
Wertorientierte Kostenoptimierung technischer Produkte mit Value Engineering
Steigende Materialkosten, volatile Märkte und zunehmender Wettbewerbsdruck zwingen Unternehmen dazu, technische Produkte kontinuierlich wirtschaftlicher zu entwickeln. Gleichzeitig dürfen Kostensenkungen weder die Funktionalität noch Qualität, Herstellbarkeit oder Kundenakzeptanz beeinträchtigen. Genau hier setzt das Value Engineering an.
Das Seminar vermittelt einen systematischen Ansatz zur kostenorientierten Produktentwicklung und zeigt, wie sich Wert und Kosten eines Produkts gemeinsam betrachten lassen. Die Teilnehmenden lernen, Funktionen strukturiert zu analysieren, Produktkosten transparent aufzuschlüsseln und wirtschaftliche Optimierungspotenziale frühzeitig im Produktentstehungsprozess zu identifizieren. Neben den methodischen Grundlagen werden praxisnahe Vorgehensweisen zur Bewertung von Kostenstrukturen, zur Ableitung konkreter Verbesserungsmaßnahmen sowie zur erfolgreichen Umsetzung im Unternehmen vermittelt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Einkauf. Durch interaktive Workshops werden die vorgestellten Methoden direkt anhand praktischer Beispiele angewendet und diskutiert. Ergänzt wird das Seminar durch bewährte Best Practices aus Industrieprojekten.
Das Seminar richtet sich an Unternehmen, die Produktkosten nachhaltig reduzieren möchten, ohne den Kundennutzen oder die technische Leistungsfähigkeit ihrer Produkte zu gefährden.
Zum Thema
Über 70 % der späteren Produktkosten werden bereits in den frühen Phasen der Produktentwicklung festgelegt. Dennoch werden Kostenoptimierungen häufig erst spät umgesetzt und konzentrieren sich oftmals auf einzelne Bauteile oder kurzfristige Einsparmaßnahmen. Ein nachhaltiger Ansatz erfordert dagegen eine ganzheitliche Betrachtung von Produktfunktionen, Kundenwert, Herstellungskosten und technischen Randbedingungen.
Das Seminar vermittelt hierfür die Grundlagen und Methoden des Value Engineering. Im Mittelpunkt stehen die Wertanalyse technischer Produkte, das funktionsorientierte Denken, die strukturierte Analyse von Produktkosten sowie Verfahren zur Identifikation wirtschaftlicher Verbesserungspotenziale. Darüber hinaus werden Vorgehensmodelle zur Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen sowie bewährte Praxisbeispiele vorgestellt. Durch Workshops werden die Methoden unmittelbar angewendet und der Transfer in den Unternehmensalltag unterstützt.
Zielsetzung
Das Seminar vermittelt Methoden, mit denen Produktkosten systematisch analysiert, Funktionen bewertet und wirtschaftliche Optimierungspotenziale frühzeitig identifiziert werden können. Im Mittelpunkt stehen fundierte Entscheidungsgrundlagen für kostenoptimierte Produktentwicklungen sowie die erfolgreiche Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses.
Teilnehmerkreis
Die Veranstaltung richtet sich an Entwicklungs- und Führungskräfte in der Konstruktion und Produktentwicklung von Maschinen, Apparaten, Geräten, Systemen und vergleichbaren technischen Produkten. Angesprochen sind insbesondere Fach- und Führungskräfte, die Produktkosten frühzeitig beeinflussen, wirtschaftliche Verbesserungspotenziale identifizieren und Value-Engineering-Ansätze in ihrem Verantwortungsbereich praxisnah anwenden möchten.
Programm
- Begrüßung und Kennenlernen
- Einführung in Value & Cost Engineering
- Wertanalyse von Produkten
- Workshop | Funktionsorientiertes Denken
- Kostengestaltung in Entwicklung und Produktion
- Workshop | Aufschlüsselung von Produktkosten
- Vorgehensweise für das Value & Cost Engineering
- Wrap-Up
- Review des ersten Tages
- Methoden zur Identifikation von Kostenoptimierungspotenzialen
- Workshop | Value & Cost Engineering in der Anwendung
- Umsetzung von Maßnahmen mittels agiler Initiativen
- Vorstellung von Best Practices
- Wrap Up "what to do on Monday"
Referenten
Complexity Management Academy GmbH
Dr. Alexander Keuper ist Geschäftsführer der Complexity Management Academy GmbH und Oberingenieur für Innovationsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen. In zahlreichen Industrie- und Forschungsprojekten beschäftigt er sich mit dem Komplexitäts- und Innovationsmanagement der produzierenden Industrie.
Complexity Management Academy GmbH
Timm Schulz-Isenbeck ist Projektmanager der Complexity Management Academy GmbH.
Erfahrung / Schwerpunkte:
- 3 Jahre Erfahrung in der Industrieberatung
- Expertise im Komplexitäts- und Innovationsmanagement
- Fokus auf die Planung von Produktupgrades
- Expertise in der Konfiguration & Auftragsabwicklung
- Erfahrung in Multi-Projektmanagement und Projektleitung
Ausbildung:
- Master of Science RWTH Aachen in Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
- Doktorand am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen
- Project Manager Complexity Management Academy
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
info@hdt.de
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Uwe Schröer
u.schroeer@hdt.de
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