.-Ing. Thomas Hartwig ist Präsident der HCE DESIGN GROUP und geschäftsführender Gesellschafter der HCE Ingenieurgesellschaften. Nach seiner Ausbildung zum Bauzeichner im Hoch- und Tiefbau studierte er Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau und gründete 2001 das Ingenieurbüro Hartwig Consulting Engineers, das den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe legte.

Er ist Initiator des internationalen Netzwerkes Hartwig Consulting Engineers & Partner sowie der HCE Akademie, die regelmäßig Fachtagungen veranstaltet. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Polnischen Wind Energie Club e. V. in Berlin und ist Mitglied u. a. im Wirtschaftsverein Süderelbe, im Architekten- und Ingenieurverein Hamburg sowie in den Ingenieurkammern Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Als anerkannter Sachverständiger wird Thomas Hartwig regelmäßig in Legal Teams sowie von Gerichten im deutsch- und englischsprachigen Raum bestellt – insbesondere in den Bereichen Spezialtiefbau, Gründung und Konstruktion von Windenergieanlagen. Zudem übernimmt er als Supervisor die strategische Begleitung havarierter Projekte im In- und Ausland, um deren erfolgreiche Realisierung sicherzustellen.

 

Jean Pierre Worringer
RWE Renewables Europe & Australia GmbH
RWE Renewables Europe & Australia GmbH, Essen

  • Studium Geowissenschaften an der Uni Köln (B.Sc.) und der RWTH Aachen (M.Sc.) Vertiefung Ingenieurgeologie
  • Studium des Bauingenieurwesens am Uni Wuppertal (B.Sc.) mit Vertiefung Geotechnik
  • 2012-2015: Projektingenieur DB International, Duisburg
  • 2015-2018: Bezirksleiter Fahrbahn, DB Netz AG, Duisburg
  • 2019–2024: Leiter Technische Entwicklung Wasserwirtschaft bei der RWE Power AG
  • seit 2024: Senior Civil Engineer Onshore Wind/PV, RWE Renewables
Paul Raabe, M. Sc.
RWE Power AG
RWE Power AG, Essen

  • Studium des Bauingenieurwesens am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Vertiefung im geotechnischen Ingenieurwesen
  • 2017–2019: Projektingenieur bei der IBES Neustadt GmbH
  • 2019–2024: Projektingenieur bei der RWE Power AG
  • seit 2024: Teamleiter und stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Standsicherheit bei der RWE Power AG
Dipl.-Ing. Klaus Deininger
KTW Kunststofftechnik GmbH

KTW Kunststofftechnik GmbH, Mellingen

Dipl.-Ing. Klaus Deininger, geboren am 9. Dezember 1951 in Arnstadt/Thüringen, studierte Baustoffverfahrenstechnik an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar (heute Bauhaus-Universität) und schloss als Diplomingenieur ab. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Baustoffe Weimar (1981–1990) gründete er 1990 die KTW Kunststoff-Technik GmbH sowie später weitere Unternehmen im Bereich Fassaden- und Umweltschutztechnik. Seit 2008 engagiert er sich in Fachgremien der Windenergie, unter anderem als Leiter des Arbeitskreises Gründungen und Tragwerke der FGW. 2023 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Dipl.-Ing. (FH) Daniel Cammarata
Tensar International GmbH
Tensar International GmbH, Bonn

  • Studium: Bauingenieurwesen (FH Köln)
  • Vertiefung: Geotechnik
  • Seit 2009 bei Tensar International GmbH tätig.
  • Ab 2012 Leiter der Anwendungstechnik für die Region DACH-LUX.
  • Ab 2025 technischer Vertriebsleiter der Region DACH-LUX & Latin Europe
Mostafa Mohamed
GEOPIER, A DIVISION OF CMC
GEOPIER, A DIVISION OF CMC

