
Berechnung von Lastaufnahmemitteln
Zum Thema
Für die Konstruktion und Ausführung von Stahltragwerken in Kranen sind neue Berechnungsgrundlagen in europäischen Normen festgelegt.
In diesem 2-tägigen Workshop werden die Bestimmungen der EN 13001-3-1 für die Konstruktion von Lastaufnahmemitteln anhand von Beispielen vorgestellt, um den Anwenderinnen und Anwendern den Umgang in der Praxis zu erleichtern.
Zielsetzung
Die Teilnehmenden erhalten grundsätzliche Informationen zur Anwendung der EN 13001.
Insbesondere wird in diesem Workshop der Teil 3-1 Grenzzustände und Sicherheitsnachweise von Stahltragwerken anhand von Beispielen vorgestellt.
Die Teilnehmenden sollen nach dem Workshop in der Lage sein, die EN 13001-3-1 auf eigene Anwendungsfälle zu übertragen.
Teilnehmerkreis
Sachverständige und Befähigte Personen (Sachkundige Personen) für die Prüfung von Kranen und Lastaufnahmemitteln, Konstrukteurinnen und Konstrukteure, Fertigungsleitende und Abnahmepersonal der Hersteller, Betreiberinnen und Betreiber von Kranen und Lastaufnahmemitteln, Bezirksregierungen, Staatliche Ämter für Arbeitsschutz bzw. Gewerbeaufsichtsämter, Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaften.
USP
- Wissenserwerb zur EN 13001-3-1
- Nachweisführung zur EN 13001-3-1
- Zusatzqualifikation für LAM
Programm
- Begrüßung und Einführung in den Workshop
- Überblick Europäisches Regelwerk: Europäische Richtlinien und Verordnungen (z.B. Maschinenrichtlinie bzw. Maschinenverordnung), Bedeutung Europäischer Normen (EN), Konformitätsvermutung, nationale Verpflichtungen)
- Gesamtnormenübersicht zur Auslegung von Lastaufnahmemitteln
- Vorstellung der Normenreihe DIN EN 13001
- Vergleich Lastannahmen DIN 15018 und DIN EN 13001
- Vergleich Werkstoffe DIN 15018 und DIN EN 13001
- Gegenüberstellung Hubklassen und Beanspruchungsgruppen nach DIN 15018 mit Hubklassen (Steifigkeitsklassen) und S-Klassen nach DIN EN 13001
- Prüfungen mit Last: Was fordern DIN EN 15011 und DIN EN 13155?
- Nachweis einer Coilzange entsprechend DIN EN 13001-1, -2 und -3-1 und DIN EN 13155 (statischer Nachweis und Nachweis der Ermüdungsfestigkeit, Bauteile und Schweißnähte sowie Steckbolzenverbindungen)
- Hinweise zum Nachweis von Lagern (DIN EN 13001-3-4) und Hydraulikzylindern (DIN EN 13001-3-6)
Referenten
HDT, Essen
Als Ingenieur im Bereich Krane und Hebezeuge im HDT zuständig für Fachvorträge, Normungsarbeit, Qualifizierung/Zertifizierung von Sachverständigen und befähigten/fachkundigen Personen. Davor als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Anhalt in Köthen verantwortlicher Dozent für den Bereich Konstruktion/CAD sowie Projektingenieur für Forschungsprojekte. Zeitgleich freiberufliche Ingenieurtätigkeit mit Schwerpunkt Projektierung, Konstruktion und Berechnung von Kranen, Hebezeugen und Förderanlagen.
Ingenieur– und Sachverständigenbüro für Krane und Hebezeuge, Hattingen
- Mitglied in internationalen Normungsgremien für Hebezeuge (CEN und ISO)
- bis Anfang 2015 Leiter des Sachgebietes (SG) „Hebetechnik und Instandhaltung“ im Fachbereich (FB) Holz und Metall (HM) und Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle „Hebezeuge, Sicherheitskomponenten und Maschinen" (HSM) sowie Fachreferent der Themenfelder „Krane, Winden und Elektrozüge sowie Lastaufnahmeeinrichtungen“ im FB HM
Hinweise
Die Veranstaltung ist geeignet als Fortbildung im Sinne des § 5 Abs. 3 ASIG und wird mit 2 VDSI Weiterbildungspunkten für Arbeitsschutz bewertet.
Die ausgehändigten Arbeitsunterlagen dienen bei der Anwendung der Norm in der Praxis als Nachschlagewerk.
Preise
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme
Termine
Inhouse
Ansprechpartner
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Ute Jasper
U.Jasper@hdt.de
+49 201 1803-239



