Seminar

Oberflächenveredlung der Metalle

Erhöhung der Belastungsfähigkeit von metallischen Bauteilen durch mechanische, thermische und thermo-chemische Verfahren der Oberflächenbehandlung

Präsenz
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Oberflächenveredlung der Metalle

Insgesamt bietet das Seminar eine umfassende Einführung in die thermische, mechanische und thermochemische Oberflächenbehandlung von Metallen sowie aktuelle Trends und Entwicklungen in diesem Bereich. Die Teilnehmenden erfahren, wie einzelne Verfahren eingesetzt werden können, um hochleistungsfähige Bauteile mit guter Zähigkeit und guter Verschleiß-, Korrosions- und Ermüdungsbeständigkeit wirtschaftlich herzustellen. Es werden sowohl die wichtigsten, bewährten Verfahren zur Oberflächenbehandlung wie Aufkohlung, Einsatzhärten, Carbonitrieren, Nitrieren und Randschichthärten als auch fortgeschrittene Verfahren wie z. B. Plasma- und Laserbehandlungstechnologien diskutiert.

Das Seminar befasst sich auch mit den typischen Werkstoffen und deren Eignung zur Oberflächenbehandlung. Hierzu gehören beispielsweise legierte und unlegierte Stähle, Einsatzstähle, Nitrierstähle, rostfreie Stähle und andere Werkstoffe wie Titan- und Aluminiumlegierungen. Es wird auf die Verfahren und Eigenschaften dieser Werkstoffe eingegangen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Oberflächenanalytik und Charakterisierung von behandelten Metalloberflächen. Die Teilnehmenden lernen, wie man die Oberflächenstruktur, die Schichtdicke und die Zusammensetzung von behandelten Metallen analysiert und charakterisiert.

Die Seminarinhalte werden durch praktische Übungen ergänzt, damit die Kenntnisse gefestigt und anhand von Beispielen aus der Praxis angewendet werden.

Zum Thema

Das 1-tägige Seminar vermittelt praxisnahes Wissen darüber, wie durch thermische, mechanische und thermochemische Oberflächenverfahren eine Kombination von Materialeigenschaften in Bauteilen erreicht werden kann, die mit konventioneller Wärmebehandlung nicht möglich wäre. Hochleistungsfähige Bauteile mit guter Zähigkeit und guter Verschleiß-, Korrosions- und Ermüdungsbeständigkeit, wie Zahnräder, Werkzeuge, Buchsen, Wellen, Ventile, Führungen etc., lassen sich mit diesen Verfahren wirtschaftlich herstellen. Die Teilnehmenden lernen bewährte Verfahren wie Aufkohlung, Nitrierung und Randschichthärten sowie fortgeschrittene Technologien, wie Plasma- und Laserbehandlung, kennen. Es werden typische Werkstoffe und deren Eignung zur Oberflächenbehandlung vorgestellt und die Oberflächenanalytik und Charakterisierung von behandelten Metalloberflächen wird erläutert.

Zielsetzung

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis für die verschiedenen Technologien der thermischen, mechanischen und thermochemischen Oberflächenbehandlung und Anwendungen in diesem Bereich zu vermitteln.

Die Teilnehmenden werden in der Lage sein, die geeigneten Verfahren für ihre Anwendungen auszuwählen und die Leistungsfähigkeit bzw. die Qualität ihrer Produkte zu verbessern.

Teilnehmerkreis

Das Seminar richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Materialwissenschaften, Ingenieurwesen, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung und Forschung und Entwicklung. Es ist auch für Unternehmen relevant, die ihre Produktionsprozesse, mit dem Schwerpunkt Stahl- und Edelstahlverarbeitung, verbessern wollen.

Programm

23.09.2026
09:15—10:45
Einführung in die Oberflächenbehandlung von Metallen, Thermochemische Verfahren (Einordnung der Verfahren, Aufkohlung, Einsatzhärten, Nitrieren, Plasmanitrieren, Carbonitrieren. Vorteile, typische Werkstoffe und Anwendungen)
11:00—12:15
Thermische und mechanische Verfahren (Randschichthärteverfahren mit und ohne Wärmewirkung, Laserbehandlungstechnologien, Vorteile, typische Werkstoffe und Anwendungen)
13:00—14:00
Praktische Übungen und Diskussion zur Werkstoff- und Verfahrensauswahl
14:00—15:00
Oberflächenanalytik und Charakterisierung von behandelten Metalloberflächen
15:15—16:15
Aktuelle Trends und Entwicklungen
16:15—17:00
Diskussion von individuellen Anwendungsfällen und offenen Fragen

Referenten

Prof. Dr.-Ing. Jozef Balun
Freiberuflich als Berater im Bereich Werkstoffkunde tätig. Hauptberuflich als Professor für Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo tätig.
Freiberuflich als Berater im Bereich Werkstoffkunde tätig.
Hauptberuflich als Professor für Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo tätig. Professor Dr.-Ing. Jozef Balun verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Materialwissenschaften. Am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und danach in verschiedenen Fach-, Leitungs- und Beratungspositionen in der metallverarbeitenden Industrie hat er in seiner Karriere eine Vielzahl von Projekten im Bereich der Werkstoffentwicklung und Werkstoffverarbeitung geleitet und betreut. Seine Forschungsarbeiten wurden in Fachzeitschriften und auf Tagungen veröffentlicht und er hat mehr als 20 Patente angemeldet. Nach seiner Berufung an die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe arbeitet er als Professor für Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung. Hier unterrichtet er die Fächer Werkstoffkunde, Funktionswerkstoffe, Werkstoffauswahl und Schadensanalyse.

Preise

Präsenz-Teilnahme
1.080,00 €*
HDT-Mitglieder
972,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Termine

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Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
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Fachliche Fragen:
Dr. rer. nat. Uwe Schröer
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+49 201 1803-388

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