Mostafa Mohamed ist Bauingenieur mit Schwerpunkt Geotechnik und mehr als 15 Jahren internationaler Erfahrung im Spezialtiefbau und Bauprojektmanagement. Er studierte Bauingenieurwesen an der Cairo University, erwarb den Master of Science in Geotechnik und Infrastruktur an der Leibniz Universität Hannover sowie den MBA an der Mannheim Business School. Seine berufliche Laufbahn begann er als Geotechnical Engineer bei Dar Al-Handassah in Kairo, bevor er 2014 zur BAUER Spezialtiefbau GmbH wechselte. Dort übernahm er verschiedene Rollen vom Projektingenieur über den Bau- und Projektleiter bis hin zum Business Development Manager mit Tätigkeiten in Deutschland, Schweden, Frankreich, Kanada und den Philippinen. Zu seinen Aufgaben zählten unter anderem Konzeptentwicklung, Bauleitung, technische Dokumentation, Qualitätsmanagement und Marktentwicklung im Bereich Spezialtiefbau und Deep Soil Mixing. Anschließend war er bei Fieldwire by Hilti tätig und unterstützte Bauunternehmen bei der Einführung und Anwendung von Softwarelösungen zur Baustellen- und Projektsteuerung. Heute ist Mostafa Mohamed Gebietsleiter bei Geopier, wo er die technische und strategische Marktentwicklung von Geopiers Baugrundverbesserungslösungen (Rammed Aggregate Piers und Rigid Inclusions) verantwortet.

Ing. Michael Bißmann
Abteilungsleiter Impulsverdichtung
TERRA-MIX Bodenstabilisierungs GmbH

TERRA-MIX Bodenstabilisierungs GmbH

Michael Bißmann absolvierte die Volks- und Hauptschule sowie die Höhere Technische Lehranstalt für Tiefbau in Graz. Nach der Fachmatura startete er seine berufliche Laufbahn als technischer Zeichner in einem Statikbüro. Es folgten verantwortungsvolle Positionen als Assistent und später Werksleiter in mehreren Fertigteilwerken, als Betriebsleiter einer Baueisenbiegerei sowie im Vertrieb der Dachdecker- und Spenglerbranche in der Südsteiermark. Zudem war er Mitgründer und Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens und übernahm den Generalvertrieb einer internationalen Reitsportmarke in Österreich.

Seit 2011 ist er bei der Terra-Mix Bodenstabilisierungs GmbH tätig, wo er ab 2025 die Abteilung Impulsverdichtung leitet. Seine Schwerpunkte umfassen Akquise, Vertrieb, Angebotslegung und Projektbetreuung in Österreich sowie die Begleitung internationaler Sonderprojekte unter anderem in Indonesien, Lagos, Israel, Südtirol, der Ukraine und Südosteuropa. Darüber hinaus initiierte und begleitete er zahlreiche Forschungsprojekte zu Verdichtungstechnologien und Bodenstabilisierung, z. B. zu neuen Verdichterfuß-Geometrien, verpressten Kiessäulen oder der Echtzeit-Bodensensorik.

Er ist regelmäßig als Vortragender tätig – unter anderem in Jakarta, Nanchang, Kiew, im DACH-Raum und in Slowenien – und veröffentlichte mehrere Fachbeiträge zur Impulsverdichtung. Seine Ausbildung wird durch zahlreiche Fortbildungen in den Bereichen Betontechnologie, Marketing und Vertrieb, Sicherheitstechnik, Sprachen, IT und Bodenlabor ergänzt.

Dr.-Ing. Christian Missal
Dr. Spang Ingenieurgesellschaft für Bauwesen,

Dr. Spang Ingenieurgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik mbH

Dr.-Ing. Christian Missal ist seit November 2021 als Abteilungsleiter für den Bereich Geotechnik Energie bei der Dr. Spang GmbH tätig. In dieser Funktion verantwortet er die geotechnische Begleitung anspruchsvoller Projekte in den Bereichen Windenergie, Geothermie sowie Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland. Nach seinem Bauingenieurstudium an den Technischen Universitäten Dresden und Braunschweig sammelte er breite Praxiserfahrung in leitenden und beratenden Positionen – unter anderem als Senior Consultant bei ITASCA Consultants GmbH, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig, freiberuflicher Bauingenieur sowie Bauleiter im Spezialtiefbau bei der Kurt Fredrich GmbH. Herr Missal ist ausgewiesener Experte für die Anwendung numerischer Methoden in der Geotechnik. Mit seiner fundierten Expertise und seinem Engagement für innovative geotechnische Lösungen bietet er einen breit gefächerten Überblick zu aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen rund um Baugrund und Windenergie.

