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Kunststoffbauteile richtig bemaßen und tolerieren

Maßbildung durch Werkzeug und Prozess - Tolerierungsgrundsätze - Form- und Lagetoleranzen - Maßketten am Formteil und Werkzeug - Qualitätsfähigkeit des Formteils

Unser Tolerierungsklassiker
Kunststoffbauteile richtig bemaßen und tolerieren
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Inhalt Maß- und Toleranzanforderungen an technische Kunststoffbauteile: Herstell- und... mehr

Kunststoffbauteile richtig bemaßen und tolerieren

Inhalt

  • Maß- und Toleranzanforderungen an technische Kunststoffbauteile: Herstell- und Montierbarkeit, Kostenentwicklung, Formteilqualität, prozessfähige Toleranzen (ISO 21747) 
  • Fertigungs- und anwendungsbedingte Maßungenauigkeiten: Abnahmebedingungen und Allgemeintoleranzen für Formteil (DIN 16901/DIN 16742) und Werkzeug (DIN 16749) 
  • Maßabweichungen bei der Herstellung: Maßbildung beim Urformen, Extrudieren, Pressen, Prägen, Gießen, Umformen, spanender Bearbeitung (DIN EN 15860) 
  • Berücksichtigung von Prozessparametern: Schwindung, Quellen, Kriechen, Konditionierung, Tempern 
  • Zeichnungskonventionen nach DIN 406 und ISO 128: Maßeintragung, toleriertes Element, Toleranzzone, Bezüge 
  • Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101: Form-, Richtungs-, Orts- und Lauftoleranzen 
  • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459 und Positionstolerierung nach ISO5458 
  • Tolerierungsprinzipien: Maximum/Minimum-Zustand bzw. Grenze, Paarungsmaß, Prüfgrundsätze, Grenzgestalt von Formelementen 
  • Tolerierungsgrundsätze: Unabhängigkeitsprinzip nach ISO 8015, Hüllbedingung nach ISO14405 und Hüllprinzip (alte DIN 7167), Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip,  Reziprozitätsprinzip nach ISO 2692 
  • Prozessbeschreibung für technische Formteile nach ISO 10135 
  • Toleranzverknüpfungen durch Maßketten: Arithmetische und statistische Bestimmung von Schließmaß und Montagetoleranz (u.a. nach DIN 7186), Berücksichtigung von F+L Toleranzen 
  • Vorgehensleitfaden zur Wahl sinnvoller Form- und Lagetoleranzen, herstellbare Größenordnungen 
  • Bearbeitung von Tolerierungsbeispielen in Teams



Zum Thema

Genau wie im Maschinen- und Fahrzeugbau müssen technische Kunststoffbauteile vorgegebene Maße, Pass-Toleranzen und Geometrieabweichungen einhalten, um funktionssicher eingesetzt werden zu können. Erzeugnisse aus Kunststoffen unterscheiden sich aber hinsichtlich ihrer Maß- und Geometriehaltigkeit erheblich von metallischen Werkstoffen. Hierfür ist eine größere Anzahl von spezifischen Einflüssen maßgebend, die zu Maß- sowie Form- und Lageabweichungen führen. Das vermittelte Basiswissen ist für Konstrukteure unverzichtbar und hilft Herstell- und Qualitätskosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu sichern.

 

Teilnehmerkreis

Techniker, Konstrukteure, Fertigungsplaner sowie Qualitätssicherer aus dem Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie, Gerätebau sowie Haushaltsgeräteindustrie

 

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Referenten

Prof. em. Dr. Bernd Klein

Beratender Ingenieur, Calden

Herr Professor Klein war von 1984 - 2014 Univ.-Professor für Leichtbau an der Universität Kassel. Er ist Gründer des CAD-CAM-Centrums an der Uni-Kassel und war Inhaber des Ing.-Büros TUB Dr. Klein in Kassel. Er war Obmann des VDI/AK- E+K (1995-2003) und 1. Vorsitzender des VDI/BV-Nordhessen sowie Innovationsberater der hessischen Landesregierung. Herr Professor Klein besitzt mehrere aktive Patente im Automobilbereich. Er ist Preisträger des Innovationspreises NoAE und zweimal Preisträger im Wettbewerb: Deutschland - Land der Ideen mit den Patenten: Künstliche Arbeitshand und Sicherheitssitz für Automobile.

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