
Alltägliche Probleme eines Functional Safety Engineers – und wie man sie löst
In diesem Workshop stehen praxisnahe Fragestellungen aus der Prozessindustrie im Mittelpunkt, wie sie Functional Safety Engineers im Berufsalltag begegnen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden normkonforme Lösungen erarbeitet – dabei wird auf bereits bestehende erprobte Lösungen aus der Praxis zurückgegriffen.
Das Seminar gibt Antworten auf typische Fragen, die Functional Safety Engineers im betrieblichen Alltag beschäftigen:
- Was sind die ersten Schritte, wenn ich die Verantwortung für das Management der Funktionalen Sicherheit übernehme?
- Welche organisatorischen Aufgaben sind zu beachten?
- Wie sieht ein konkreter Plan für das Management der Funktionalen Sicherheit aus?
- Wie starte ich, wenn ich bei null beginne – mit einem weißen Blatt Papier?
- Mit welchen wiederkehrenden Herausforderungen muss ich rechnen?
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte mit grundlegenden Kenntnissen zur Funktionalen Sicherheit. Idealerweise bringen die Teilnehmenden eigene Fragestellungen aus ihrem beruflichen Umfeld mit.
Dieser Workshop eignet sich als Vertiefung des Seminars SIL – Safety Integrity Level nach EN 61508 / EN 61511. Wir empfehlen, beide Veranstaltungen aufeinanderfolgend zu buchen – der Workshop kann jedoch auch unabhängig besucht werden.
Zum Thema
Im Seminar SIL – Safety Integrity Level nach EN 61508 / EN 61511 werden die Grundlagen vermittelt: Sicherheitslebenszyklus, Aufbau von Sicherheitsfunktionen, Dokumentationsanforderungen – gemäß VDI/VDE 2180 oder IEC 61511.
Doch im Arbeitsalltag von Functional Safety Engineers fehlt oft der nächste Schritt: Wie bringe ich mein Functional Safety Management konkret zum Leben? Wie schreibe ich Inhalte, strukturiere Prozesse und fülle Vorgaben mit Praxis?
Der neue Workshop bietet die Möglichkeit, das theoretische Wissen praxisnah anzuwenden. Anhand konkreter Beispiele und bewährter Vorgehensweisen lernen die Teilnehmenden, wie sich Functional Safety Management im Betrieb erfolgreich umsetzen lässt.
Zielsetzung
Der Workshop vermittelt ein praktisches Verständnis dafür, wie Sicherheitsfunktionen nach IEC 61511 und VDI/VDE 2180 im Betriebsalltag angewendet werden. Anhand realer Fragestellungen wird erarbeitet, wie Functional Safety Management konkret ausgestaltet werden kann – vom leeren Blatt Papier bis zur gelebten Praxis. Der interaktive Charakter fördert den Erfahrungsaustausch und macht komplexe Anforderungen greifbar.
Teilnehmerkreis
Mitarbeitende, die die Planung und Bewertung von sicherheitsrelevanten Funktionen durchführen sowie Führungskräfte, die sich mit den Anforderungen dieser Normen IEC 61511 und VDI/VDE 2180 vertraut machen müssen.
Programm
- Einstieg: Welche Elemente gehören in ein FSMS?
- Kleingruppenarbeit mit Beispielen aus der Praxis
- Fallbesprechungen zu typischen Herausforderungen:
- Prüffristverlängerung
- Fehlende Betriebsbewährung
- Ausfall einer SIF
- Sammlung und Priorisierung betrieblicher Fragestellungen
- Entwicklung konkreter Lösungsansätze in Gruppen
- Best Practices und Hilfsmittel für die Umsetzung, z. B. FSRS-Vorlagen
- Austausch mit Fachkolleg:innen
Referenten
Functional Safety at Process & Plant Safety, Bayer AG
Leiter der Schulungs- und Gremienarbeit bei Pepperl+Fuchs, Mannheim.
Hinweise
Interessenten wird empfohlen, diesen Workshop im Anschluss an das Seminar Sil Safety Integrity Level EN 61508 EN 61511 zu buchen.
Es ist aber auch möglich, nur den eintägigen Workshop zu buchen.
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Ausgewählter Termin
Do. 25.11.2027, 17:00 Uhr
Hollestr. 1
45127 Essen
Digitaler Campus
Ansprechpartner
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Katharina Röder
k.roeder@hdt.de
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