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Asset Life Cycle Management

Optimales Management von Assets (Produkte, Anlagen) über den gesamten Lebenszyklus zur maximalen Wertgenerierung und Risikominimierung

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10.03.2021 – 11.03.2021

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Asset Life Cycle Management

Im ersten Teil werden die Teilnehmer mit den Grundbegriffen vertraut gemacht und erhalten einen Überblick über den Gesamtprozess des Anlagenlebenszyklus.

Im zweiten Teil des Seminars lernen die Teilnehmer die wesentlichen Werkzeuge zur Steuerung des Prozesses, die verschiedenen Werthebel und Kennzahlen kennen. In diesem Zusammenhang werden sie mit der ISO 55000 vertraut gemacht, sowie den wesentlichen Ansätzen der Digitalisierung und den verschiedenen Methoden, das Management der Assets zu optimieren (value improving techniques).

Im dritten Teil des Seminars wird konkreter auf die Teilprozesse Produkt-/Verfahrensentwicklung, Engineering, Bau- und Montage, Betrieb der Anlagen und den Rückbau eingegangen und die „best practice“ in den Teilprozessen an Hand von praktischen Beispielen vorgestellt.

Schließlich werden im vierten Teil praktische Umsetzungen des Asset Life Cycle Managements vorgestellt und die Erfahrungen in der Implementierung und Umsetzung diskutiert.

Das gesamte Seminar ist interaktiv gestaltet, die einzelnen Lerninhalte werden in Gruppenarbeiten direkt auf konkrete Themen und Bereiche der Teilnehmer angewendet. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, zu erkennen, wo und wie die Erkenntnisse in ihrem Unternehmen wertsteigernd eingesetzt werden können und eine Strategie für die Umsetzung des ALCM in ihrem Unternehmen zu entwickeln.

zum Thema

In der beruflichen Praxis findet man heute noch häufig eine isolierte Optimierung in den einzelnen Stufen des Lebenszyklus von Produkten und Anlagen. Zum Beispiel ist der Begriff der Lebenszykluskosten bekannt, aber selten werden diese Kosten tatsächlich betrachtet oder optimiert.
In den letzten Jahren ist die Erkenntnis gewachsen, dass ein wesentlicher Wertbeitrag, die Optimierung von Investitions- und Betriebskosten und der Anlageneffizienz, nur durch ein integriertes Management des gesamten Lebenszyklus von Produkten und Anlagen erzielt werden kann. Das beinhaltet auch die mit dem Anlagenbetrieb verbundenen Risiken für Menschen und Umwelt und Produktionsverluste. Dieses integrierte „Asset Life Cycle Management“ ist aber bisher noch in wenigen Firmen implementiert.

Die Anforderungen der modernen Produktion verlangen flexiblere Anlagen und schnellere Anpassungen der Produktionen und Produktionskapazitäten. Die gestiegenen Anforderungen der Kunden lassen sich nicht mehr durch isolierte (funktionale) Betrachtung der Teilschritte erfüllen. Durch ein ALCM lassen sich die Zeiten bis zur Markeinführung und Produktion von Produkten halbieren und die Investitions- und Betriebskosten minimieren.
Der wertschöpfende Einsatz digitaler Werkzeuge der Industrie 4.0, wie „Integrated Engineering“ und IoT-Plattformen verlangen ein Verständnis und das datenbasierte Management des gesamten Lebenszyklus.

 

Programm

Tag 1, 09:00 – 17:00 Uhr

Einführung in die Geschäftsprozesse und das ALCM

  • Einleitung - Grundbegriffe des ALCM
  • Wesentliche Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle


Asset Life Cycle Management

  • Gesamtprozess – Teilprozesse, Interaktion; Iso55000
  • Steuerung – Rollen, Zielgrößen, Steuerungsgrößen, Hebel
  • Digitalisierung; Modularisierung
  • Value improving techniques

 

Tag 2, 09:00 – 17:00 Uhr

Best Practice Gesamt- und Teilprojektmanagement

  • Produkt-/Verfahrensentwicklung
  • Integrated Engineering
  • Operations-/Maintenance-Management
  • Rückbau

 

Implementierung und Anwendungsbeispiele

 

Zielsetzung

Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, Asset-Strategien zu entwickeln, Asset Life Cycle Management in ihrem Verantwortungsbereich wertschöpfend umzusetzen und die Umsetzungsprojekte erfolgreich durchzuführen. Hierzu werden die Prozesse, Rollen, Methoden und Steuerungselemente und Technologien vermittelt. Die praxisbezogene Implementierung dieser Prozesse wird anschaulich vermittelt.

