DfT - Planung und Auswertung von Versuchen in der Technik

Planungskonzept, Messdaten-Auswertung, Statistische Beweisführung, Versuchsmethodik

Veranstaltungstyp: Seminar

Fahrzeugentwicklung Simulation Prüfstände hdt.de©don57-Fotolia.com
Informationen "DfT – Planung und Auswertung von Versuchen in der Technik"
Zielsetzung

Das Ziel des Seminars ist es Versuchstechniker fit für DfT zu machen und zwar hauptsächlich in den Belangen der mechanischen Technik. 

Inhalt
  • Versuche in der Produkt- und Prozessentwicklung: Versuche im Entwicklungsprozess, Zielsetzung, methodisches Konzept, Übertragbarkeit von Ergebnissen
  • Versuchsplanung und Versuchsführung: Aufgabenstellung, Parameteranalyse, Versuchsumfang, Zeitraffung
  • Aufbereitung von Versuchsdaten: Histogramm und Dichtefunktion, Klassierung, Ausfall- und Überlebenshäufigkeit, Ausfallrate, Badewannenkurve, Zuverlässigkeitskenngrößen
  • Verteilung von Messdaten: Normalverteilung, Test auf Normalverteilung, Binomial-, Poisson-, Exponential- und Weibullverteilung
  • Theorie der Messfehler: Fehlerstruktur, Fehlerfortpflanzungsgesetz, resultierender Messfehler
  • Statistische Tests: Hypothesenansatz, t-, chi-Quadrat- und F-Test, Varianzanalyse, Ausreissertest, Vergleich von Messreihen
  • Korrelations und Regressionsanalyse: Fehlerquadratsumme, Ausgleichsgerade, Regessionskoeffizient, Bestimmtheitsmaß
  • Durchführung und Auswertung von Lebensdauertests: Erstellung von Belastungskollektiven, Auswertung von Wöhlerlinien, Schadenslinien, Schadensakkumulation
  • Bestimmung der Zuverlässigkeit: Boole’sche Grundanordnungen, Systemverhalten, Zuverlässigkeitskenngrössen, Zufallsausfälle, Früh- und Abnutzungsausfälle, Mechanik- und Elektronikbauteile, Eyring- und Arrhenius-Modell
  • Weibull-Analysen: Weibullansatz, Lebensdauernetz, Darstellung im Lebensdauernetz, Parameterbestimmung, Lebensdauern, Ausfallanalyse, Sudden-Death-Test, Bayesscher-Ansatz, Ausfallsicherheit
  • Versuchsplanung (DoE) und Minimal-Experimente
Zum Thema

Oft besteht die Aufgabe Produkte- und Prozessentwicklungen durch Versuche abzusichern. Meist sind Versuche aber langwierig und teuer. Dem kann durch eine verbesserte Planung, Mindeststückzahl-Bestimmung und eine tiefergehende Datenauswertung entgegengewirkt werden.

Damit eröffnet sich ein breites Anwendungsfeld für die „Design for Test-Methoden“ mit ihren statistischen Auswerteverfahren, welche die Zielrichtung des minimalsten Aufwandes verfolgen. Der Experimentator erhält damit einen vertieften Einblick in die Problemstruktur und kann daraus allgemeingültige Schlüsse ziehen. Die Auswertetechniken lassen sich relativ schnell erlernen und dann wirksam in der Praxis nutzen.

Teilnehmerkreis

Konstrukteure, Berechnungs- und Versuchsingenieure aus dem Maschinenbau, der gesamten Verkehrstechnik, dem Gerätebau und verwandter Produktbereiche. 

Methode

Leiter
Prof. em. Dr. Bernd Klein
Beratender Ingenieur, Calden
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Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch

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