Prof. Dr.-Ing. René Schäfer
Hochschule Ruhr West

Hochschule Ruhr West

Michael Reitenspieß, M. Sc.
Max Bögl Wind AG
Max Bögl Wind AG, Neumarkt
Stefanie Engemann, M. Eng.
Ingenieurgeologie Dr. Lübbe GmbH & Co. KG
Ingenieurgeologie Dr. Lübbe GmbH & Co. KG
Julia Koch
DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH
DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH
Katrin Dietz
Haus der Technik e. V. 

Hinweise

Das Forum Baugrund und Windenergie ist von der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 13 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Kundenstimmen

„Die Veranstaltung ist zum Thema Gründung bei Windenergieanlagen einmalig in der Themenbreite und vermittelt einen umfassenden Einblick in die Gewerke, Anforderungen und gibt technologische Ausblicke. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit guter Organisation."
- Kai Nieland, Dr. Schleicher und Partner

„kurzweilig - informativ"
- Sandra Goldberg, OWS Ingenieurgeologen GmbH & Co.KG

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Häufig von Teilnehmenden gestellte Fragen zum Thema ‚Baugrunderkundung‘

Warum ist die Baugrunderkundung für onshore Windenergieanlagen so wichtig?

Die Baugrunderkundung ist entscheidend, um die geotechnischen Eigenschaften des Baugrunds zu bestimmen. Diese Informationen sind notwendig, um die Stabilität und Sicherheit der Windenergieanlage zu gewährleisten. Ohne eine gründliche Erkundung könnten unerwartete Bodenverhältnisse zu Setzungen, Instabilität oder sogar dem Versagen der Anlage führen.

Welche Methoden der Baugrunderkundung werden typischerweise bei Windenergieanlagen angewendet?

Typische Methoden der Baugrunderkundung umfassen Bohrungen, Sondierungen, geophysikalische Messungen und In-situ-Tests wie den Plattendruckversuch oder den Standard Penetration Test (SPT). Diese Methoden liefern detaillierte Informationen über die Bodenschichten, deren Tragfähigkeit und mögliche geotechnische Risiken.

Was versteht man unter Baugrundverbesserung und wann ist sie notwendig?

Baugrundverbesserung bezieht sich auf Maßnahmen zur Erhöhung der Tragfähigkeit und Stabilität des Untergrunds. Sie wird notwendig, wenn die natürlichen Bodenbedingungen nicht ausreichen, um die Lasten der Windenergieanlage sicher zu tragen, weil z. B. Hohlräume durch Verkarstung vorhanden sind. Methoden zur Baugrundverbesserung können Bodenverdichtung, Injektionen, den Einsatz von Geotextilien oder den Austausch von Bodenmaterial umfassen.

Welche Herausforderungen stellen sich bei der Gründung von Windenergieanlagen in schwierigen Bodenverhältnissen?

Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Sicherstellung ausreichender Tragfähigkeit, die Kontrolle von Setzungen und die Bewältigung von Wasserproblemen. In Bereichen mit weichem oder organischem Boden müssen spezielle Maßnahmen ergriffen werden, um die Stabilität zu gewährleisten, was die Kosten und die Komplexität des Projekts erhöhen kann.

Welche Gründungsarten kommen bei Windenergieanlagen am häufigsten zum Einsatz und warum?