 

Teilnehmerkreis

Führungskräfte im Management mit Verantwortung für die Prozesse im Bereich der Entwicklung, Verfahrenstechnik, Engineering, Produktion.
Mitarbeiter mit Verantwortung für diese Prozesse oder Projekte in diesem Bereich, wie Entwicklungsleiter, Produktmanager, Projektleiter, Produktions-/Betriebsleiter, Betriebsingenieure.

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Referenten

Dr. Wilhelm Otten

Senior Project Manager Corporate Project – Evonik Industries AG
WOtten-Consulting
Mitglied des Vorstands der NAMUR (Internationaler Verband der Nutzer der Automatisierungstechnik)

Wilhelm Otten war verantwortlich für verschiedene Bereiche der Verfahrensentwicklung, Engineering, Produktion und Technik der Evonik und in diesen Funktion Projektleiter für mehre Projekt zur Optimierung des Anlagenmanagements, unter anderem Asset Life Cycle Datenmanagement und Konzern-Strategie-Projekte im Bereich Investitionsmanagement und Anlagenbau. Er vertritt die Evonik in Verbänden im Umfeld der Digitalisierung und arbeitet als Berater in diesem Bereich. Bis Juni 2019 war er verantwortlich für die Verfahrenstechnik & Engineering in der Evonik weltweit. Verfahrenstechnik und Engineering ist mit 900 Mitarbeitern weltweit prozessverantwortlich für die Entwicklung und Optimierung der Produktionsverfahren, die Pilotierung und den Bau der Anlagen und damit für die Themen „Asset Life Cycle Data Management“, Modularisierung, Metall-3-D-Druck und „Remote Operations“.

Wilhelm Otten studierte Maschinenbau/Automatisierungstechnik und promovierte im Bereich der Verfahrenstechnik. Er startete seine Karriere als 1988 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Verfahrenstechnik der Degussa AG in Hanau. Ab 1992 war er als Betriebs-/Gruppeningenieur in den heutigen Betrieben der Röhm in Wesseling tätig, bevor er 1997 die Leitung des Technischen Controllings (Investitionen, Instandhaltung, Infrastruktur) im damaligen Geschäftsbereich Spezialchemikalien in Frankfurt übernahm. Von 2000 bis 2003 leitete er die Technik (Betriebstechnik, Werkstätten, Infrastrukturanlagen) im Standort Wesseling. Von 2004 bis 2008 verantwortete Otten das Geschäftsgebiet Technik bei der Infracor GmbH in Marl, welches Service außerhalb der Evonik erbringt. 2009/10 war Wilhelm Otten Geschäftsführer und Arbeitsdirektor bei der Evonik-Röhm GmbH mit Verantwortung für die Standorte (Service und Infrastruktur) und den Service (Personal, kaufmännischer Service, IT, Anlagensicherheit, Instandhaltung), bevor er Ende 2010 Leiter des Technischen Services des damaligen Geschäftsbereichs Site Services wurde. Von 2015 bis 2019 leitete Wilhelm Otten das Geschäftsgebiet Verfahrenstechnik & Engineering in der neugegründeten Evonik Technology & Infrastructure GmbH.

In diesen verschiedenen Aufgaben und zahlreichen konzernweiten Projekten war Wilhelm Otten verantwortlich für die Technologie-Entwicklung und Optimierung der Geschäftsprozesse. Er steuerte die Digitalisierungsinitiativen im Bereich der Produktion und Technik in der Evonik. Er ist Autor von mehr als 80 Vorträgen und Veröffentlichungen im Bereich Prozessentwicklung, Engineering, Produktion und Digitalisierung. 

Wilhelm Otten ist Mitglied verschiedener Verbände. Er war von 2011 bis 1018 Vorsitzender der NAMUR, einem internationalen Verband der Nutzer der Automatisierungstechnik, der die Digitalisierungsinitiativen in der Prozessindustrie in Deutschland und über ein weltweites Netzwerk auch international koordiniert. Er vertritt die Evonik im Vorstand der NAMUR.  Er ist ebenfalls Mitglied der DEXPI (Data Exchange in Process Industry, Dechema), JIP36 (Joint Industry Initiative Data Exchange in Process Industry) und

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