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Hybrid-Seminar

Kunststoffbauteile richtig bemaßen und tolerieren

Maßbildung durch Werkzeug und Prozess - Tolerierungsgrundsätze - Form- und Lagetoleranzen - Maßketten am Formteil und Werkzeug - Qualitätsfähigkeit des Formteils

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Veranstaltungsnr.: VA23-00525

1. Ort & Termin

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08.05.2023 09:00 - 09.05.2023 17:00

Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen

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Kunststoffbauteile richtig bemaßen und tolerieren

Das Seminar beschäftigt sich mit der maßlichen und geometrischen Beschreibung von Kunststoffteilen. Hierzu gehört insbesondere die Anfertigung der Fertigungsunterlagen. Dies umfasst die Erstellung der entsprechenden technischen Zeichnungen, welche besondere Regeln in der Bemaßung, Tolerierung, Oberflächen- und Technologiebeschreibung einhalten müssen.

Kunststoffteile haben in der Technik eine große Bedeutung, da diese gewöhnlich für einen Großserieneinsatz konzipiert werden. Hiermit ist nicht nur die Auslegung des Formteils, sondern auch des Werkzeugs und die Führung des Prozesses verbunden. Es ist selbstredend, dass hier sorgfältig vorgegangen werden muss, da hinter jeder Formteilentwicklung hohe Kosten stehen. Demgegenüber sind Fertigteile aus Halbzeugen gefertigte Bauteile.

Typische Anwendungsfelder für Form- und Fertigteile aus Kunststoffen sind der Fahrzeugbau, Haushaltswaren- und Elektroindustrie sowie weiße Ware.

Zum Thema

Genau wie im Maschinen- und Fahrzeugbau müssen technische Kunststoffbauteile vorgegebene Maße, Pass-Toleranzen und Geometrieabweichungen einhalten, um funktionssicher eingesetzt werden zu können. Erzeugnisse aus Kunststoffen unterscheiden sich aber hinsichtlich ihrer Maß- und Geometriehaltigkeit erheblich von metallischen Werkstoffen. Hierfür ist eine größere Anzahl von spezifischen Einflüssen maßgebend, die zu Maß- sowie Form- und Lageabweichungen führen. Das vermittelte Basiswissen ist für Konstrukteure unverzichtbar und hilft Herstell- und Qualitätskosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu sichern. 

Zielsetzung

Das vermittelte Basiswissen ist für Konstrukteure unverzichtbar und hilft Herstell- und Qualitätskosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu sichern.

Teilnehmerkreis

Techniker, Konstrukteure, Fertigungsplaner sowie Qualitätssicherer aus dem Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie, Gerätebau sowie Haushaltsgeräteindustrie

 

Programm

Hybrid-Seminar Tag 1, 09:00 bis 17:00 Uhr

    • Kunststoffbauteile I
      • Maß- und Toleranzanforderungen an technische Kunststoffbauteile: Herstell- und Montierbarkeit, Kostenentwicklung, Formteilqualität, prozessfähige Toleranzen (ISO 21747)
      • Fertigungs- und anwendungsbedingte Maßungenauigkeiten: Abnahmebedingungen und Allgemeintoleranzen für Formteil (DIN 16901/DIN 16742) und Werkzeug (DIN 16749)
      • Maßabweichungen bei der Herstellung: Maßbildung beim Urformen, Extrudieren, Pressen, Prägen, Gießen, Umformen, spanender Bearbeitung (DIN EN 15860)
      • Berücksichtigung von Prozessparametern: Schwindung, Quellen, Kriechen, Konditionierung, Tempern
      • Zeichnungskonventionen nach DIN 406 und ISO 128: Maßeintragung, toleriertes Element, Toleranzzone, Bezüge
      • Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101: Form-, Richtungs-, Orts- und Lauftoleranzen



Hybrid-Seminar Tag 2, 09:00 bis 17:00 Uhr

    • Kunststoffbauteile II
      • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459 und Positionstolerierung nach ISO5458
      • Tolerierungsprinzipien: Maximum/Minimum-Zustand bzw. Grenze, Paarungsmaß, Prüfgrundsätze, Grenzgestalt von Formelementen
      • Tolerierungsgrundsätze: Unabhängigkeitsprinzip nach ISO 8015, Hüllbedingung nach ISO14405 und Hüllprinzip (alte DIN 7167), Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip, Reziprozitätsprinzip nach ISO 2692
      • Prozessbeschreibung für technische Formteile nach ISO 10135
      • Toleranzverknüpfungen durch Maßketten: Arithmetische und statistische Bestimmung von Schließmaß und Montagetoleranz (u.a. nach DIN 7186), Berücksichtigung von F+L Toleranzen
      • Vorgehensleitfaden zur Wahl sinnvoller Form- und Lagetoleranzen, herstellbare Größenordnungen
      • Bearbeitung von Tolerierungsbeispielen in Teams



Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer-Download oder besuchen Sie uns im Digitalen Campus

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Referenten

Prof. em. Dr. Bernd Klein

Beratender Ingenieur, Calden

Herr Professor Klein war von 1984 - 2014 Univ.-Professor für Leichtbau an der Universität Kassel. Er ist Gründer des CAD-CAM-Centrums an der
Uni-Kassel und war Inhaber des Ing.-Büros TUB Dr. Klein in Kassel. Er war Obmann des VDI/AK- E+K (1995-2003) und 1. Vorsitzender des VDI/BVNordhessen sowie Innovationsberater der hessischen Landesregierung.
Herr Professor Klein besitzt mehrere aktive Patente im Automobilbereich. Er ist Preisträger des Innovationspreises NoAE und zweimal Preisträger im Wettbewerb: Deutschland - Land der Ideen mit den Patenten: Künstliche Arbeitshand und Sicherheitssitz für Automobile.
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