Am häufigsten kommen Flachgründungen (z. B. Fundamentplatten) und Tiefgründungen (z. B. Pfahlgründungen) zum Einsatz. Flachgründungen werden bevorzugt bei tragfähigem Baugrund, während Tiefgründungen in Bereichen mit schwachem oder nicht tragfähigem Boden verwendet werden, um Lasten in tiefere, stabilere Schichten abzuleiten.

Wie beeinflusst die Wahl der Gründungsart die Gesamtkosten eines Windenergieprojekts?

Die Wahl der Gründungsart hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten. Flachgründungen sind in der Regel kostengünstiger, erfordern jedoch tragfähigen Boden. Tiefgründungen sind teurer und zeitaufwändiger, bieten aber die notwendige Stabilität in schwierigen Bodenverhältnissen. Die richtige Wahl kann langfristig zu Kosteneinsparungen durch weniger Wartung und höhere Betriebssicherheit führen.

Welche Rolle spielt die Umweltverträglichkeit bei der Baugrunderkundung und -verbesserung für Windenergieanlagen?

Umweltverträglichkeit spielt eine wesentliche Rolle, da Eingriffe in den Boden das Ökosystem beeinflussen können. Es ist wichtig, Methoden zu wählen, die minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben. Dazu gehören die sorgfältige Planung und Durchführung der Erkundungs- und Verbesserungsmaßnahmen sowie die Nutzung umweltfreundlicher Materialien und Techniken.

Wie werden die Ergebnisse der Baugrunderkundung in die Planung und den Bau von Windenergieanlagen integriert?

Die Ergebnisse der Baugrunderkundung fließen direkt in die Planung und Dimensionierung der Fundamente ein. Ingenieure nutzen die Daten, um die Gründungsart, die Fundamentgröße und die notwendigen Baugrundverbesserungsmaßnahmen zu bestimmen. Dies gewährleistet, dass die Windenergieanlage den Bodenbedingungen entsprechend ausgelegt ist. Zudem müssen auch Kranstellflächen bedacht werden, um die Standsicherheit zu gewährleisten.

Welche neuen Technologien oder Methoden gibt es in der Baugrunduntersuchung und -verbesserung, die für Windenergieanlagen besonders relevant sind?

Neue Technologien in der Geotechnik umfassen den Einsatz von Drohnen für die topografische Vermessung, fortschrittliche geophysikalische Methoden zur Erkennung von Bodenanomalien und digitale Modelle zur Simulation von Bodenverhalten. In der Baugrundverbesserung werden zunehmend Techniken wie das Soil Mixing und Injektionsverfahren weiterentwickelt, um effizientere und umweltfreundlichere Lösungen zu bieten.

Was sind die größten Trends und zukünftigen Entwicklungen im Bereich Baugrunderkundung und Gründungen für onshore Windenergieanlagen?

Zu den größten Trends zählen die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung der Baugrunderkundung, die Entwicklung nachhaltiger und kosteneffizienter Baugrundverbesserungstechniken sowie die Integration von Umweltaspekten in den gesamten Planungs- und Bauprozess. Zukünftige Entwicklungen könnten den verstärkten Einsatz von KI und maschinellem Lernen zur Auswertung geotechnischer Daten und zur Optimierung von Bauprozessen umfassen.

Preise

Präsenz-Teilnahme
1.395,00 €*
HDT-Mitglieder
1.295,00 €*
Online-Teilnahme
995,00 €*
HDT-Mitglieder
995,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Termine

Essen
27.10.26 - 28.10.26
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Inhouse

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Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
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Nächster Termin02.12.26 - 04.12.26 + 2 weitere Termine28.04.27 - 30.04.2701.12.27 - 03.12.27
Dauer3 Tage
VeranstaltungsortHaus der Technik e.V.
TeilnahmegebührAb 1.645,00 €
Krantypen
Sie erfahren die notwendigen Schritte, um eine Windkraftanlage an den Bestimmungsort zu bringen, sicher aufzustellen, sicher zu betreiben.
Termin auf Anfrage
VeranstaltungsortNordsee Hotel Bremerhaven Fischereihafen