Prozessorientierte, statistische Tolerierung

Veranstaltungstyp: Seminar

Unabdingbar für die Konstruktion von Serien!
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Informationen "Statistische Tolerierung"
Vermittlung von notwendigen Grundlagen und Fertigkeiten, so dass Sie befähigt werden, Serienprodukte im Automobilbereich bzw. Maschinenbau richtig zu tolerieren.

Zielsetzung

Vermittlung von notwendigen Grundlagen und Fertigkeiten, so dass die Teilnehmer befähigt werden, Serienprodukte im Automobilbereich bzw. Maschinenbau richtig und wirtschaftlich zu tolerieren, die Prozeßsicherheit zu gewährleisten und Softwareergebnisse richtig interpretieren zu können. 

Inhalt

1. Kostenpotenziale in Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung

2. Entstehung von Maßketten
Produktbezogen und Systembezogen, Schieß- und Schließtoleranz, Maßkettenrechnung

3. Grundlagen der statistischen Tolerierung
Allgemeine Verteilungen, Klein- und Großserienverteilungen, Beschreibung von Verteilungen, Mittelwert, Varianz, Abweichungsfortpflanzungsgesetz, zentraler Grenzwertsatz, Faltung

4. Grundprobleme der Maßkettenrechnung
Einzelteil-, Kleinserie- und Großserienverknüpfung, Berücksichtigung von Spiel/Pressung, Paßmaßen, Form- und Lagetoleranzen

5. Erstellung von Maßplänen
Vorzeichenkonvention, vektorielle Darstellung

6. Ermittlung wirtschaftlicher Einzeltoleranzen bei gegebener Funktionstoleranz

7. Bestimmung günstigster Toleranzen mit der Qualitätsverlustfunktion
Abhängigkeit zwischen Toleranzfeld und Kosten, Fertigungsverteilung, Varianzanalyse, optimal abgestimmte Toleranzfelder

8. Überwachung eines Fertigungsprozesses
Qualitätsregelkarten, Prozessgüte, Prozessstreubreite, Prozessfähigkeit, Indizes

9. Simulation von Baugruppenmontagen

10. Beispielhafte Toleranzrechnungen an linearen Systemen
Berücksichtigung von Preß- und Spielpassungen, verschachtelte Maßketten

11. Beispielhafte Toleranzrechnungen an nichtlinearen Systemen
Räumliche Toleranzketten, Volumentolerierung 

Zum Thema

Die Toleranzvorstellung der meisten Konstrukteure ist zu einfach, wenn es sich um die Abbildung von Fertigungsprozessen (Klein- und Großserie) handelt. Nach der herkömmlichen Toleranzrechnung geht es vor allem darum, die vollständige Austauschbarkeit bei Montagen zu sichern. Beim gewöhnlichen Mini-Max-Prinzip werden Extremlagen von Maßen geprüft und hierauf begründet die Montierbarkeit sichergestellt. In der Regel führt dies zu viel zu engen Toleranzen mit hohen Anforderungen an die Fertigung und Prüfung. Ein weiterer Effekt ist, daß die Herstellkosten sich etwa quadratisch zu den Toleranzfeldgrößen verhalten und daher aus Kostengründen möglichst große Einzeltoleranzen gewählt werden sollten.

Ein neuer Ansatz die Herstellkosten zu senken und dennoch die Funktionalität und Qualität beizubehalten, zeigt die statistische Toleranzrechnung nach den alten DIN 7186-Prinzipien bzw. ASME-Norm auf. Die statistische Toleranzgebung ermöglich es mit vorgegebener Prozeßsicherheit (CpK) und einer steuerbaren Austauschsicherheit (ppm) meist deutlich erweiterte Toleranzfelder zuzulassen. Damit kann die Kostenspirale: Engere Toleranzen-höhere Herstellkosten-genauere Prüfung unterbrochen werden und die Teilekosten um ca. 10% gesenkt werden. Viele namhafte Unternehmen wenden mittlerweile diese Methode mit Erfolg an. Unter den gegebenen Rationalisierungszwängen ist es allgemeingeboten das hierin vorhandene Potenzial auszuschöpfen.

Teilnehmerkreis

Techniker, Konstrukteure aus dem Maschinen-, Automobil- und Gerätebau, Mitarbeiter aus der Fertigungsplanung und dem Qualitätswesen 

Methode

Manuskript, Referat, Diskussion, beispielhafte Fallstudien, Softwareeinsatz 

Hinweise Die Teilnehmer mögen bitte einen Taschenrechner mitbringen. mehr
Hinweise

Die Teilnehmer mögen bitte einen Taschenrechner mitbringen.

Leiter
Prof. em. Dr. Bernd Klein
Beratender Ingenieur, Calden
Maßgeschneiderte Lösungen

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Ort & Termin
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  • H110021248
Ihre Vorteile
  • richtig und wirtschaftlich tolerieren
  • Prozeßsicherheit gewährleisten
  • Softwareergebnisse richtig interpretieren
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Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch

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